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Newsletter des TPI -
Theologisch-Pastorales Institut Mainz


 
 
 

Liebe Leser*innen,

wir sind zurück aus der Sommerpause und blicken gespannt auf das vor uns liegende zweite Fortbildungs-Halbjahr. Es wird geprägt sein von den Stellenwechseln, die zum September in unserem Dozent·innen-Team anstehen.

Während noch die eine oder andere tolle Fortbildung in den kommenden Monaten auf lernbereite Menschen wartet, haben wir außerdem bereits das Fortbildungsjahr 2027 im Blick. Wir freuen uns über viel anregendes, kreatives und widerständiges Potential in unserem Kursangebot - und die Handschriften, die unsere neuen Kolleginnen darin eintragen werden.

Der aktuelle Newsletter informiert über die anstehenden personellen Veränderungen, eröffnet einen ersten Blick in unser Fortbildungstableau 2027 und verweist auf tolle Lerngelegenheiten, die Sie sich in den kommenden Monaten nicht entgehen lassen sollten. Reinlesen lohnt sich!

Herzliche Grüße aus dem TPI senden
Dr. Luisa Fischer, Dr. Regina Heyder und Dr. Christoph Rüdesheim

 
Stellenwechsel am TPI
 

Immer wieder sind wir in unseren Fortbildungen mit den Themen Aufhören, Loslassen und Anders Anfangen unterwegs. Nun steht uns diese Aufgabe auch als Dozent·innen-Team unmittelbar bevor. 

Nach fünf Jahren in der beruflichen Fortbildung wechselt Luisa Fischer zum 1. September auf eine sogenannte "Pionierstelle" für Demokratieförderung im ländlichen Raum ins Bistum Speyer. Zu dem Bedauern über den Abschied kommt die Freude hinzu, dass mit Pastoralreferentin Dr. Martina Fries aus dem Bistum Trier eine Nachfolgerin gefunden wurde, die mit ihrer beruflichen Erfahrung, ihrem theologischen Profil und einer Reihe relevanter Zusatzqualifikationen das Team des TPI ab September bereichern wird.

Auch die erfahrene Theologin und Fortbildnerin Stephanie Feder, die viele schon aus bisherigen Kursen am TPI schätzen, wird zum 01. September Teil des Dozent·innen-Teams. Zunächst wird sie eine halbe Stelle bekleiden, ab 01. April 2027 ist sie dann ganz für das TPI und seine Aufgaben da. So können wir im Dezember 2027 dann auch Dr. Christoph Rüdesheim in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschieden.

Es bleibt die Ambivalenz eines solchen Übergangs. Aber wir sind uns gewiss, dass es gut werden wird und heißen die neuen Kolleginnen schon jetzt herzlich Willkommen! WIr freuen uns riesig auf Euch!

 
Unser Jahresprogramm 2027 ist jetzt Online!
 

Der Flyer ist noch im Druck, aber schon jetzt ist reinstöbern und anmelden möglich: Unser Kursprogramm 2027 möchte Lust auf's Lernen und Sich-Fortbilden machen. Wir zapfen dafür die unterschiedlichsten Ressourcen an und lassen uns von der Theologie, aber auch von anderen Professionen und Kompetenzträger*innen anregen. 2027 wird kreativ, widerständig, theorievoll, praxisnah, ... Und ganz nebenbei kann man die neuen Kolleginnen am TPI kennenlernen. Anmelden lohnt sich!

 

» Kursprogramm 2027

 
Bild_Einige Kurse haben wir NEU ins Programm aufgenommen
 
© TPI
 
Von der Bibel zum Bild: Exkursion ins Städel
 
Maria Magdalena – Jüngerin, Sünderin, Ikone
 
22. Okt. 2026

Maria Magdalena ist nach dem Zeugnis der Evangelien die Erstzeugin der Auferstehung und wird deshalb mit dem Ehrentitel „Apostelin der Apostel“ bezeichnet. In der Auslegungsgeschichte wird aus verschiedenen biblischen Marien bzw. Frauen eine: Maria Magdalena ist die Auferstehungszeugin, die Schwester von Martha und Lazarus und die Sünderin, die Jesus die Füße salbt.

