Treffen der Projektgruppe am 20.05.

Entnehmen Sie den Stand der Dinge und alle Neuigkeiten dem Protokoll

Pastoraler Weg
Pastoraler Weg
Datum:
Mo. 24. Mai 2021
Von:
Alexandra Haustein

 

 

Protokoll Projektteam am 20.05.2021, 20:00 bis 21:30 Uhr
Anwesend: Alfrun Wiese, Mario Blazevic, Silke Hähnlein, Deepa Kalayankary, Jonas Adam,
Barbara Schwarz, Reingard Forkert, Gundula Breyer, Gisela Zimmermann, Michael Gilles,
Hans-Joachim Wahl
Entschuldigt: Sebastian Fritsche, Trudbert Ziegler, Alexandra Haustein
1. Geistlicher Impuls
Welche Stellen in der Bibel fallen euch zum Pastoralen Weg ein/sind euch in
Erinnerung geblieben?
 „Jesus betet für uns“ (Johannes 17,13-21) Jesus tritt für seine Kirche und seine
Jünger ein und betet vor Gott
 „…denn siehe, ich will Neues machen…“ (Jesaja 43, 18) Ich fühle, dass wir
getragen sind und diesen Weg gehen können.
 „Sie drängt uns die Einladung anzunehmen“ (Apg 16,15)
2. Stand der Dinge
 Letztes Treffen der Projektgruppe am 24.02.
 20.03 Dekanatsversammlung mit Vorstellung des Votums und Auftrag der Sozial-
Begehung
 KW12-15 Online Bedarfserhebung: 259 Person teilgenommen, Auswertung und
Formulierung von Handlungsoptionen beauftragt, Ergebnisse soll die Agentur „gut
befragen“ bis diesen Freitag liefern, damit sie für die kommende
Dekanatsversammlung aufbereitet werden können.
 22.04 Statusgespräch in Folge: Kirchorte, die die Pastorale Bestandsaufnahme
nicht eingereicht haben wurden in Verantwortung gezogen mit dem klaren Auftrag
diese nachzureichen. Domkapitular fordert klare Benennung derer, die den
Prozess behindern oder sich entziehen.
 Sozialraum-Begehung: alle Ergebnisse bis auf Lich liegen vor. In der kommenden
Dekanatsversammlung braucht es eine Verortung dieses Prozessschrittes.
Fragen sind aufgekommen, wozu es notwendig ist in den Sozialraum zu schauen.
Hier braucht es noch mal eine klare Benennung.
 Dialogforum für das Arbeitspapier Pfarreirat ist auf den 24.06. datiert, Dialogforum
zum Arbeitspapier der Kategorieseelsorge findet am 17.06 statt. Werbung folgt.
 Verteilerliste für Interviews zur Bedarfserhebung ist erstellt worden. Nach
Zufallsprinzip je fünf Personen zwischen 18-80 werden per Brief angeschrieben in
den Sommerwochen ein Interview per Telefon, Videokonferenz oder präsent zu
geben.
 BJA: Bis Juli sollen Ergebnisse zum Thema Regionalisierung von den Gremien
dem BO eingereicht werden.
 Muttersprachler
o Bei Pastoralratsitzung hat der TOP Muttersprachliche Gemeinden einen
großen Raum bekommen, vertreten durch zwei engagierte Mitarbeiterinnen
o Eine Sachstandserhebung der Muspra Gem. wird vom BO begleitet. In den
einzelnen Sprachräumen (Ital. Gemeinde, Span. Gemeinde, Kroatische
Gem.) sind Treffen geplant. Teilnehmer sind neben Hauptamtlichen PGRMitglieder.
Es gilt den künftigen Status zu erarbeiten.
o Anmerkung zur Spanischen Gemeinde Gießen: Gottesdienste werden von
bisheriger Kerngemeinde noch zurückhaltend genutzt. Eine höhere Präsenz
von Menschen aus dem Erstaufnahmelager ist deutlich erkennbar
(Verschiebung)
3. Termine der Projektgruppe bis Ende Phase I
 08.06. Termin wird gestrichen
 Di. 06.07. 20:00 h Projektteam: Auswertung Schwerpunkte der neuen Pfarreien
 Di. 14.09. 20:00 h Projektteam: Lektorat Pastoralkonzept
 Di. 05.10. 20:00 h Projektteam: Lektorat II
 16.11. Statusgespräch
 26.11. feierlicher Abschluss des Projektteams und der Steuerungsgruppe beim
digitalen Wein- und Käsetasting
4. Chancen aus Modell 1 und 2 für das Modell 3 fruchtbar machen
Wie kann das gelingen? Wie kann man die Chancen und Möglichkeiten, die die
