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 | | | | © sensum | | | Liebe Leser*innen,
für unser aktuelles Jahresprogramm haben wir das Bild des Bergsteigens ausgewählt. Wir freuen uns über die vielen von Ihnen und Euch, die sich schon angemeldet haben, um sich 2026 gemeinsam mit uns auf den Weg zu machen. Gemeinsam werden wir auf teilweise anspruchsvollen und unwegsamen Touren Lernen riskieren. Ein solches Lernen kann andere Perspektiven eröffnen, auf neue Gedanken und Ideen bringen und vielleicht sogar den Blick auf das Große und Ganze ermöglichen.
So sind einige unserer Kurse im ersten Halbjahr bereits ausgebucht, ABER es gibt weiterhin tolle Kurse, bei denen eine Anmeldung möglich ist und sich lohnt. Im Newsletter finden sich ein paar ausgewählte Angebote. Aber auch ein Blick auf unser Jahresprogramm sei darüberhinaus empfohlen.
Wir freuen uns auf das gemeinsame Unterwegssein bei den vielfältigsten Lerngelegenheiten und wünschen eine anregende Lektüre des Newsletters!
Mit herzlichen Grüßen aus dem TPI Dr. Christoph Rüdesheim, Dr. Regina Heyder, Dr. Luisa Fischer | | | » Jahresprogramm 2026 | | |
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| Stellenausschreibung | | | Neben all' dem, was inhaltlich in diesem Jahr am TPI ansteht, erwarten uns mit der Verabschiedung von Dr. Christoph Rüdesheim zum Ende des Jahres auch personelle Veränderungen. Zum 01.09.2026 ist in diesem Zusammenhang in unserem Team die Stelle einer DOZENTIN / eines DOZENTEN (m/w/d) mit einem Beschäftigungsumfang von 100% neu zu besetzen. Wir freuen uns auf interessante Bewerbungen! | | | » Und hier geht es zur Stellenausschreibung | | |
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 | | | | © Regina Heyder | | | | Lernort Jersualem - Oder: Gott zwischen den Zeilen. Jerusalem im Spannungsfeld von Religionen und Literatur | | | Nur wenige Wochen nach dem Waffenstillstand hat im November 2025 eine Kursgruppe den Schritt nach Jerusalem gewagt. 1700 Jahre nach dem Konzil von Nizäa widmete sich die Fortbildung dem „einen Bekenntnis in vielen Traditionen“. Nirgendwo ist diese Vielfalt der Traditionen größer als in Jerusalem: Begleitet von Prof. Dr. Volker Leppin als Referenten und Dr. Ralf Rothenbusch als Leiter des Paulushauses fanden Begegnungen im griechisch-orthodoxen und im lateinischen Patriarchat, im syrischen Patriarchalvikariat, mit Armeniern und Lutheranern statt. Alle Gesprächspartner haben sich die Frage gestellt, wie das eine Bekenntnis heute, in zunehmend säkularen Kontexten, gedacht und gelebt werden kann – und alle haben unterschiedliche Antwortversuche angeboten. In vielfacher Hinsicht haben wir in Jerusalem eine Ökumene der Fragenden erlebt.
2026 wird zum zweiten Mal eine TPI-Fortbildung in Jerusalem stattfinden, wieder getragen von vier Kooperationspartnern. Der Kurs verbindet Ort und Thematik – die abrahamitische Ökumene bezieht sich auf Jerusalem als Ursprungs- und Sehnsuchtsort und hat eine unglaublich reiche Jerusalem-Literatur hervorgebracht. Die Lektüren werden von biblischen Texten bis hin zur zeitgenössischen Lyrik reichen. Sie in Jerusalem zu lesen bedeutet, sich mit nie unpolitischen Jerusalem-Narrativen auseinanderzusetzen und auf Erfahrungen von Fremdheit und religiöser Vielstimmigkeit einzulassen. Das „Zwischen-den-Zeilen-Entdecken“ kann dann zu Gegenwartssensibilität und „Zukunftsarchäologie“ werden, wie es der Dichter Jehuda Amichai formuliert. | | | » Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung | | |
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| Grundlagen und Anregungen | | | | Queeres Leben trifft auf Kirche | | | 17. Juni 2026 Queeres und diverses Leben ist Teil unserer gesellschaftlichen Realität. Diese Vielfalt gilt es auch in Kirche sichtbar zu machen und sie zu fördern – ein Auftrag, der Sensibilität, Wissen und Haltungsentwicklung erfordert. Queere Personen sollen sich als selbstverständlicher Teil von Kirche ernst genommen fühlen.
Dazu braucht es Menschen in allen Bereichen der Diözesen, die ihre eigene Sensibilität schärfen und sich für ein tragfähiges und wertschätzendes Miteinander einsetzen.
