Ostern!

Zahlreiche junge Menschen bei der Nachtwache am Gründonnerstag

Zahlreiche Menschen haben in unserer Kirche – und im Pfarrgarten - den Weg Jesu vom Palmsonntag bis zum Ostermorgen begleitet. Und für viele waren die Gottesdienste mit ihren unterschiedlichen Prägungen und Liturgien eine große Bereicherung. Nicht nur zur Ölbergandacht in der Jurte im Pfarrgarten – im Garten Gethsemane –, von den Pfadfindern und Messdienern vorbereitet, waren auffallend viele junge Menschen gekommen.
Karfreitag - Jesus wird gekreuzigt und stirbt am Kreuz

Am Tag danach, am Karfreitag, wurden die vielfältigen und aktuellen Anliegen der Kirche und aller Menschen in den Großen Fürbitten thematisiert.
Zentrales Element war auch die Enthüllung und Verehrung des Kreuzes. Viele Menschen haben dafür Blumen mitgebracht. Sie sind ein Zeichen der Anbetung und Verbundenheit mit Jesus und stehen für die Überzeugung: im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Hoffnung und Leben.
Die Blumen wurden tags darauf zum Schmücken des Osterkreuzes verwendet, aber auch für das Taufbecken und sonstigen Kirchenschmuck.
Familien und Kinder konnten bei einem Kreuzweg im Braunshardter Schlossgarten das Geschehen kindgerecht erleben und mitgehen.
Österliche Hoffnung und Zuversicht

Die Kraft des Feuers, des Lichts, war am Anfang der Osternacht spürbar, die Wärme und der Rauch. Und der Jubel darüber, dass das Licht über die Dunkelheit siegt, kam auch im Klang der Kirchenglocken und im Schellen der Messdiener beim Gloria zum Ausdruck.
Apropos Messdiener!

Apropos Messdiener! Sie waren fast im Dauereinsatz, da ja am Karsamstag noch die Ostereier für die Gottesdienstbesucher gefärbt worden waren. Es macht einfach Freude, wenn beim Einzug – erst recht in der Osternacht – so viele Minis dabei sind.

Der Bogen spannte sich bis zum Kindergottesdienst am Ostermontag.
Sie hörten die Erzählung von den nicht näher benannten Jüngern, die voller Trauer und Ratlosigkeit unterwegs nach Emmaus waren. Unterwegs ließen sie die Ereignisse Revue passieren, bedachten ihr vielen Begegnungen mit Jesus und waren immer noch schockiert über das schreckliche Ende. Gut, dass sie zu zweit waren. So konnten sie einander Trost spenden, und die Not wurde leichter.
Ein dritter Wanderer gesellte sich dazu und hörte einfühlsam zu, ein angenehmer Wegbegleiter. Erst beim gemeinsamen Essen erkannten die beiden Jünger, dass sie mit Jesus selbst unterwegs waren. Und sie konnten erst dann ihre Gefühle richtig deuten: "Brannte nicht unser Herz?".
Abschluss des Kindergottesdienstes war die Ostereiersuche im Pfarrgarten. Und erstmalig kamen am Ende des Gottesdienstes dort alle zusammen – die Besucher des Kindergottesdienstes und jene der Hl. Messe in der Kirche-, um gemeinsam von Pfarrer Eckstein den Schlusssegen zu empfangen.
Hoffnungsvolle Osterfreude

Das Symbol unseres Glaubens, das Kreuz, steht für Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit und Frieden. Und in unserer Kirche steht es mit Blumen geschmückt vor dem Altar. Dieses Jahr wurden die Rosen in der Mitte, angeleitet von Erwachsenen, übrigens von vier Kindern zwischen vier und sieben Jahren gesteckt. Schön, dass auch die Kinder mit so viel Freude dabei sind!
Es waren wieder berührende und begeisternde Ostertage, und wir sind gefragt uns bewusst zu machen, was Jesu Auftrag für uns ist. Je mehr Menschen sich von einer Bewegung des Guten begeistern lassen, desto spürbarer trägt es unser Leben, desto kraftvoller wird es.