Schmuckband Rad

Katholische Kirche in der östlichen Wetterau

Im Dekanat Wetterau Ost leben katholische Christen zwischen den Höhen des Vogelsbergs im Norden und den Ausläufern Frankfurts im Süden, zwischen der Kreisstadt Friedberg an der A5 im Westen und dem Kinzigtal im Osten.

Städte im ehemaligen Landkreis Büdingen sind Schotten, Nidda, Gedern, Altenstadt und Büdingen. Im Westen kommen die Gemeinden Florstadt, Wölfersheim, Reichelsheim und Echzell hinzu. Die Gemeinden bilden damit die östliche Hälfte des Wetteraukreises.

Allerdings decken sich heute alte kirchliche Pfarreigrenzen nur selten mit den neuen politischen Kreis- und Gemeindegebieten:

 

Die Arbeit im Dekanat

Das Dekanat vernetzt die Arbeit der Gemeinden und Einrichtungen und bildet eigene Schwerpunkte für die Menschen in der Region.

Schwerpunkte sind Verkündigung des Glaubens, caritatives Handeln am Nächsten, Feier des Gottesdienstes und besondere Aufgaben wie zum Beispiel Jugend, Schule und Familie.

Die Verantwortung liegt beim gewählten Dekanatsrat mit Mitgliedern aus allen Gemeinden und der Dekanatsleitung, bestehend aus dem Dekan, dem Dekanatsreferent und den Vorsitzenden des Dekanatsrates.

 

Gemeinde, Klöster und Wallfahrten

Vielfältig und sehr unterschiedlich ist das Erscheinungsbild der katholischen Kirche in der Wetterau.

Die meisten Pfarrkirchen wurden erst nach dem 2. Weltkrieg mit der Zunahme der katholischen Bevölkerung gebaut. Daneben gibt es Zeugen einer alten christlichen Kultur, wie

  • die Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal bei Altenstadt,
  • die alte Wallfahrtskirche Maria Sternbach bei Florstadt,
  • das Gnadenbild der Wallfahrt in Schotten,
  • die Kirche des ehemaligen Augustinerklosters in Hirzenhain,
  • die romanische Klosterruine Konradsdorf und

in unseren Tagen wurde ein Pilgerweg von Mainz nach Fulda eröffnet, der durch viele Orte des Dekanats führt und dabei den letzten Weg des Apostels der Deutschen, Bonifatius, folgt - die Bonifatiusroute.