Schmuckband Kreuzgang

Design Thinking

Gruppengröße:
8-20 Personen

Zielgruppe:
Engagierte Mitarbeitende aus kirchlichen Gruppen, Kreisen und (Jugend-)Verbänden, interessierte Gemeindemitglieder, Vertretungen aus Gremien der Kirchengemeinde und Dekanaten, interessierte Öffentlichkeit aus der Seelsorgeeinheit, Hauptamtliche Mitarbeiter*innen der Gemeinden, Dekanate und des Ordinariats.

Ziele:
Design Thinking ist eine Innovationsmethode, die ursprünglich im Profit-Bereich entwickelt wurde. Inzwischen wird sie auch in pädagogischen und pastoralen Kontexten genutzt. Ziel des Design Thinking ist es, auf Grundlage bestehender Fakten, neue und innovative Ideen zu entwickeln und diese auch in der Praxis umzusetzen.

Zeit:
8-10 Stunden (idealerweise auf zwei Tage verteilt)

Ablauf:
Der Design Thinking Prozess ist in 5 Phasen gegliedert, diese bauen auf einander auf. Eine Besonderheit bei der Durchführung ist die strenge Zeitplanung. Pro Arbeitsschritt werden genaue Vorgaben zur verfügbaren Zeit gegeben (Stoppuhr!), nach Ende der vorgegebenen Zeit wird der Arbeitsschritt sofort beendet. Diese Regel soll keinen Stress auslösen, sondern zu einem zielgerichteten, effizienten Arbeiten anregen.

1. Phase: Problemdefinition
Was ist unsere Fragestellung für den Prozess? In der ersten Phase wird das Problem oder der Grund für den Prozess genau definiert. Aus einer Vielzahl von Anfragen und Punkten wird eine, sehr genaue, Zielfrage formuliert. An dieser Frage wird sich der gesamte Prozess orientieren.

2. Phase: Synthese
Diese Phase wird auch als „Need Finding“ bezeichnet, also als „Bedürfnisfindung“. In diesem Arbeitsschritt wird die Zielgruppe genau definiert und analysiert. Dabei kann etwa die Erstellung eines*einer „Musterkund*in“ helfen. Kernfragen sind: Wer ist unsere Zielgruppe? Welch Bedürfnisse hat sie?

3. Phase: Ideengenerierung
Diese Phase bringt die Problemdefinition und die Synthese zusammen. Hier werden Methoden wie Brainstorming angewandt. Wichtig ist bei allen Ideen die Zielfrage und die Zielgruppe im Auge zu haben, dadurch bleibt der Fokus sehr konkret.

4. Phase: Prototyping
In dieser Phase soll ein „Prototyp“ entstehen. Die Ergebnisse der Ideengenerierung werden auf ihre Machbarkeit geprüft und so angepasst, dass sie umsetzbar sind. Am Ende dieser Phase steht ein vorläufiges Ergebnis.

5. Phase: Testen
In dieser Phase wird der „Prototyp“ getestet. Dies kann durch Präsentation im Plenum oder durch Vorstellung der Ergebnisse vor der Zielgruppe geschehen. Am Ender der Phase kann die Gruppe zum Ergebnis kommen, dass sie erneut in die Ideengenerierungs-Phase zurückspringt, weil der „Prototyp“ der Zielgruppe nicht entspricht.