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Bibel und Gebetskreise

In unserem Pastoralraum gibt es einige Angebote.

Lesen Sie unsere Angebote in Ruhe durch, bestimmt ist auch etwas für Sie dabei.

Bibel und Gebetskreise

Schreiterkreuz St. Johannes der Täufer, Weiterstadt

Gebet um geistliche Berufungen für Menschen in den verschiedenen seelsorglichen Diensten.

 

Die monatlichen Gebetstage werden immer am Donnerstag vor Herz-Jesu-Freitag abgehalten.

Im Jahr 2026 bitten wir um Ihr persönliches Gebet in den folgenden Intentionen: 

1. Januar: Für alle Eltern

3. Februar: Für alle, die wgen ihres Glaubens ermordet werden

5. März: Für alle in der kirchlichen Sozialarbeit

2. April: Für alle Diakone

30. April: Für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger 

3. Juni: Für alle Getauften

2. Juli: Für alle, die eine Gemeinde leiten

6. August: Für alle Missionarinnen und Missionare

3. September: Für den Papst und die Bischöfe weltweit

1. Oktober: Für alle Erzieherinnen und Erzieher und alle Lehrerinnen und Lehrer

5. November: Für alle Priester und Ordensleute

3. Dezember: Für alle Menschen im kirchlichen Dienst 

Zu den monatlichen Gebetstagen um geistliche Berufungen schreibt Celmens Blattert SJ vom Zentrum für Berufungspastoral unter anderem Folgendes:

Woher kommen uns Kraft und Halt in schweren Zeiten? Kirche und Welt scheinen immer mehr von starken Spannungen und gefährlichen Krisen durchzogen. 

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Im Jahr 1926, also vor nunmehr 100 Jahren, sammelte Prinzessin Maria Immaculata, Herzogin zu Sachsen, eine Gruppe gleichgesinnter Frauen um sich. Die Situation war damals wie heute gezeichnet von wirtschaftlichen Schwierigkeiten, Rückgang des Glaubenslebens und politischen Unruhen. Aus dem "Frauenhilfswerk für Priesterberufe", zwischenzeitlich von den Nationalsozialisten verboten, wurde dann über die Jahrzehnte hinweg die heutige "Gebetsgemeinschaft für geistliche Berufungen (PWB)". 

Dankbar blicken wir in diesem Jubiläumsjahr auf die Treue und das Weggeleit Gottes zurück und beten, dass er uns immer neu sammle und fest verwurzle in seiner Liebe. 

Nur so können wir in Vertrauen und Freiheit dem Weg, den er seiner Kirche durch die Zeit bahnt, folgen. Auch wenn uns manches sorgt und für uns unverständlich bleibt: Er ist der gute Hirt seiner Kirche, wie wir im aktuellen Jahresgebet bekennen.

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Licht. Frieden. Ruhe. Das sind die Gedanken, die einem durch den Kopf gehen, wenn man an einem Sonntagabend die Kirche betritt, um am Taizé-Gebet teilzunehmen.
Diese Gottesdienste sind in Anlehnung an die Lichtfeier in Taizé gestaltet. Dort wird Ökumene gelebt, seit Frère Roger Schutz sich 1940 in dem kleinen Ort nahe der damaligen französischen Demarkationslinie niederließ, um Menschen zu Hilfe zu kommen, die Schweres durchmachen mussten.

Heute zählt die Communauté de Taizé an die hundert Brüder, Katholiken und Mitglieder verschiedener evangelischer Kirchen. Sie stammen aus über fünfundzwanzig Ländern. Durch ihr Dasein selbst ist die Communauté ein konkretes Zeichen der Versöhnung unter gespaltenen Christen und getrennten Völkern.

Mit den Jahren nahm die Zahl der jungen Gäste in Taizé zu; sie kommen von allen fünf Kontinenten, um an den wöchentlichen Jugendtreffen teilzunehmen.

In „Gott kann nur lieben" hat Frère Roger gesagt: „Jene Eingebung hat mich seit meiner Jugend wohl nie mehr verlassen: Ein Leben in Gemeinschaft kann ein Zeichen dafür sein, dass Gott Liebe und nur Liebe ist. Allmählich reifte in mir die Überzeugung, dass es darauf ankam, eine Gemeinschaft ins Leben zu rufen, eine Gemeinschaft von Männern, die entschlossen sind, ihr ganzes Leben zu geben, und die versuchen, sich stets zu verstehen und zu versöhnen. Eine Gemeinschaft, in der es im Letzten um die Güte des Herzens und die Einfachheit geht."