Diese Annäherungen an Maria Magdalena sagen nicht nur etwas über Frauen der Bibel, sondern auch über Geschlechterkonzepte der Ausleger·innen. Kein Wunder, dass Künstler·innen Maria Magdalena als Projektionsfläche lieben. Das Städel in Frankfurt widmet ihr ab September eine Sonderausstellung.

Die Exkursion zur Kunst lädt zunächst zu Entdeckungen in den biblischen Texten und in der Auslegungsgeschichte ein. Eine Führung im Städel und die persönliche Auseinandersetzung mit den Kunstwerken stehen am Nachmittag auf dem Programm.

 

Zielgruppe:

Pastorale Mitarbeiter*innen und Interessierte

Kursleitung:

Stephanie Feder, Dr. Regina Heyder

Termin:

22.10.2026

Ort: 

Frankfurt, St. Bonifatius Frankfurt und Städel Museum

 

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Ein Angebot zur Auffrischung aktueller biblischer Themen
 
Exegetische Booster - Digital, kurz(weilig), intensiv
 
16. Nov. 2026

„Exegetische Booster“ 2026

Digital, kurz(weilig), intensiv

Das digitale Angebot zur exegetischen Auffrischung und Vertiefung aktueller biblischer Themen für pastorale Mitarbeiter*innen mehrerer Bistümer geht auch 2026 weiter.

In jeder Veranstaltung präsentieren Wissenschaftler*innen ein Thema aus ihren Forschungen und vertiefen es anschließend mit den Teilnehmer*innen im Gespräch. Eine Teilnahme ist auch an einzelnen Terminen möglich und kostenfrei.

Kommende Termine und Themen:

16.11.2026, 12.00-13.30 Uhr:

"Den Koran neu lesen? Geschlechtergerechte und interreligiöse Zugänge zur Koranexegese"

Referentin: Botaina Azouaghe, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Islamisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster

 

Veranstalter: Personalentwicklung sowie KEB-Themenschwerpunkt Bibelpastoral im Bistum Trier

Kooperationspartner: Theologisch-Pastorales Institut (TPI) und Katholisches Bibelwerk Stuttgart e.V.

 

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Bild_Weitere Kurs-Highlights der kommenden Monate
 
© TPI
 
Weiterbildung für Beratung in Mail und Chat
 
Seelsorge online
 
13. Okt. 2026

Sie möchten als Seelsorgerin oder Seelsorger die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation nutzen und suchen eine Plattform für eine sichere Gesprächsführung? Dann ist unsere praxisorientierte Weiterbildung „Seelsorge online“ genau das Richtige!

Sie erhalten einen umfassenden Überblick über die Besonderheiten und Herausforderungen der schriftbasierten Form der Internetseelsorge. Erfahrene Referentinnen und Referenten aus verschiedenen Bereichen vermitteln alle notwendigen Kompetenzen für das schriftliche Gespräch. In der Weiterbildung setzen Sie sich mit technischen Tools ebenso auseinander wie mit rechtlichen Aspekten und Fragen zum Datenschutz und üben seelsorgliche Mail- und Chatkommunikation ein. 

Die Weiterbildung findet online in kompakten Modulen statt, neben Video-Seminaren werden Lernmaterialien auf der E-Learning-Plattform (Moodle) des TPI zur Verfügung gestellt. Begleitend zu den Modulen sowie im Anschluss an die Weiterbildung gibt es eine Begleitung durch eine Mentorin oder einen Mentor sowie kollegiale Fallbesprechungen mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen aus den diözesanen Teams von www.internetseelsorge.de.

