„Für mich war es ein Abenteuer“

Aufbrechen - Zu Fuß in der Wetterau

Am Bonifatiuskreuz bei Heldenbergen (c) Sonja Blome
Am Bonifatiuskreuz bei Heldenbergen
Fr 16. Aug 2019
Andreas Münster

Während andernorts zur gleichen Zeit Keller ausgepumpt werden mussten, liefen die Teilnehmer/-innen des spirituellen Wanderwochenendes im Starkregen von Maria Sternbach zurück nach Engelthal. Das hat keiner so gewollt, aber man nahm es hin und hat sich gegenseitig motiviert.

Unterwegs
Unterwegs

Acht Menschen ließen sich vom 9. bis 11. August unter der Leitung von Dekanatsreferent Andreas Münster auf das Abenteuer des Aufbrechens ein. Ganz konkret wurden Wege rund um Engelthal begangen oder entlang der Bonifatiusroute über Heldenbergen nach Büdesheim gewandert. Diese „äußeren“ Erlebnisse, ganz gleich ob eine Regenwanderung in die Dunkelheit hinein oder der Feldspaziergang im Sonnenschein, bildeten den Rahmen für die „inneren Abenteuer“: Was heißt für mich Aufbrechen? Wo will ich hin? Was lasse ich zurück? Mit wem bin ich unterwegs? Wie erlebe ich Gott an meiner Seite? Es waren einerseits diese individuell ausgerichteten Impulse, andererseits das Erleben von Hilfsbereitschaft und Aufmerksamkeit füreinander, die das Wochenende prägten.

Auch wenn nicht alle in einer Lebenssituation waren, in der ein unmittelbarer Aufbruch bevorsteht, war man sich in grundsätzlich einig: Es war ein wunderschönes Wochenende; und das musste genau so sein: Erst der Regen, dann der Sonnenschein.