Diesen Geist von Taizé möchten die abendlichen Gottesdienste aufnehmen. Ein Meer von Teelichtern und Kerzen erleuchtet die Kirchen stimmungsvoll und verbreitet eine wohltuende Atmosphäre. 4 Gottesdienste im Jahr finden abwechselnd in der evangelischen und katholischen Kirche statt. Beginn ist üblicherweise um 17.30 Uhr mit einer Einstimmung, um 18.00 Uhr fängt der Gottesdienst an. Die Bibeltexte richten sich nach den thematischen Schwerpunkten, im letzten Jahr waren das „Im Anfang war das Wort" und „Ut unum sint - damit ihr eins seid". Die Vorbereitung liegt in den Händen von Pfarrvikar Raphael Eckert-Heckelmann. Für die musikalische Begleitung kommen meist Gitarre, Klavier und/oder Querflöte zum Einsatz. Kennzeichnend für die Lieder sind häufige Wiederholungen, die für eine meditative Stimmung sorgen. Lieder, Impulse, Meditationen und Stille wechseln einander ab und bringen den Geist von Taizé auch ein wenig nach Weiterstadt. Die Fürbitten werden entweder laut oder auch in Stille von den Mitfeiernden formuliert; für jede Fürbitte wird ein Teelicht angezündet.

Wir laden Euch und Sie von Herzen ein, am nächsten Taizé-Gottesdienst teilzunehmen, ebenso zum gemütlichen Beisammensein, das jedes Taizé-Gebet beschließt.

Maria Lorenz

 

Die Termine entnehmen Sie bitte dem jeweils aktuellen Pfarrblatt.

Christine Wünsch

Taizé

Gemeinsam singen und beten wir und betrachten das Evangelium des folgenden Sonntags. Betrachten bedeutet hier, sich ganz auf das Wort Gottes einzulassen und zu hören, was Gott mir persönlich mit diesen Worten sagen will. Der gemeinsame Austausch ist für uns gegenseitig bereichernd und zusammen mit dem Gebet kann unser Glaube und unser Vertrauen wachsen. Es ist eine ursprüngliche, kleine Zelle der Kirche, die aber doch zur Basis des Gemeindelebens gehört.

Wir haben zwar eine Linie, nämlich das Evangelium, aber dennoch ist dies eine offene Gruppe in der Pfarrgemeinde. Sie können also jederzeit dazukommen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ein herzliches Willkommen.

Ansprechpartner: Dr. Heike Schrod

Termine: Der Bibel- und Gebetskreis unserer Pfarrgemeinde trifft sich in der Regel jeweils am
2. Donnerstag im Monat um 19.45 Uhr in der Kirche bzw. im Seelsorgeraum des Pfarrbüros. 

Bitte beachten Sie unbedingt die aktuellen Termine, die sich im Pfarrblatt finden. 

Das Bild anbei zeigt eine sehr alte Ausgabe der Bibel. Und dennoch ist es oft erstaunlich, wie aktuell diese uralten Texte sind. Kommen Sie zum Bibelkreis und freuen Sie sich auf manches "Aha-Erlebnis". 

Eine Gebetsstunde in unserer Pfarrei nennt sich „Zeit für Gott“, ein Titel, den unser ehemaliger Pfarrer Winfried Klein geprägt hat. Die Gebetszeit gestaltet sich als eucharistische Anbetung mit Lobpreisliedern, Dank und Fürbittgebet. Es gibt auch stille Zeiten, in denen sich die Beter/innen Gott hinhalten, so wie der Hl. Pfarrer von Ars sagt: „Du bist da, ich bin da. Das genügt.“

Papst Franziskus hat in seiner Predigt vom 6. Januar 2020, am Fest der Erscheinung des Herrn, gesagt: „ Wenn wir anbeten, entdecken wir, dass das christliche Leben eine Liebesgeschichte mit Gott ist: Hier reichen einige gute Ideen nicht aus, sondern ihm muss man den ersten Platz einräumen, so wie es ein Verliebter gegenüber einer Person macht, die er liebt. Genauso muss die Kirche sein, eine Anbeterin, die in ihren Bräutigam Jesus verliebt ist.“ Am Ende seiner Predigt sagt er: „Liebe Brüder und Schwestern, heute mag sich jeder von uns fragen: 'Bin ich ein Christ, der anbetet?' Viele Christen, die beten, wissen nicht, wie man anbetet. Stellen wir uns diese Frage. Finden wir in unserem Tagesablauf Zeit für die Anbetung und geben wir der Anbetung in unseren Gemeinden Raum.“

Dieses Angebot gibt es leider nicht mehr.

Aber vielleicht hat ja irgendwann jemand Freude daran, etwas Ähnliches anzubieten. 

 

Wüstenzeit

Die Wüstenzeit ist eine Zeit zum Atemholen und Auftanken. Sie ist eine Einladung an alle, die im Spagat zwischen Beruf und Familie Kraft schöpfen wollen. Sie will Gelegenheit geben, sich gemeinsam mit anderen auf die Suche zu machen nach Gottes Spuren im eigenen Leben. Wir nehmen Glauben und Leben in den Blick, betrachten dazu die Heilige Schrift nach der Methode der lectio divina* und beten gemeinsam.

Zur Wüstenzeit gehört eine Gruppe von ca. 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Wir freuen uns über jede und jeden, der einmal oder immer mal wieder dazukommt.

Wir treffen uns regelmäßig (meistens)

                am letzten Mittwoch im Monat

                um 20.00 Uhr

                im Treffpunkt Unterkirche unter der Kirche von Heilig Kreuz

In den geprägten Zeiten, Advent und Fastenzeit, treffen wir uns ggf. auch öfter. Die genauen Termine werden per Mail vereinbart.