Was ist ein (religiöser) Verband?
Ein (religiöser) Verband ist eine Vereinigung von Menschen, die sich zusammentun, um gemeinsame Ziele und Interessen zu verfolgen. Dadurch, dass man gemeinsam arbeitet, kann man Interessen besser vertreten, als alleine. Zum Beispiel in der Politik oder Wirtschaft. Ein Verband bietet den Mitgliedern auch Hilfe und Unterstützung an. Die Mitglieder können sich im Verband auch austauschen und gemeinsame Wünsche sammeln. Manche Verbände haben nicht nur Menschen als Mitglieder, sondern auch Vereine oder Firmen.
Wie ist ein Verband aufgebaut?
Ein Verband besteht aus Personen oder Organisationen, die meistens einen Mitgliedsbeitrag zahlen. Sie treffen sich in regelmäßigen Mitgliederversammlungen, um sich zu beraten. Alle Mitglieder können mitbestimmen, was der Verband machen will, zum Beispiel durch Wahlen.
Die Mitglieder bestimmen auch einen Vorstand, der gewählt wird. Der Vorstrand vertritt den Verband nach außen, setzt Entscheidungen der Mitglieder um und organisiert Treffen. Meistens gibt es einen Vorsitz, eine Vertretung und jemanden, der oder die sich um das Geld des Verbandes kümmert.
Ein Verband ist außerdem eine offizielle Gemeinschaft und die Mitglieder stellen ihre Regeln selbst auf, an die sie sich halten müssen. Das nennt man eine Satzung. Jeder Verband braucht eine. In der Satzung wird festgelegt, was die Ziele des Verbandes sind, welche Regeln gelten, und wie man zusammenarbeitet. Zum Beispiel, wie gewählt wird, oder wie man sich auf Ziele einigt.
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) als Dachverband
Wenn viele Verbände gleiche oder ähnliche Interessen haben, können sie sich in einem Dachverband zusammenschließen. Hier ist zum Beispiel der Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) der Zusammenschluss von verschiedenen kleineren Verbänden. Welche in Oberhessen aktiv sind findest Du hier.