Blaulichtgottesdienst in Ranstadt - Gemeinsame Zeit für Wetterauer "Helfer"

Die neuen Notfallseelsorger/-innen bei ihrer Beauftragung
Die neuen Notfallseelsorger/-innen bei ihrer Beauftragung
Fr 22. Nov 2019
Silvia Frech, Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Wetterau

Schon seit 21 Jahren gibt es inzwischen die Notfallseelsorge Wetterau, in der sich viele Ehrenamtliche engagieren, um Menschen in akut schwierigen Lebenssituationen Beistand zu leisten. Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und andere Hilfsorganisationen können sich in diesen Situationen immer auf die gute Zusammenarbeit mit den Notfallseelsorgern verlassen. Um auch außerhalb dieser oft belastenden Einsätze ins Gespräch zu kommen, findet in jedem Jahr der sogenannte Blaulichtgottesdienst statt. 

Zum 15. Mal lud die Notfallseelsorge Wetterau am vergangenen Freitag zu diesem Blaulichtgottesdienst ein. Rund 250 Einsatzkräfte folgten der Einladung in die katholische Kirche nach Ranstadt. Bunt gemischt, aus den verschiedensten Organisationen, besannen sich die "Helfer" im Gottesdienst auf die gemeinsame Tätigkeit an Einsatzstellen und die schwierigen, aber auch Zuversicht gebenden Situationen, die sie damit verknüpfen. Vier neue Notfallseelsorger wurden dabei vom Leiter der Notfallseelsorge, Gregor Rettinghaus, in ihr Amt eingeführt. Gemeinsam mit Pfarrerin Christine Zahradnik führte er durch den Gottesdienst, dessen Kollekte, bei der 750 Euro zusammenkamen, der Hessischen Polizeistiftung gespendet wird. 

Begegnung untereinander und mit dem zuständigen Bereichsleiter des Seelsorgedezernats, Winfried Reininger
Begegnung untereinander und mit dem zuständigen Bereichsleiter des Seelsorgedezernats, Winfried Reininger

Die Polizei organisierte in diesem Jahr das sich an den Gottesdienst anschließende gemütliche Beisammensein, welches im Bürgerhaus der Gemeinde Ranstadt stattfand. In aller Ruhe bestand hier bei Essen und Trinken außerhalb der Einsatzlagen die Möglichkeit sich kennenzulernen und auszutauschen. Landrat Jan Weckler und Kriminaldirektorin Anja Fuchs nutzten die Gelegenheit, um den Helfern der verschiedenen Organisationen für das oft ehrenamtliche Engagement zu danken. Sie unterstrichen die Wichtigkeit des Zusammenhalts der Einsatzkräfte, dass an diesem Abend auch mit den Farben Rot, Weiß, Blau der Schutzschleife deutlich hervorgehoben wurde. Als Symbol für die Verbundenheit mit den Einsatzkräften geltend, zeigt das Tragen der Schleife die Solidarität und Wertschätzung für alle, die tagtäglich für das Wohl anderer im Einsatz sind.

Nach vielen neu geknüpften Kontakten und guten Gesprächen freuen sich die Helfer auf den nächsten Blaulichtgottesdienst, der am 13. November 2020 in der Wetterau stattfinden wird.