Katholische Kirche Viernheim
Pfarrei Johannes XXIII. Viernheim
Pfarrei St. Hildegard – St. Michael Viernheim

Schmuckband Kreuzgang

Advent

Adventsbild 2020 (c) Pfarrer Ronald Ashley Givens

"Wir sagen Euch an eine heilige Zeit" - diese Liedzeile aus dem uns vertrauten Adventslied wird uns als Katholische Kirche in Viernheim durch den diesjährigen Advent begleiten. Als wir zusammensaßen und überlegt haben, welches Wort aus der Heiligen Schrift in unserer Gemeinde für den diesjährigen Advent stehen soll, ging es uns darum einen Satz zu finden, der den Glauben und die Hoffnung bestärkt, in einem Advent, der von allen Seiten von Dunkelheit, Unsicherheit, Sorge und Angst bedrängt ist.

Die Adventszeit will uns dafür öffnen und bereiten, dass wir glauben können, Gott möchte seine Liebe und seine Kraft so in mein Leben hineinstrahlen lassen, dass mein Herz beruhigt wird - gerade in einer dunklen und unsicheren Zeit.

Gemeinsam mit allen, die sich Gedanken für die Feier der Advents- und Weihnachtstage gemacht haben, wünschen wir Ihnen eine gute Vorbereitung auf das Weihnachtsfest.

Adventslied

Je eine Strophe des Adventsliedes "Wir sagen euch an den lieben Advent" gesungen von einer der vier Kindertagesstätten.

Adventsandacht

An den vier Adventssonntagen lassen wir den Tag mit dem gemeinsamen Beten und Singen jeweils um 19.00 Uhr ausklingen.

 

Der Advent ist die Vorbereitungszeit auf Weihnachten am 25. Dezember, das Hochfest der Geburt des Herrn.

Die Adventszeit umfasst die vier Adventssonntage vor Weihnachten und gehört zum Weihnachtsfestkreis, der bis zum Hochfest „Erscheinung des Herrn" (Epiphanie) am 6. Januar dauert. Das Wort „Advent" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt Ankunft. Die Vorbereitung auf die Geburt Christi gehört ebenso zum Advent wie die Erwartung der Wiederkunft des Erlösers.

Die Dauer der Adventszeit ist bis heute nicht einheitlich. Auf dem Konzil von Trient wurde sie auf vier Wochen festgelegt. In Mailand wird bis heute an einer sechswöchigen Adventszeit festgehalten. Seit Ende des vierten Jahrhunderts lässt sich zunächst in der gallischen und spanischen Kirche eine dreiwöchige Vorbereitung auf Weihnachten nachweisen. Im fünften und sechsten Jahrhundert dauerte der Advent dort 40 Tage, so lange wie die österliche Fastenzeit. Auch der Advent wurde als Bußzeit begangen, weil das Motiv der Wiederkunft Christi eine große Rolle spielte.

Das Brauchtum im Advent ist geprägt von der Lichtsymbolik. Die Erwartung von Christus als Licht der Welt findet ihren Ausdruck zum Beispiel in den Kerzen des Adventskranzes, der sich nach dem Ersten Weltkrieg als Adventsschmuck durchgesetzt hat.

Tobias Blum