Newsletter April 2021

Newsletter der Akademie


 

 

Newsletter für April 2021

Blick in den Innenhof Erbacher Hof

Tagungshaus Erbacher Hof

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Freundinnen der Akademie!

Im April bieten wir Ihnen wieder zahlreiche interessante digitale Angebote wie das "Bibel Lesen" und die "Entwicklung der Glasmalerei". Ein neues Format finden Sie mit dem "Philosophischen Café", das Frau PD Dr. Helke Panknin, Mainz, moderieren wird. Wir freuen uns sehr über Ihre Anmeldung.

Wir empfehlen unseren YouTube-Kanal, auf dem regelmäßig Veranstaltungsmodule der Akademie abgerufen werden können, wie aktuell

Das Abendlob zum Dritten Fastensonntag am 7. März 2021. „Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes …“ (Ps 19, 2)
Predigt: Prof. P. Dr. Dieter Böhler SJ, Frankfurt, St. Georgen. können Sie ab sofort in unserem YouTube-Kanal aufrufen.

Ebenso empfehlen wir Ihnen Unerzählte Geschichten - Ein Projekt zum Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Wir möchten Ihnen in diesem Video ein neues Jüdisch-muslimisches Bildungswerk, das sich den Namen des jüdischen Gelehrten Maimonides gegeben hat, vorstellen, die Menschen, ihre Anliegen und ihre Projekte. Im Rahmen des Jubiläumsjahrs „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ kooperiert die Akademie des Bistums Mainz, Erbacher Hof, mit dem Bildungswerk.
Sehr gute Zustimmung hatte auch unsere digitale Veranstaltung
Glaube auf Social Media. Das Video dokumentiert die Diskussion „Glaube auf Social Media - #oberflächlich?“ vom 16.03.2021.

Wir machen schon heute auf das Gespräch mit unserem Bischof Dr. Peter Kohlgraf und MP Malu Dreyer aufmerksam (28.04.), das Anfang Mai im YouTube-Kanal abrufbar sein wird.

Im Thinktank "Junge Akademie" sind Studierende und junge Erwachsene eingeladen, sich gemeinsam über eine zukunftsorientierte Bildungsarbeit auszutauschen: Welche Formate könnte die Junge Akademie in Zukunft anbieten? Welche Themen sind relevant? Die Treffen des Thinktanks finden je nach Bedarf im Erbacher Hof in Mainz statt. Bei Interesse wenden Sie sich gerne per E-Mail an: tobias.dera@bistum-mainz.de.

Bitte informieren Sie sich auf unserer homepage, welche Veranstaltungen im Erbacher Hof oder als Online-Angebote stattfinden werden.

Ihnen und Ihren Familien wünschen wir gesegnete Osterfeiertage und verbleiben

mit herzlichen Grüßen

Ihr                                                   

Peter Reifenberg mit Team  

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Bibel lesen

https://bistummainz.de/bildung/akademie/veranstaltungen/termine/veranstaltung/Bibel-lesen-00019/?instancedate=1575471600000

Lektürekreis digital (aus Jerusalem)
Mittwoch, 21. April 2021, 16.00 Uhr
Prof. Dr. Ralf Rothenbusch, Mainz
 
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung!

Philosophisches Café

Glück

Wie finde ich mein Glück - in Krisenzeiten ?
Donnerstag, 22. April 2021, 16.00 Uhr
PD Dr. Helke Panknin, Mainz

Zur Entwicklung der Glasmalerei

Ev. Stadtkirche Langen-Hessen, Taufffenster, Detail

Gemalt mit Licht und Glas (Zoom-Konferenz)
Einführung zu Gestaltung und Techniken
Donnerstag, 22. April 2021, 19.00 Uhr

Gespräch mit dem Bischof

Bischof Peter Kohlgraf

am 28. April 2021 zwischen Ministerpräsidentin RLP Malu Dreyer (auch Mitglied des ZdK) und Bischof Prof. Dr. Peter Kohlgraf 

