... persönlich: Prof. Caspar Ehlers

Prof. Caspar Ehlers (c) Prof. C. Ehlers
Prof. Caspar Ehlers
Datum:
Di. 16. März 2021
Von:
Prof. Caspar Ehlers

Leben in der Gegenwart: geschichtsbewusst und gläubig

Prof. Caspar Ehlers ist eigentlich „ganz normales“ Pfarrgemeinderatsmitglied von Nieder-Mörlen. Im vergangen Herbst hat er sich erfreulicherweise bereit erklärt der ehrenamtliche Teil in der Projektleitung auf dem Pastoralen Weg für die künftige Pfarrei Nord zu sein. Jetzt hat er sich den Fragen gestellt und dazu ein fröhlich-ungezwungenes Bild geschickt.

Persönlich: Name, Alter, geboren/aufgewachsen in....

  • Ehlers, Dr. Caspar, Professor (Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie; Julius-Maximilians-Universität Würzburg)
  • (Alter), 56 Jahre
  • Einsatzgebiet: Projektleiter Nord-Pfarrei im Dekanat Wetterau West; Mitglied im Pfarrgemeinderat von Nieder-Mörlen
  • Geboren in Hamburg /aufgewachsen in Schwalbach-Limesstadt und Bad Homburg vor der Höhe, Studium in Frankfurt und Bonn, Auslandsaufenthalte (USA), erste berufliche Tätigkeit 1995 bei der Max-Planck-Gesellschaft in Göttingen, dann seit 2007 in Frankfurt am Main.

Für was engagieren Sie sich außerdem?

Ich engagiere mich beruflich in Lehre und Forschung für die Analyse und Vermittlung der mittelalterlichen Geschichte Europas und der daraus hervorgegangenen Werte.

Charakterisieren Sie Ihr Aufgabengebiet/Ihre Gemeinde in höchstens 5 Stichworten!

Teil der Pfarrgruppe Mörlen, Pfarrgemeinderat (Liturgie und geistliches Leben), Lektor und Kommunionhelfer, Vater von drei Töchtern.

Was ist Ihre innere Motivation, dass Sie glauben – dass Kirche lebendig bleibt?

Ewiglicher Bestand der katholischen Sakramentenlehre, vor allem der Eucharistie.

Was ist für Sie persönlich Ihre Berufung?

Den Bezug zu der Vergangenheit nicht aufzugeben.

Was hat sich in den letzten 20 Jahren in der Kirche / Ihrem Aufgabengebiet geändert?

Es wird immer schwieriger.

Wo oder wie wird die Kirche in 20 Jahren sein?

Ich kann nicht hellsehen, sondern nur in der Gegenwart arbeiten.

Welche Themen bzw. welche Aufgaben beschäftigen Sie jetzt in diesem Monat/in diesem Halbjahr?

Die Organisation des Pastoralen Weges im Dekanat.

Können Sie uns ein konkretes Ziel verraten, das Sie in den nächsten 12 Monaten erreichen möchten?

Nicht nur fremdbestimmt zu arbeiten.

Wo sehen Sie Ihre persönlichen Stärken?

Zielgerichtete Lösung von Fragestellungen.

Was haben Sie gemacht, bevor Sie ins Dekanat kamen?

Mitgedacht.

Wie erleben Sie die Wetterau / das Dekanat?

Als meine sehr schöne Lebenswelt.

Was fasziniert Sie an Jesus Christus?

Dass er Gottes Sohn ist.

Was fasziniert Sie an der (römisch-katholischen) Kirche?

Ihre Kontinuität, ihre Stärken und Schwächen.

Wenn Sie Jesus wären …?

Der bin ich nicht, das mögen andere für ihn beantworten.

Wenn für Sie ein Sabbatjahr möglich wäre, was würden Sie in diesem Jahr tun?

Mich konzentrieren.

Im Mittelalter soll es üblich gewesen sein, dass den Sündern für große Verfehlungen eine wo-chenlange Fußwallfahrt als Buße aufgetragen wurde.

Dazu äußere ich mich nicht.

Haben Sie eine besondere Leidenschaft z. B. für eine bestimmte Musik, eine Kunstrichtung, ein Sport(verein), ein Hobby?

Ja, Gitarre spielen, Motorradfahren und Kochen (ohne wertende Reihenfolge).

Was soll man Ihnen bei Ihrem Abschied sagen? Was würden Sie gerne hören?

War schön mit ihm.