Der Fortbildungstag möchte dafür Bewusstsein schaffen, Grundlagen vermitteln und Anregungen für die eigene Handlungsfähigkeit bieten. Er hält dafür anregende Impulse von Heik Zimmermann vom Kompetenzzentrum Transidentität und Diversität sowie verschiedene Workshops zu den Feldern Bibel, Sprache, Liturgie und Begleitung bereit. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Perspektiven zu erweitern und konkrete Schritte für eine vielfältige und inklusive kirchliche Praxis zu entwickeln. | | | » Weiterlesen | | |
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| TheoBuchKlub | | |
Für alle, die neugierig auf gute Theologie sind, gibt es ab 2026 unseren TheoBuchKlub: ein offenes Angebot zum gemeinsamen Lesen und Lernen von aktueller theologischer Literatur. Ein Buch pro Quartal. Eigenständige Lektüre. Optionale gemeinsame digitale Austauschrunde zum Abschluss der Lektüre.
Wer informiert sein möchte, was gelesen wird und wann es das nächste Angebot zum Austausch gibt, kann sich zu unserem TheoBuchKlub-Newsletter anmelden: https://lnkd.in/edsu3-iC
Für alle, die im 1. Quartal dabei sein möchten - wir lesen gerade: Michael Schüssler (2025): Es kommt was ins Rutschen. Eine theologische Reise an die Kipppunkte der Gegenwart. Grünewald.
Am 20. März 2026 von 9-10.30 Uhr findet dann die Austauschrunde zur Lektüre statt. Herzliche Einladung!
| | | » Weitere Informationen sowie die Möglichkeit der Anmeldung zur Austauschrunde | | |
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| Große Basisqualifikation zur Trauerbegleitung nach „Trauer erschließen©“ | | | | Trauernde Menschen seelsorglich begleiten - ACHTUNG: ERSTES MODUL 06.05.-08.05.2026 !! | | | 23. Feb. 2026 - 25. Feb. 2026 Die Begegnung mit trauernden Menschen ist eine zentrale Aufgabe des seelsorglichen Handelns. Dabei kann man zwischen punktuellen Trauerbegegnungen zum Beispiel im Kontext von Bestattungen und einer prozesshaften Trauerbegleitung wie sie beispielsweise in einer Trauergruppe oder in einer längerfristigen Einzelbegleitung geschieht, unterscheiden.
In beiden Kontexten kann es aufgrund der Schwere der Verlustsituation und auf dem Hintergrund der veränderten Bedingungen, unter denen Menschen heute mit Sterben, Tod und Trauer umgehen, zu erhöhten Anforderungen an die Seelsorgerinnen und Seelsorger kommen. Andererseits ist festzustellen, dass sich die Trauerforschung in den vergangenen Jahrzehnten sehr stark entwickelt hat und mittlerweile viele Formen von Trauerbegleitung etabliert sind. Davon kann die Trauerpastoral profitieren.
Unter diesen Voraussetzungen möchte der Kurs zur Qualifizierung des eigenen Handelns in der Begegnung mit Trauernden und im Gesamt der Trauerpastoral beitragen. Er möchte dazu befähigen, trauernde Menschen in unterschiedlichen Trauerprozessen – auch bei Verlusten mit erhöhten Risikofaktoren - angemessen und seelsorglich professionell zu begleiten sowie Menschen in komplizierten Trauerverläufen unter Berücksichtigung der Grenzen der eigenen Profession zu stabilisieren.
Der Kurs möchte die eigenen seelsorglichen Kompetenzen für die Begleitung von trauernden Menschen weiter entwickeln und mit den Erkenntnissen und der Methodik des Modells „Trauer erschließen“® verknüpfen. Dieses Modell wurde vor 30 Jahren von Dr. Ruthmarijke Smeding auf der Basis von Forschung und Praxiserfahrungen begründet und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Es ist ein weltanschaulich neutrales Modell, das jedoch ganzheitlich ausgerichtet ist und alle Dimensionen der Trauer (physisch, sozial, spirituell, psychisch-emotional und mental) berücksichtigt. Das Modell zielt insbesondere darauf ab, trauernde Menschen in ihrer Eigenkompetenz und beim Einsatz ihrer Ressourcen im Umgang mit dem persönlichen Verlust zu unterstützen. Das Modell „Tauer erschließen“ mit all seinen Bezügen zu Erkenntnissen aus der Trauerforschung und Trauerbegleitung sowie das Vertrautwerden mit den Methoden, die Frau Smeding zu dem Modell entwickelt hat, bilden einen durchgängigen Schwerpunkt des Kurses. | | | » Weiterlesen | | |
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| Pastorale Haltungsfrage und individuelle Chance | | | | Vernetzt lernen - gemeinsam wachsen | | | 10. März 2026 Der Arbeitsalltag verdichtet sich. Die Gründe dafür sind vielfältig. Wenn parallel noch familiäre Verpflichtungen hinzukommen, bleibt kaum Zeit, zu reflektieren und sich fortzubilden, für Lektüre oder theologischen Podcast...
