Partnerverlust durch Tod

Labyrinth Trauernde Angehörige (c) Kösel (Ersteller: Kösel)

Der Traum vom langen gemeinsamen Leben in Partnerschaft, das zum Schluss gemeinsam endet, bleibt für viele Menschen ein unerfüllter Wunsch. Oft liegen lange Jahre zwischen dem Tod der Partnerin bzw. des Partners und dem eigenen Tod.

Die Erfahrungen der Trauernden zeigen, dass nicht allein ein Partner oder eine Partnerin stirbt. Mit dem Tod des Lebensgefährten / der Lebensgefährtin endet auch ein Lebensentwurf.

Es verändern sich durch dieses Ereignis auch die Kontakte zu Freunden, Verwandten und Kollegen. In vielen Fällen kommt es zu einem Abbruch dieser Beziehungen.

Aber auch der Verlust eines anderen engeren Angehörigen, z.B. eines Geschwisters oder eines Elternteiles, kann einen gravierenden und schmerzlichen Einschnitt im Leben darstellen.

Für Gespräche steht Ihnen der katholische  Pastoralreferent Norbert Albert zur Verfügung, der als Dekanatsreferent im Dekanat Wetterau-Ost tätig ist. Er ist selbst vom Tod seiner Frau betroffen und arbeitet seit einigen Jahren in der Begleitung trauernder Angehöriger, Menschen mit Partnerverlust, mit. 

Ein Kontakt mit Norbert Albert ist unter der Telefonnummer: 06041-50905 oder per E-Mail möglich.

 

Termine 2019:

Seit vielen Jahren betreuen Dr. Sylvia Börgens, Diplom-Psychologin, und Norbert Albert, Diplom-Theologe und Seelsorger im katholischen Dekanat Wetterau-Ost, trauernde Eltern und trauernde Angehörige mit Partnerverlust in der Region. Sie möchten Ihnen, vor allem auch durch den Austausch untereinander, Wege aufzeigen, mit dem Verlust umgehen zu lernen.

Beide laden herzlich zu folgendem Termin ein:

 

15. Dezember 2019:

Ökumenischer Weihnachtsgottesdienst für Trauernde 

Am 3. Adventssonntag laden evangelische und katholische Gemeinden Menschen in Trauer zu einem ökumenischen Gottesdienst in der Weihnachtszeit ein. Der Gottesdienst findet am 15. Dezember 2019, um 14.30 Uhr in der kath. Kirche St. Anna (Wetterauer Str. 11) in Ranstadt statt.

Ein Gottesdienst an Weihnachten ist für viele Trauernde eigentlich selbstverständlich. Sie ertragen jedoch die dem Fest eigene Fröhlichkeit der normalen Weihnachtsgottesdienste nicht. Gleichzeitig sehnen sie sich an Weihnachten nach einem tröstenden Gedanken. Der Liebe zu den verstorbenen Kindern bzw. Partnern wird ein breiter Raum eingeräumt. Diese Liebe vermissen die Angehörigen gerade an Weihnachten immer wieder schmerzlich.

Dieser Weihnachtsgottesdienst in der Adventszeit wendet sich an trauernde Eltern bzw. trauernde Partnerinnen und Partner Verstorbener. Ebenso willkommen sind deren Angehörigen oder Menschen, die sich den Trauernden verbunden fühlen.

Im Anschluss an den Gottesdienst besteht Gelegenheit zum weiteren Austausch und Begegnung bei einem Kaffee im Gemeindesaal. In Zusammenarbeit trauernder Eltern mit den katholischen und evangelischen Pfarrern in Ranstadt, sowie dem ökumenischen Projekt Trauerbegleitung in der Wetterau entstand die Idee zu diesem Weihnachtsgottesdienst.