Der Bischof nimmt mit einer Persönlichkeit des öffentlichen Lebens zu aktuellen gesellschaftlichen (ethischen, sozialethischen, medizinethischen, wirtschaftsethischen, inner- und außerkirchlichen etc.) Fragen in einem moderierten Gespräch Stellung und vermittelt einem breiten, interessierten Publikum „entschieden im Dialog“ die Haltung seines Bistums.
(Das Gespräch zwischen Bischof Dr. Kohlgraf und dem Präsidenten des BKA wurde im EBH-YouTube-Kanal sehr oft aufgerufen und können Sie gerne noch aufrufen.)
Das Gespräch mit dem Bischof und MP Malu Dreyer wird  dort ebenfalls veröffentlicht.

Kunst im Erbacher Hof

kreuz 01

Das Kreuz -
Das von Professor Thomas Duttenhoefer geschaffene Bronzekreuz, von ihm bezeichnet als „Kreuz und Lebensbaum" im Eingang zum Innenhof des Erbacher Hofes.
„Es galt, ein Zeichen zu schaffen, das auf die Identität des Hauses hinweist", sagte der Darmstädter Künstler, der unter anderem die Statue des Mainzer Sozialbischofs, Wilhelm Emmanuel von Ketteler, auf dem Bischofsplatz in Mainz geschaffen hat. Das Kreuz stehe nicht nur für die Leidensgeschichte, sondern „ist auch Zeichen für den Auferstandenen". 

"In der Kreuzverehrung des römischen Ritus wird im Refrain der Hymne "Pange Lingua Gloriosi" der Zusammenhang von Baum und Kreuzesholz besungen: Crux fidelis inter omnes - Arbor una nobilis-Nulla silva talem profert - Fronde, flore, germine
Treues Kreuz, von allen Bäumen der einzige, der edel ist. Kein einziger Wald brachte solchen Baum hervor mit solcher Krone, mit solchen Blumen und Früchten.
Diese Textstelle begleitete die Arbeit am Kreuz für den Erbacher Hof.
Aufgrund der architektonischen Gegebenheiten bot sich in idealer Weise die gefundene Platzierung an, so dass schon von der Straße aus das Kreuz sichtbar ist. Eine Gestaltung an der Fassade wurde ausgeschlossen.
Mit einem Modell im Maßstab 1:1 geschah die sorgfältige Prüfung von Größe und Fernwirkung.
Der Korpus selbst schafft durch die ausgestreckten Arme die Kreuzform. Losgelöst scheint der geschundene Leib zu schweben, ganz leicht bewegt sich der linke Arm, der Herz-Arm, nach oben, dessen Daumen weist auf die sich öffnende Hand, Nägel der Hände und Dornenkrone sind nicht mehr vorhanden.
An der Innenseite des Korpus sind verschiedene plastische Linien zu erkennen, sie mögen an Kraftlinien erinnern, verdichten sich da, wo sich das Herz befindet. Unterhalb der noch gebundenen Füße wächst ein Blatt aus der Stele. Hier finden Empfindungen des eingangs erwähnten Refrains seinen Niederschlag. Insgesamt wurden sieben Blätter angebracht. Deren gestalterischer Ausgangspunkt war das Salbei-Blatt, Heilpflanze, auch Symbol für Tugend.
Die Bronzefläche des Leibes umschließt den Raum und bringt das Körperrelief zum Atmen 'gleich einer Membrane zwischen körperhafter Realität und Abstraktion' vom Materiellen zum Immateriellen.
Das Kreuz steht nicht nur für die Leidensgeschichte, auch als Zeichen des Auferstehenden.
Der Kreuzestod war wohl der schändlichste. Der Geringste, am tiefsten Erniedrigte, ist unter uns, nicht nur in der Gegenwart, ein erstaunliches, ein wunderbares Zeichen."

(Prof. Thomas Duttenhoefer, Darmstadt)

 

Hinweis auf einen kleinen Film über Th.D. auf: https://youtu.be/HMn98TW7T1U