Die Würfel sind gefallen

Dekanat Rodgau votiert zu den zukünftigen Pfarrei-Strukturen

2021-07-08-DV-Rodgau-web (c) Andrea Bach
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Datum:
Do. 8. Juli 2021
Von:
Andrea Bach

Nach fast einjähriger Beratungszeit ist nun die Entscheidung gefallen. Die Delegierten im Katholischen Dekanat Rodgau haben an ihrer Dekanatsversammlung am 08. Juli 2021 in Mühlheim-Lämmerspiel über die zukünftigen Pfarreizuschnitte votiert.
Im Rahmen des Pastoralen Wegs im Bistum Mainz wird das Dekanat Bischof Kohlgraf eine Drei-Pfarreien-Lösung für die weiteren Strukturen vorlegen.

So sollen die zukünftigen Pfarreien aussehen

Votum-Pfarreizuschnitt (c) Bistum Mainz
Votum-Pfarreizuschnitt

Die neuen Pfarreien setzen sich aus den derzeitigen fünfzehn Pfarreien in den Kommunen Mühlheim, Obertshausen, Heusenstamm, Rodgau und Rödermark zusammen. Hinzu kommt noch die Pfarrei St. Martin in Dietzenbach, die bisher zum Dekanat Dreieich gehörte.

Nach dem Votum der Dekanatsversammlung sollen die neuen Pfarreien wie folgt gebildet werden: Pfarrei 1 umfasst die bisherigen Pfarreien in Mühlheim und Obertshausen. In der Pfarrei 2 sollen die Pfarreien aus Heusenstamm und Dietzenbach zusammengeführt werden. Pfarrei 3 setzt sich aus den Pfarreien aus Rodgau und Rödermark zusammen.

 

Intensiver Beratungsprozess im Dekanat Rodgau bringt ein Ergebnis

20210708_193922web (c) Andrea Bach
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„Unsere Beratungen haben fast ein Jahr angedauert. Wir hatten vier Optionen vorgeschlagen. Im Laufe des Prozesses ist sogar noch eine weitere Option dazu gekommen“, erklärt Angela Ruhr, Vorsitzende der Dekanatsversammlung, den Prozess. Dekan Willi Gerd Kost ergänzt: „Eigentlich wollten wir bereits im Frühjahr abstimmen. Aber es hat sich gezeigt, dass noch viele unterschiedliche Gespräch notwendig waren, um nun ein Votum abgeben zu können.“

Dekanatsversammlung entscheidet in einem mehrstufigen Verfahren

Die Dekanatsversammlung, die sich aus hauptamtlich und ehrenamtlich Tätigen in den Pfarreien zusammensetzt, hat sich erstmals wieder in Präsenz getroffen. In einem mehrstufigen Votierungsverfahren sind nach und nach die Möglichkeiten herausgefallen, die die wenigsten Stimmen erhielten. So kam es am Ende zu einer Stichwahl, in der die obengenannte Option  gewonnen hat. „Es ist sicher nicht für alle die Traum-Lösung. Aber wir hoffen und vertrauen, dass sich alle Beteiligten mit der Entscheidung anfreunden werden“, wünscht sich Dekan Kost.

Ausblick

Das Dekanat hat nun die Aufgabe, bis Advent ein Pastoralkonzept zu entwickeln. Die Bistumsleitung unter Bischof Peter Kohlgraf berät die Konzepte für alle Dekanate und wird im Frühjahr die zweite Phase im Pastoralen Weg beginnen. Dann werden die zukünftigen Pfarreien zu Pastoralräumen zusammen gelegt. Bis 2030 sollen alle Pfarreien neu gegründet sein.

Nach der Versammlung

Nach der Versammlung war für viele Delegierte die Gelegenheit, sich nach langer Zeit und vielen Videokonferenzen vor der Kirche zu treffen und das Votum nachklingen zu lassen. Für viele war es ein gelungener Abend und ein zufriedenstellender Ausgang.

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