Schmuckband Kreuzgang

ABGESAGT: Wer kommt noch mit? Die sozialen Folgen der Pandemie - Corona als Bewährungsprobe für den Wohlfahrtsstaat

Gastredner: Prof. Dr. Christoph Butterwegge

Plakat_Sozialpolitisches-Forum (c) KreisOF
Plakat_Sozialpolitisches-Forum
Datum:
Termin: Donnerstag, 05.11.20 - 16:30
Art bzw. Nummer:
11. Sozialpolitisches Forum im Kreis Offenbach
Von:
In Koopration des Kreises Offenbach, des DBG, der evangelischen Dekanate Dreieich und Rodgau sowie der katholischen Dekanate Dreieich, Rodgau und Seligenstadt

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie müssen wir die Veranstaltung leider zum genannten Zeitpunkt absagen und bemühen uns um einen neuen Termin. Das Thema bleibt wichtig. Jetzt jedoch wünschen wir Ihnen und de Menschen, die zu Ihnen gehören, dass Sie und wir alle gut durch diese Zeiten kommen mögen.

Urspünglicher Ausschreibungstext:

Die Corona-Pandemie hat für viele Menschen Veränderungen im beruflichen und privaten Alltag gebracht. Je länger die Krise dauert, umso mehr sozial schwache Menschen, Minderheiten oder Kinder und Jugendliche mit Unterstützungsbedarf sind betroffen. Angebote und Hilfen wurden in den vergangenen Monaten wegen der Corona-Pandemie oftmals eingeschränkt oder blieben komplett aus. Vielen Menschen fehlen soziale Kontakte und Begegnungen. Mit dem Virus kamen auch Ängste auf, weil niemand weiß, wie sich die Pandemie entwickelt. Unsicherheit tritt an die Stelle der verlorengegangenen Gewissheit.

„Welche sozialen Folgen hat das? Wer kommt noch mit?“ – um diese Fragen geht es beim 11. Sozialpolitischen Forum des Kreises Offenbach, zu dem auch die Evangelische und Katholische Kirche und der Deutsche Gewerkschaftsbund Südosthessen für Donnerstag, 5. November 2020, 16 Uhr, in das Kreishaus Dietzenbach einladen.

Der Politikwissenschaftler und Armutsforscher Prof. Dr. Christoph Butterwegge beschäftigt sich in seinem Eingangsreferat mit den Herausforderungen, vor denen die Gesellschaft im Zusammenhang mit der Pandemie steht. Auf dem Podium mitdiskutieren werden neben Carsten Müller, Sozialdezernent und Kreisbeigeordneter, Martina Gessner, stellvertretende Leiterin des Diakonischen Werkes Offenbach-Dreieich-Rodgau, Stephanie Grabs, Leiterin der Fachabteilung Jugend der Stadt Rödermark sowie Vertreterinnen aus dem Bereich Pflege und der kommunalen Sozialarbeit.

In den Gesprächen auf dem Podium sowie im Plenum geht es um globale und nationale, aber vor allem um Sozialthemen und konkrete Veränderungen im Kreis Offenbach. Diskutiert werden soll ferner über Corona bedingte Verschlechterungen im Alltag von Menschen. Im Mittelpunkt des rund dreistündigen Forums steht die Frage, was bewahrt werden soll und welche neuen Instrumente benötigt werden, um die neuen Herausforderungen gesellschaftlich zu meistern?