Schmuckband Rad

Der Schritt der Schwerpunktsetzung

Sobald die Schritte der Wahrnehmung nach innen und nach außen abgeschlossen sind, stellt sich die Frage: Was heißt das alles für uns, als Kirche? Wie wollen wir Kirche sein? Was ist unsere Vision, was ist uns wichtig?

Grundlegende Fragen werden neu gestellt. Schließlich müssen sie allerdings auch konkret durchbuchstabiert werden: Welche Schwerpunkte sind uns für die Zukunft wichtig – im gesamten Dekanat, aber auch an einzelnen Orten?

Die Diskussion zu diesen Fragen werden im Dekanat Rüsselsheim zwischen Frühjahr und Sommer 2020 geführt. Eine Arbeitsgruppe auf Dekanatsebene wird den Pfarreien und Kirchorten Impulse zur Verfügung stellen, mit denen sie nach und nach die gestellten Fragen beantworten können; die Ergebniss der Wahrnehmungs-Schritte sind dabei Ausgangspunkt. Im Ratschlag am 20. Juni werden die Ergebnisse der verschiedenen Gruppen im Dekanat dann zusammengetragen. Die endgültige Entscheidung über die künftigen Schwerpunkte trifft dann der Dekanatsrat in seiner Sitzung am 27. August.

Sobald die Entscheidung über die künftigen Schwerpunkte gefallen ist, können verschiedene Gruppen die Arbeit an den einzelnen inhaltlichen Schwerpunkten vertiefen.

Der Weg im Schritt des Schwerpunkte-Legens

Auch die Fragen nach dem künftigen Bild der Kirche in unserem Dekanat sowie nach den Schwerpunkten sollen zunächst in den Gemeinden besprochen und dann auf Dekanatsebene zusammengeführt werden. Die vorbereitende Arbeitsgruppe hat nun den Weg bis zum "Ratschlag" am 20. Juni skizziert. 

Die Gemeinden und Kirchorte werden gebeten, bis zum Ratschlag im Juni zu zwei möglichst breit angelegten Austauschtreffen einzuladen. Das erste Austauschtreffen soll unter der Überschrift "Von welcher Kirche träume ich? – Meine Vision für die Kirche Jesu Christi" stehen. Für das zweite Treffen steht die Frage "Wir blicken auf unseren Traum von Kirche sowie auf die Erkenntnisse der Schritte der Wahrnehmung – welche Schwerpunkte zeichnen sich ab?" im Mittelpunkt. Die Ergebnisse dieser beiden Treffen sollen wiederum zum Ratschlag im Juni mitgebracht werden.

Beide Treffen sollen in den Gemeinden und unter einer möglichst breiten Beteiligung sttattfinden – denn es geht um das Bild von Kirche, das möglichst viele in der Gemeinde teilen. Die Treffen sollen etwa 2 bis 2,5 Stunden dauern (somit ist sowohl ein Abend- als auch Wochenendtermin denkbar). Die in den Gemeinden bestehenden Projektgruppen zum Pastoralen Weg werden gebeten, im Vorfeld zu überlegen, wann diese beiden Treffen stattfinden können und wie dazu eingeladen werden kann.

Die Dekanats-Arbeitsgruppe wird den Ablauf sowie Methoden für die beiden Treffen vorschlagen. Diese Vorschläge werden bis Ostern veröffentlicht, sodass dann in der Osterzeit die beiden Veranstaltungen durchgeführt werden können.

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