Corona - Caritas sorgt vor

Beratungszentren und Caritaszentrum St. Bardo sind weiter für die Menschen da

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Caritas
Datum:
Di. 24. März 2020
Von:
Andrea Kipp, Caritasverband Gießen

Friedberg, Büdingen, Bad Vilbel. Mit vielfältigen Vorsorgemaßnahmen reagieren das Caritas Beratungszentrum Wetterau in Friedberg und Büdingen und das Caritaszentrum St. Bardo auf die Gefahren durch das Coronavirus. „Trotz der nötigen Einschränkungen sind wir auch weiterhin für die Menschen da“, betont Bereichsleiterin Annika Föller-Stevens.

In allen Einrichtungen des Caritasverbandes Gießen, gleich ob Altenpflegeinrichtungen, offene Angebote oder Beratungsstellen, kommen viele Menschen miteinander in Kontakt. Darum hat der Verband verschiedene Vorsorgemaßnahmen getroffen, um dazu beizutragen, das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus so gering wie möglich zu halten.
Die folgenden Regelungen und Einschränkungen gelten bis auf Weiteres:

• In den Beratungsstellen in Friedberg und Büdingen gibt es keine offenen Sprechstunden und keine persönlichen Beratungsgespräche mehr. Dies gilt auch für die Außensprechstunden in Bad Vilbel. Die Beratungen finden zurzeit nur telefonisch oder per E-Mail-Verkehr statt.
• Alle Veranstaltungen im Stadtteiltreff Seewiese wurden abgesagt.
• Im Caritaszentrum St. Bardo haben Besucher, auch Angehörige, Betreuer und ehrenamtlich Engagierte, keinen Zutritt mehr. Ausnahmen gibt es nur in besonderen Fällen wie etwa, wenn ein Bewohner im Sterben liegt. Auch die offenen Angebote finden zurzeit nicht statt.
• Die Gästegruppe in St. Bardo für Menschen, die an Demenz erkrankt sind, wurde ebenfalls geschlossen.
• Die Caritas-Kinderkiste und die Möbelbörse in Friedberg sind geschlossen. Auch Kleider-, Spielzeug- und Möbelspenden werden zurzeit nicht angenommen.

Für die Mitarbeitenden wurden umfangreiche Regelungen zum Empfang von Besuchern und internen Besprechungen getroffen. Wer sich in einem der Krisengebiete aufgehalten hat, darf die Einrichtungen des Verbandes zwei Wochen lang nicht betreten. Außerdem sind die Mitarbeitenden aufgefordert, sich den vom Robert-Koch-Institut vorgegebenen Hygieneregeln wie Händewaschen und Mindestabstand zu halten. Im Caritaszentrum St. Bardo nahmen sie an speziellen Schulungen teil. Das Haus steht in engem Kontakt mit dem Betriebsarzt und einem externen Hygienebeauftragten sowie bei Bedarf mit dem Gesundheitsamt.
In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt kann es jederzeit zu weiteren Verschärfungen der Schutzmaßnahmen kommen. Dafür bittet der Caritasverband um Verständnis und Unterstützung.