Stefan Kelm geht in den Ruhestand

Leiter des Beratungszentrums Wetterau war fast 42 Jahre beim Caritasverband Gießen tätig

Stefan Kelm (c) Andrea Kipp
Stefan Kelm
Mo 1. Jul 2019
Andrea Kipp, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Caritasverband

Friedberg. Für viele sei er das Gesicht der Caritas in der Wetterau, sagte Caritasdirektorin Eva Hofmann bei der Verabschiedung von Stefan Kelm in den Ruhestand. Fast 42 Jahre war er für den Verband tätig, viele Jahre davon als Leiter des Caritas Beratungszentrums Wetterau in Friedberg.

Nach dem Studium der Sozialpädagogik hatte Kelm 1977 mit dem Anerkennungsjahr in Büdingen seine Tätigkeit beim Verband begonnen. Danach kam er in die Allgemeine Lebensberatung nach Friedberg, in der er bis zu seinem Ruhestand tätig war, sodass er bis zum Schluss in der Arbeit mit Klienten präsent gewesen sei, so Hofmann. 1992 übernahm er die Leitung des Caritas Beratungszentrums, seit 2004 als Bereichsleiter. Das Beratungsangebot in der Wetterau sei unter Kelm immer wieder um neue Angebote erweitert worden, andere mussten aus verschiedenen Gründen eingestellt werden wie die Schuldner- oder die Adoptionsberatung. Kelm habe immer um den Erhalt der Angebote gekämpft, aber auch immer neue Arbeitsfelder erschlossen – auch, um die anderswo nicht mehr benötigten Mitarbeitenden in neuen Gebieten weiterbeschäftigen zu können. Hofmann lobte ihn als loyal und fachkompetent.
Stefan Kelm selbst betonte, dass er sich nicht als Gesicht der Caritas in der Wetterau sehe. Die Caritas habe viele Gesichter: die der zahlreichen Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen in den Beratungsstellen und Einrichtungen der Caritas und in den Pfarrgemeinden. Er bedankte sich besonders bei seinen Mitarbeitenden im Beratungszentrum Wetterau für deren „kollegiale und hochprofessionelle Arbeit“. Hinter ihm liege ein spannendes Berufsleben, weil sich die Anforderungen in der Allgemeinen Lebensberatung immer wieder durch wechselnde Klientengruppen stark verändert hätten. Kollegen, Mitarbeiter und Vertreter aus Kirche und Ligaverbänden bedankten sich bei Stefan Kelm für die geleistete Arbeit.