Schmuckband Kreuzgang

Auf dem Pastoralen Weg in den Gemeinden St. Joh. Baptist, St. Nikolaus und St. Peter & Paul – Steinheim / Klein-Auheim

Datum:
Mi. 2. Juni 2021
Von:
Andrea Bach

Informationen zum Pastoralen Weg im Dekanat Seligenstadt in den Gottesdiensten am:

Samstag, den 12. Juni um 17.30 Uhr in St. Nikolaus
Sonntag, den 13. Juni um 9.30 Uhr in Peter und Paul
Sonntag, den 13. Juni um 11.00 in der Marienkirche

Herzliche Einladung

Eine Kirche, die teilt

Unter diesem Motto hat Bischof Peter Kohlgraf 2019 den Pastoralen Weg in unserem Bistum Mainz gestartet. Zwei Jahre lang schon beraten die unterschiedlichsten Gremien über das zukünftige Gesicht der Kirche.

Über die Fragen: „Was brauchen die Menschen? Wie kann der Glaube lebendig erfahren und weitergegeben werden? Wie können wir mit weniger Ressourcen kirchliches Leben gestalten?“ wird intensiv nachgedacht und gesprochen.

Auch das Dekanat Seligenstadt, also auch Ihre Kirchengemeinden sind von den Veränderungen betroffen.

Veränderungen verunsichern, werfen Fragen auf, bieten aber auch neue Chancen.

 

Dazu ein Auszug aus einem Brief von Bischof Peter Kohlgraf vom 11. September 2020

Die Bestimmung der neuen Räume der Pfarreien muss mit einem neuen Bild der Pfarrei einhergehen. Zum einen soll Kirche vor Ort lebendig bleiben, Nähe und Präsenz bieten, wo immer dies gut möglich ist. Zum anderen wollen wir den Blick für die Vielfalt der Orte der Kirche weiten und Pfarrei als eine vernetzte Gemeinschaft gestalten. Der Schritt zu den neuen Pfarreien wird mit manchen, auch schmerzlichen Abschieden einhergehen: Wir können nicht mehr alles an allen Orten ermöglichen. Dieser Schritt ist aber auch mit großen Chancen verbunden, wenn er bewusst angenommen und gestaltet wird: Im größeren Raum können wir eine größere Gemeinschaft erleben, können wir mehr Vielfalt ermöglichen und effizientere und damit entlastende Strukturen bilden. Die Gemeinden und Kirchorte eines Pastoralraumes verbindet die gemeinsame Sendung als Kirche Jesu Christi mit verschiedenen Gaben und Aufgaben. Daher hoffe ich auf ein gemeinsames Nachdenken, das nicht von Ängstlichkeit und Besitzstandswahrung geprägt ist, sondern vom zuversichtlichen Gestalten einer zukunftsfähigen und glaubwürdigen Zusammenarbeit.“