Modelle 1 und 2 gezeigt haben auch in Modell 3 gesichert werden?
 Wo und wie sind Ressourcen für Innovationen zu übertragen? Definition
Innovation, jeder versteht hierunter etwas anderes.
 Idee „Zentrale Verwaltung“ (1 Backoffice für alle 3 Pfarreien)
o Es gilt zu klären, ob dies rechtlich möglich ist
o Outsourcing von Teilbereichen
o Ort könnte durchaus außerhalb der Stadt Gießen sein
 Durch das Votum für 3 Pfarreien werden viele Chancen vergeben. Welche
Vorteile können aus dem 1- und 2-Pfarreien Model in das votierte übernommen
werden?
 Wenn der Bischof den Auftrag zur Umsetzung des neuen pastoralen Konzeptes
gegeben hat, braucht es
o Verbindlichkeiten
o vertragliche Vereinbarungen
o Rollen und Rechte
o Zeit für Entwicklung in den drei neuen Räumen
o Nutzen der Chance der Vernetzung
o Was kann seelsorglicher Art nutzbar gemacht werden (losgelöst von der
Verwaltung)
Die Fragestellung erscheint verfrüht. Im Bereich der Verwaltung ist ein genaues
Hinsehen nötig. Es braucht Zeit. Wie wird Gestaltung funktionieren können?
Zusammenwachsen und nutzen der Innovationen.
Ausblick: Zum Immobilienprozess gibt es ein Treffen der Dekane im letzten Quartal
2021.
5. Übergang gestalten - ein geistlicher Weg
Wie lässt sich die Zwischenzeit bis zur Konstituierung der neuen Pastoralräume als
Kirchengemeinde und Kirchorte gestalten. Welche Empfehlungen möchten Sie
aussprechen?
 „Miteinander teilen“ …üben (Wiedervorlage)
 Gegenseitige Besuche und Einladungen aussprechen. Wie sieht es bei Dir aus?
 Was ist neu entstanden, das gut weitergeführt werden kann? Gewachsene
Dinge/Aktionen/Aktivitäten aufrecht erhalten
 Was kann man lassen, was durch Corona eingeschlafen ist?
 Kooperationen von Kitas und Gemeinden weiter stärken
 Chance für die Menschen (HA und EA) in unserem Pastoralen Raum zu prüfen,
ob ihr bisheriges Arbeitsfeld weiter für sie tragbar ist. Sehe ich als Mitarbeiter
neue Chancen in einem anderen Bereich für mich, in dem ich meine Stärken
besser einsetzen kann?
Anmerkung: Fragestellung ging an GR von BO in welchem Bereich die MA
künftig ihr Stärken/Neigungen sehen (Seelsorge, Koordination…) Abgabe ist für
die GR Ende Mai. Diese Befragung soll von alle Berufsgruppen
zusammengetragen werden
 Taufe, EK, Firmung werden zurückgehen. Wichtig ist die Beziehung von Mensch
zu Mensch
 Transparente, offensive und einladende Darstellung der Gruppierungen
(Suppenküche, Seniorenkreis, Pfadfinder…) Stärkung des Ehrenamts
 Glaubhafte Zeugnisse von engagierten Menschen bedeuten hohe Identifikation
mit der Kirche vor Ort. Was macht uns aus?
 Die Kirche in Deutschland müsste eine bessere Publicity haben. Weg von
Skandalen, hin zu positiven Fakten: Wo erscheint Kirche in einem guten Kontext,
mit hilfreichen Initiativen und Diensten? (vgl. www.katholisch.de: „Ohne positive
Kirchenidentität schlägt Selbstkritik in Selbsthass um“)
 Was macht uns aus? Wie wollen wir Gemeinde gestalten? Was erkennen wir?
 Standortbestimmung im Glauben! Was trägt uns und was halten wir in Händen?
Den Schatz des Glaubens in einem schönen Gefäß.
6. Verschiedenes
Was gibt es sonst aus der Gruppe?
 Hinweis auf You Tube Gottesdienst zum Pfingstmontag
 PG Am Limes bei Beerdigung Pfr. Knedelhans würdigend wahrgenommen
 Gruß von ungarischem Seelsorger Josef Belenyesi an Dekan Wahl
Hat jemand aus der Gruppe Interesse sich in den Sommerferien an den Interviews zu
beteiligen?
 Gisela Zimmermann
 Deepa Kalayankary
Schluss-Segen durch Dekan Wahl
Ende 21:30 h
Barbara Schwarz für das Protokoll