Wenn allerdings gleichzeitig unklar bleibt, wie Pastoral in der Zukunft aussehen kann und wird, wie sich pastorale Berufsrollen verändern müssen und werden, dann wird es zur – persönlichen wie pastoralen – Haltungsfrage, als Lernende unterwegs zu sein: Sind wir bereit, uns darauf einzulassen, im Anderen Neues zu entdecken und Voneinander zu lernen, uns anfragen zu lassen, im Zu-Hören und Mit-Teilen etwas zu entdecken, wovon wir uns bewegen und verändern lassen können?
Ausgehend von dieser Idee will der vorliegende Kurs ein Lernraum sein für Menschen, die in diesem Sinne über einen Zeitraum von acht Wochen gemeinsam miteinander als Lernende unterwegs sein möchten – und ihr Lernen füreinander sichtbar machen möchten, um auch davon wieder voneinander zu lernen. Das Angebot richtet sich dabei insbesondere, aber nicht ausschließlich an Mitarbeiter*innen mit familiären Verpflichtungen, in deren Alltag Fortbildungszeiten ansonsten nur schwer zu integrieren sind und daher besonders flexibel ausgestaltet sein müssen.
Im Verlauf der Fortbildung sind die Teilnehmenden an ihrem Arbeitsort als Lernende selbstständig unterwegs, definieren sich Lernzeiten und gestalten diese weitestgehend selbst aus. Gleichzeitig gibt es eine Lerngemeinschaft von vier bis fünf Personen, die sich einmal in der Woche vormittags für eine Stunde digital trifft, um (Lern-)Erfahrungen auszutauschen und Gelerntes miteinander zu teilen. Der Austausch dient der gemeinsamen Reflexion, will weitere Lernprozesse anstoßen sowie kollegiale Beratung und Vernetzung ermöglichen.
Wenn wir gegenseitig und offen Erfahrungen austauschen, miteinander teilen, was wir heute gelernt haben, sowie mit Neugierde und Freude am Lernprozess der anderen partizipieren, ermöglichen wir uns gegenseitig Lernen und Wachsen. | | | » Weiterlesen | | |
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| Sozialraumorientierung als Schlüssel für eine erneuerte Pastoral | | | | Pastoral im Netzwerk | | | 9. Juni 2026 - 12. Juni 2026 Eine gesellschaftliche Relevanz von Kirche ist vor allem dort erfahrbar, wo sie mit Anderen konkrete Bedarfe von Menschen im Sozialraum aufnimmt und danach fragt, was die Menschen wirklich brauchen. In diesem Fragen kann gelernt werden, was heute das Evangelium zu bedeuten hat und wo heute der Ort von Kirche sein kann.
Das Konzept der Sozialraumorientierung, das ursprünglich aus der Sozialen Arbeit kommt, kann auf diesem Lernweg eine große Hilfe sein.
Dabei werden auch grundlegende theologische Fragestellungen virulent: Wie verändert sich Kirche, wenn sie nicht den eigenen Raum „bespielt“, sondern sich „auf den Markt“ begibt und sich Erfahrungen der Fremdheit aussetzt? Was kann dabei gelernt werden für eine Kirche, die sich immer mehr in einer Diasporasituation wiederfindet? Welche spirituellen Ressourcen helfen für einen mutigen Blick nach außen – und was verhindert ihn auch? Wie verändert eine kenotische Dimensionierung der Pastoral eingespielte Rollenmuster und Kirchenbilder? | | | » Weiterlesen | | |
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| Ein kreativer Workshop | | | | „Ja, und!“ Improvisation und Präsenz | | | 9. Juni 2026 - 11. Juni 2026 „Ja, und“ ist eine Methode des Improvisationstheaters und zugleich eine Haltung: Ohne Drehbuch, ohne Rollenbeschreibung wird eine Geschichte gemeinsam entwickelt. Mit ihrem „Ja“ greifen die Spieler·innen den Erzählfaden auf, um ihn dann mit dem eigenen „und“ weiterzuführen. Das Improtheater stärkt Spontaneität, Kreativität, Präsenz und Verbundenheit im Zusammenspiel.
Ohne Drehbuch und mit einer immer flexibleren Rollenbeschreibung die eine Geschichte gemeinsam weitererzählen – das könnte auch die Tätigkeit von pastoralen Mitarbeiter·innen charakterisieren. Dieser Workshop lädt ein, den Berufsalltag zu reflektieren und eine Standortbestimmung vorzunehmen. Mit der Leichtigkeit und Freude, die die Methoden des Improtheaters versprechen, entdecken und stärken die Teilnehmenden ihre Kreativität und Präsenz für vertraute und neue Situationen. | | | » Weiterlesen | | |
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