... persönlich: Sirin Bernshausen

Grenzgängerin und Friedensforscherin

Sirin Bernshausen (c) S. Bernshausen
Sirin Bernshausen
Datum:
Mo. 21. März 2022
Von:
Sirin Bernshausen

Seit August/September vergangenen Jahre ist das Katholische Bildungswerk Oberhessen  mit zwei kompetenten Menschen besetzt, die die Arbeit im Team gestalten. Hier stellt sich Sirin Bernshausen vor, die tendenziell für die Wetterau zuständig ist und in die Arbeit ihren wissenschaftlichen Hintergrund einbringt.

Persönlich: Alter, geboren/aufgewachsen in....

  • 39 Jahre,
  • Einsatzgebiet:  Referentin für Ethik und Digitalität im Katholischen Bildungswerk der Region Oberhessen,
  • aufgewachsen in Biedenkopf.

Charakterisieren Sie Ihr Aufgabengebiet in höchstens 5 Stichworten

Begegnung, Besinnung, Begleitung & Bewegung ermöglichen

Welche Themen bzw. welche Aufgaben beschäftigen Sie jetzt in diesem Monat / in diesem Halbjahr?

In unseren Veranstaltungen greifen wir als Team sowohl aktuelle Ereignisse als auch grundlegende gesellschaftliche und kirchliche Themen auf. Insgesamt bieten wir Impulse und Austausch zu ganz unterschiedlichen Themen: beispielweise ermöglichen Videobotschaften auf unserer Website zurzeit spannende Einblicke in den Synodalen Weg; daneben beteiligen wir uns an der Qualifizierung von Ehrenamtskoordinator:innen und bieten diverse Vorträge an. Die Themen Achtsamkeit, Resilienz und Nachhaltigkeit liegen mir persönlich sehr am Herzen. Dazu wird es im Laufe des Jahres noch weitere Angebote geben.

Können Sie uns ein konkretes Ziel verraten, das Sie in den nächsten 12 Monaten erreichen möchten?

Möglichst viele Teilnehmende für unsere Veranstaltungen begeistern!

Wo sehen Sie Ihre persönlichen Stärken?

Ich bin gern Grenzgängerin und bringe Themen, Menschen und Ideen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. Das ist meistens sehr spannend. Außerdem kann ich gut mit komplexen Aufgaben, Krisen und Unsicherheiten umgehen und andere Menschen in solchen Situationen unterstützen. 

Was mögen Sie nicht? An sich/ an anderen?

Unaufrichtigkeit, Intoleranz, ein starres Weltbild, große Selbstüberschätzung, fehlendes Rückgrat. Das stört mich an anderen und erst recht, wenn ich mich selbst dabei ertappe.

Was haben Sie gemacht, bevor Sie ins Dekanat kamen?

Ich war als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Philipps-Universität Marburg am Zentrum für Friedens- und Konfliktforschung tätig. Außerdem war und bin ich Teil des kollektiv von morgen, welches in und um Marburg den gesellschaftlichen Transformationsprozess hin zu mehr Nachhaltigkeit und Miteinander begleitet. 

Wenn für Sie ein Sabbatjahr möglich wäre, was würden Sie in diesem Jahr tun?

Ich würde durch die Welt reisen und die Geschichten der Menschen, denen ich begegne, sammeln. Per Zug, Bus, Schiff und Fahrrad. Gern langsam und ohne vorher alle Details festgelegt zu haben, damit unerwartete Begegnungen und Entdeckungen möglich werden. Beginnen würde ich in Skandinavien. Südafrika, Nigeria, Kanada, Uruguay, Japan und Indien stünden ebenfalls auf dem Reiseplan.

Was soll man Ihnen bei Ihrem Abschied sagen? Was würden Sie gerne hören?

Ich habe mich bei den Begegnungen mit Dir/Ihnen wohl gefühlt und erinnere mich noch immer an (unser Gespräch über/ Deine Aussage zu/ die Veranstaltung mit/ …).