 

 

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Theologische, anthropologische und pastoralpraktische Aspekte
 
Beerdigungsdienst und Trauerseelsorge
 
4. Nov. 2026 - 6. Nov. 2026

In erster Linie werden die folgenden Themen theoretisch und praktisch bearbeitet:

 Die Frage nach dem Umgang mit der eigenen Sterblichkeit; der Spannungsbogen der Begräbnisliturgie; Gestaltung des Trauergottesdienstes mit Ansprachen und Predigten; das Kondolenzgespräch; das „Triptychon der Trauer“ und das Modell „Trauer erschließen“ als Grundlage für die Trauerpastoral und die Begleitung von Trauerprozessen; verschiedene Begräbnisformen kennenlernen; Wandel in der Begräbniskultur und je individueller Umgang mit den Erwartungen der Angehörigen; Anregungen für eine qualitätvolle Begräbniskultur am Einsatzort

Arbeitsformen und Methoden:

Impulsreferate, Praxisübungen, Erarbeitung und Reflexion eigener Gottesdienst- und Predigtentwürfe

Zielgruppe:

Mitarbeiter*innen in der Pastoral, die den Bestattungsdienst übernehmen

Kursleitung:

Marianne Krämer-Birsens, Rainer Stuhlträger

Termine:

1. Abschnitt: 04.11.-06.11.2026

2. Abschnitt: 24.02.-26.02.2027

Ort: 

Vallendar, Priester- und Gästehaus Marienau

 

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Jerusalem im Spannungsfeld von Religionen und Literatur
 
Gott zwischen den Zeilen
 
8. Nov. 2026 - 15. Nov. 2026

Wer sich dem Phänomen Jerusalem aus jüdisch-christlicher Perspektive nähert, muss mit der Hebräischen Bibel beginnen: Jerusalem ist topografische Angabe und Städtename, steht als Personifikation für das Verhältnis Israels zu Gott und Gottes zu Israel, ist Sehnsuchtsort der Verbannten im Exil. Die literarische Beschäftigung mit Jerusalem reflektiert diese Traditionen und setzt sich mit ihnen auseinander.

Die Studienwoche zu Jerusalem im Spannungsfeld von Religionen und Literatur wird sich mit Jerusalem-Literatur aus drei Jahrtausenden in exemplarischer Weise befassen. Nach einem Blick auf Jerusalem-Traditionen in der Hebräischen Bibel folgen die Teilnehmenden den Spuren der spätantiken Pilgerin Egeria, die in Jerusalem verschiedene Kirchen aufsucht und Liturgien erlebt. Jonathan Garfinkel ist demgegenüber ein moderner Jerusalem-Pilger, der in „Gelobtes Haus“ die friedliche Koexistenz eines Juden und eines Arabers ersehnt, doch die Diskrepanz von Vorstellung und Wirklichkeit aushalten muss. Seine Pilgerschaft führt ihn zu Künstlerinnen und Siedlern, palästinensischen Aktivisten, in ein arabisches Flüchtlingslager und zur Pessach-Feier mit orthodoxen Freund·innen. Jede vermeintliche Antwort ist vorläufig und wirft neue Fragen auf.

Mit diesen und weiteren Lektüren wird „Jerusalem“ in unterschiedlichen religiösen und säkularen Traditionen in den Blick genommen. Zur Sprache kommen ebenso theologische Deutungen wie Irritationen im Alltag, Fremdheitserfahrungen und Konfliktlinien.

Literatur kann und will Entdeckungen, neue Wahrnehmungen und Perspektiven ermöglichen. Ausgehend von der Lektüre und einführenden Impulsen wird Jerusalem zum Ort der eigenen Beobachtungen und des eigenen Schreibens, das Pastoral, Liturgie und Verkündigung inspirieren kann. Die Abende sind der Begegnung mit Menschen aus dem Heiligen Land und der Auseinandersetzung mit aktuellen Fragestellungen gewidmet.

 

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