Schmuckband Kreuzgang

Der Berufsverband

Wer sind wir und was tun wir?

„Gemeinsam sind wir Kirche“: Unter diesem Leitsatz möchten wir als Berufsverband der Pfarrsekretärinnen und –sekretäre in der Diözese Mainz, der am 4. März 1995 in Offenbach/Main gegründet wurde, Zeugnis geben und unseren eigenen Beitrag zum Leben der Kirche leisten.

... die Interessen der Pfarrsekretärinnen und -sekretäre vertreten

Eine unserer Aufgaben ist es, die Interessen der Mitglieder des Be-rufsverbandes nach außen und gegenüber der Diözesanleitung zu vertreten (Stundenzahl, Eingruppierung usw.). Klar ist: je mehr Mitglieder ihre Interessen in den Berufsverband einbringen, desto stärker und umfassender ist die Gemeinschaft, die die Einzelnen in ihren verschiedenartigen Aufgaben unterstützen will.

... das Berufsbild weiterentwickeln

Das Besondere des Dienstes im Pfarrbüro hat der Berufsverband 1997 in einem „Berufsbild“ beschrieben. Dabei stützte er sich auf die Auswertung von Fragebögen, in denen die Kolleginnen und Kollegen mitteilten, was sie tatsächlich leisten.

Das Berufsbild ist auch insofern realitätsnah, als es die pastoralen Aspekte des Dienstes im Pfarrbüro nicht ausklammert. Auch der damalige Präses des Berufsverbandes und jetzige Generalvikar, Domkapitular Dietmar Giebelmann, sieht in der Tätigkeit der Pfarrsekretärinnen und -sekretäre die „pastorale Zielrichtung“ und erkennt damit klar die Situation. Denn je mehr – noch verstärkt durch die Neustrukturierung der Seelsorgeeinheiten – die Seelsorger abwesend bzw. mit mehreren Pfarreien und Aufgaben belastet sind, desto mehr ist die Pfarrsekretärin oder der Pfarrsekretär die kontinuierliche, verlässliche, bisweilen auch einzige Person für die Menschen, die den Kontakt zur Kirche suchen.

Die Auseinandersetzung mit dem Berufsbild und seine Weiterent-wicklung ist dem Berufsverband aufgetragen. Dazu halten wir auch steten Kontakt zu den Mitarbeitervertretern in der Bistums-KODA (Kommission zur Ordnung des Diözesanen Arbeitsrechts für die Diözese Mainz). Das „Berufsbild“ ist beim Vorstand erhältlich.

... die Fortbildung fördern

Da „Pfarrsekretär(in)“ kein Ausbildungsberuf ist, hat Fortbildung einen hohen Stellenwert. Wir fördern in Zusammenarbeit mit der Abteilung Personal- und Organisationsförderung im Bischöflichen Ordinariat die berufspraktische, aber auch die spirituelle Bildung (s. jährliche Fortbildungskalender).

... den Zusammenhalt stärken

„Gemeinsam sind wir stärker“ – diese Einsicht vermittelt „Die Brücke“, die zweimal im Jahr erscheinende Informationsschrift des Verbandes. Wer wissen möchte, was für die Pfarrsekretärinnen und -sekretäre der Diözese Mainz wichtig ist, liest sie gerne. Aber auch die Mitgliederversammlungen, die in der Regel einmal im Jahr statt-finden, oder die Besinnungstage des Berufsverbandes sind gute Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch und zur Stärkung der Zusammenarbeit unter den Kolleginnen und Kollegen.
Der Vorstand hält den Kontakt zu Berufsverbänden in anderen Diözesen; u.a. findet alle zwei Jahre eine Bundesversammlung aller Berufsverbände statt. So wandern gute Ideen mitunter durch ganz Deutschland.

Beim Kontakt zu den Dekanaten bzw. Pfarreien sind wir auf Ihre Mitarbeit angewiesen: Teilen Sie uns mit, wer Dekanatssprecher(in) ist, damit Informationen schnell fließen können.

Wir bieten Ihnen an ...

  • zu einem Ihrer Treffen zu kommen
  • Sie bei der Gewinnung von Referenten zu beraten
  • Anregungen zur Fortbildung aufzugreifen
  • für alle berufsbezogenen Fragen Ansprechpartner zu sein.

... und laden sie ein

  • nehmen Sie Kontakt zu uns auf
  • sprechen Sie über Ihre Probleme und Wünsche
  • werden Sie Mitglied im Berufsverband und kommen Sie zu unseren Veranstaltungen

Die Schutzpatronin der Pfarrsekretärinnen und –sekretäre

„Die Stunde ist kostbar. Warte nicht auf eine spätere, gelegenere Zeit.“ Dieser Leitspruch stammt von der Hl. Katharina von Siena (1347-1380), der Schutzpatronin der Pfarrsekretärinnen und –sekretäre Deutschlands. Sie war eine selbstständige und unerschrockene Frau, die von einer tiefen Liebe zu Gott getragen war. Sie lebte in einer turbulenten Zeit, wollte sich aber nicht in ihr Kämmerlein zurückziehen; in einer Vision wurde ihr von Christus gesagt: „Die Liebe für die Menschen wird dich noch fester an mich binden.“ So ging sie unter die Menschen und stellte sich, ohne je die Zwiesprache mit Christus aufzugeben, einfachen und schwierigen Aufgaben in der Gewissheit, „dass durch nichts das Herz des Menschen mehr überzeugt wird als durch die Liebe“.