Schmuckband Kreuzgang

Licht in der Dunkelheit

"Wort zum Sonntag"

Licht in der Dunkelheit (c) pixabay.com
Licht in der Dunkelheit
Datum:
So. 14. März 2021
Von:
Pfr. Eduard Lucaci

Zum heutigen Sonntag (14. März) hat Pfarrvikar Eduard Lucaci (Mainspitze) die folgenden Gedanken verfasst.

Das Wort zum Sonntag (zu Joh 3,14-21)

An diesem Sonntag auf dem Weg durch die Heiligen 40 Tage Richtung Ostern geht es um's Licht, um unsere Existenz. Das Evangelium nimmt uns hinein in ein Gespräch zwischen Jesus und dem Pharisäer Nikodemus. Nach der Überlieferung des Evangelisten Johannes ist es Nacht, als die beiden „über Gott und die Welt“ philosophieren. Ein starkes Bild, für das, was Jesus Nikodemus und uns sagt, es geht um Licht, um das Licht, um ihn selber: Jesus, den Sohn Gottes: „Denn mit dem Gericht verhält es sich so: Das Licht kam in die Welt.“ Das Wort Gericht löst erst einmal Angst und Schrecken aus. Mit dem Gericht Gottes wurde und wird auch heute von manchen gerne gedroht. Nach den Worten Jesu sind wir schon gerichtet, durch ihn, Jesus, mit dem das Licht in die Welt kam: Gott hat uns frei gesprochen. Gott ist Licht, Gott ist Liebe, er will nicht, dass wir Menschen zugrunde oder verloren gehen. „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.“

Das ist die Frohe Botschaft - nicht nur für heute - für unser ganzes Leben. Entscheidend ist der Glaube an den Gott voller Erbarmen und Liebe und mein Vertrauen auf Jesus Christus, dem Licht der Welt.

Ich kann mich auf das Osterfest vorbereiten, indem ich mich Jesus, dem Licht, zuwende - ohne Ängste und voll Vertrauen; indem ich vor Jesus ehrlich zu mir selber bin; indem ich Jesus meine Verletzungen und Kränkungen hinhalte, meine oft tiefen Wunden in meinem Herzen; indem ich vor Jesus zu meiner Schuld und zu meinem Versagen stehe; indem ich Jesus bitte, Licht in meine Dunkelheit und Freude in meine Traurigkeit zu bringen und den Hass in der Welt zu vertreiben und die Herzen zu einigen.