Schmuckband Kreuzgang

Wallfahrten im Dekanat Seligenstadt

Wallfahrt (c) www.pixabay.com

Wallfahrt - den Weg Jesu gehen 

„Folgen, Leben mit Jesus hat Folgen. Die alten Pläne und Ideen zählen nicht mehr. Folgen, komm wir wollen ihm folgen. Sein Weg ist gut. Wir gehen hinterher." - So lautet der Refrain eines neuen geistlichen Liedes.

Die Wallfahrt hat etwas mit Weg zu tun, mit Wege gehen. Wer sich aufmacht, signalisiert damit, dass er oder sie bereit ist, neue Impulse aufzunehmen und verändert am Ziel anzukommen bzw. nach Hause zurückzukommen. Denn das Gehen eines Weges hinterlässt Spuren. Es besteht die Möglichkeit, dass der Wallfahrer/die Wallfahrerin unterwegs dem begegnet, der von sich selbst gesagt hat „Ich bin der Weg." (Joh 14, 6).

Im Mitgehen und bei den Prozessionen bekommen die Wallfahrer/innen einen anderen Blick auf ihre Sorgen und Probleme; vielleicht auch auf eigene Schuld und Versagen. Die Festpredigt gibt Impulse für die Erneuerung des Lebens. So helfen die Anregungen des Wallfahrtstages von sich selbst abzusehen und auch die Not anderer wahrzunehmen. Die Wallfahrer/innen können sich neu Gottes Zielen zuwenden und dem hinterhergehen, der der gute Weg ist: Jesus Christus.

In der Tradition des Wege-Gehens stehen auch die Steinheimer Wallfahrt zum Heiligen Kreuz, die Wallfahrten zur Liebfrauenheide und die Wallfahrtswoche der Basilika-Gemeinde in Seligenstadt.

Christen aus der Stadt Hanau, aus Hainburg und Seligenstadt, aber auch aus den Umlandgemeinden der Diözese Mainz und darüber hinaus kommen an den Wallfahrtstagen zu den jeweiligen Wallfahrtsorten. Sie bringen sich und ihren Alltag mit ein in den Wallfahrtsgottesdienst.

Pfr. Werner Suerbaum