Schmuckband Kreuzgang

Der Schritt der Schwerpunktsetzung

Nachdem die Schritte der Wahrnehmung nach innen und nach außen abgeschlossen sind, stellt sich die Frage: Was heißt das alles für uns, als Kirche? Wie wollen wir Kirche sein? Was ist unsere Vision, was ist uns wichtig?

Grundlegende Fragen werden neu gestellt. Schließlich müssen sie allerdings auch konkret durchbuchstabiert werden: Welche Schwerpunkte sind uns für die Zukunft wichtig – im gesamten Dekanat, aber auch an einzelnen Orten?

Die Diskussionen zu diesen Fragen werden im Dekanat Rüsselsheim (nach der Verschiebung aufgrund der Corona-Krise im  Sommer und Herbst 2020 geführt. Eine Arbeitsgruppe auf Dekanatsebene hat den Pfarreien und Kirchorten Impulse zur Verfügung stellen, mit denen sie nach und nach die gestellten Fragen beantworten können; die Ergebniss der Wahrnehmungs-Schritte sind dabei Ausgangspunkt. Im nächsten Ratschlag, geplant für den 24. Oktober 2020, werden die Ergebnisse der verschiedenen Gruppen im Dekanat dann zusammengetragen. Die endgültige Entscheidung über die künftigen Schwerpunkte trifft dann der Dekanatsrat.

Sobald die Entscheidung über die künftigen Schwerpunkte gefallen ist, können verschiedene Gruppen die Arbeit an den einzelnen inhaltlichen Schwerpunkten vertiefen.

Der Weg im Schritt des Schwerpunkte-Legens

Auch die Fragen nach dem künftigen Bild der Kirche in unserem Dekanat sowie nach den Schwerpunkten sollen zunächst in den Gemeinden besprochen und dann auf Dekanatsebene zusammengeführt werden. Die vorbereitende Arbeitsgruppe hat nun den Weg bis zum nächsten "Ratschlag" skizziert. 

Die Gemeinden und Kirchorte werden gebeten, bis zum Ratschlag zu zwei möglichst breit angelegten Austauschtreffen einzuladen. Das erste Austauschtreffen soll unter der Überschrift "Von welcher Kirche träume ich? – Meine Vision für die Kirche Jesu Christi" stehen. Für das zweite Treffen steht die Frage "Wir blicken auf unseren Traum von Kirche sowie auf die Erkenntnisse der Schritte der Wahrnehmung – welche Schwerpunkte zeichnen sich ab?" im Mittelpunkt. Die Ergebnisse dieser beiden Treffen sollen wiederum zum Ratschlag mitgebracht werden.

Beide Themenbereiche sollen in den Gemeinden und unter einer möglichst breiten Beteiligung diskutiert werden – denn es geht um das Bild von Kirche, das möglichst viele in der Gemeinde teilen. Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen müssen dafür neue Möglichkeiten gesucht werden; das Projektteam hat entsprechende Vorschläge unterbreitet. Die in den Gemeinden bestehenden Projektgruppen zum Pastoralen Weg werden gebeten zu überlegen, wann der Austausch stattfinden kann.

Was ist unser Traum von der Kiche Jesu Christi? – Austausch auf digitalen Wegen

Die Corona-Krise hat die Planungen abrupt verändert; die Dynamik auf dem Pastoralen Weg ist gebremst worden. Sicherlich kann dies auch eine Chance sein, denn mehr als bisher ist Zeit, innezuhalten und die Dinge reifen zu lassen. „Was ist unser Bild, unser Traum von der Kirche Jesu Christi? Was ist unser Auftrag? Um was oder wen drehen wir uns, um was/wen sollen wir uns drehen?“, sind die zentralen Fragen im Schritt des Schwerpunktelegens.

Wer möchte ist eingeladen, dem Dekanat Überlegungen dazu zuzuschicken (david.hueser@bistum-mainz.de); diese Gedanken können dann auf der Homepage des Dekanats veröffentlicht werden. Auf einer eigenen Seite sind die bisherigen "Kirchenvisionen", die verschiedene Menschen des Dekanats aufgeschrieben haben, veröffentlicht. Hier finden Sie auch Links zu zwei Online-Pinnwänden ("Padlets"), auf denen Sie unkompliziert und anonym einige Gedanken und Stichwörter notieren können. Außerdem gibt eine "Prezi"-Präsentation mit vielen verschiedenen Zitaten Anregungen zu den vier "Dimensionen des Teilens" des Pastoralen Wegs (Leben teilen – Glauben teilen – Verantwortung teilen – Ressourcen teilen).

Screen Shot 2020-02-14 at 12.48.34 (c) Bistum Mainz