Verabschiedung von Erich und Agathe Funke

Seit über 40 Jahren aktiv!

Agathe und Erich Funke sind im August 1984 nach Worfelden gezogen. Es hat nicht lange gedauert, bis sie sich auch hier mit viel Freude engagiert haben. Sie haben vieles bewirkt. So viel, dass es schier unmöglich ist alles aufzulisten.
Fangen wir mit Erich Funke an:
Im März 1986 wurde er mit allen Stimmen der PGR-Mitglieder als Nachrücker in den Pfarrgemeinderat nachgewählt, wo er dann jahrzehntelang tätig war.
Seit den 80er-Jahren war er auch Küster und Lektor, viele Jahre hat er im Kirchenchor mitgesungen und vor allen Dingen ist sein Name eng mit der Kolpingsfamilie verbunden, die nach dem Vorbild in seiner Kölner Heimat 1989 auch in Weiterstadt ihren Platz fand. Unzählige soziale Projekte konnten durch die Arbeit der Kolpingsfamilie mit Erich Funke als Organisator und Motor unterstützt und bezuschusst werden. Eine Herzensangelegenheit war ihm aber auch die stetige Weiterentwicklung im Glauben, und so waren (und sind immer noch) Veranstaltungen im Bereich der Erwachsenenbildung ein wichtiger Schwerpunkt.
Daneben ist Erich Funke ein überaus geschickter Handwerker und war bei vielen Baumaßnahmen und Reparaturen in der Pfarrei tatkräftig zur Stelle.
Für all dies erhielt Erich Funke 2016 den Ehrenbrief des Landes Hessen überreicht.
Jeder erfahre hier die Gemeinschaft im Glauben (aus dem Weihegebet für unsere Kirche)

Diese Gemeinschaft im Glauben hat neben ihrem Mann auch Agathe Funke in den vier Jahrzehnten immer mitgetragen und vorangebracht.
Sie ist ebenfalls jemand, der aus unserer Pfarrgemeinde kaum wegzudenken ist.
Mit viel Herzblut sorgte sie für geistliche Angebote wie Frühschichten, Bibelkreisen, Gebetsstunden und Andachten wie "Zeit für Gott". Sie gewann Menschen, die mitmachten und sie unterstützen oder half anderen. Ohne sie hätte es wohl vieles davon nicht gegeben. Es war immer eine Freude, wenn sie mit strahlenden Augen über die Exerzitien und Weiterbildungen dazu berichtete. Das waren die inneren Quellen ihres Tuns, aber vor allem ihr tiefes Vertrauen darauf, dass Gott all ihre Wege begleitet und ihr Halt und Orientierung gibt.
Aus diesem Vertrauen heraus konnte sie auch lange Jahre bei Erstkommunion- und Firmkatechesen jungen Menschen dabei helfen, in unseren Glauben hineinzuwachsen.
Diesen Glauben hat sie uns auch in vielen Pfarrbriefen nahegebracht, mit einem guten Blick auf das, was wirklich zählt. Die Pfarrbriefe hat sie auch lange Zeit zusammen mit ihrem Mann Erich verantwortet (und ausgetragen), bis sie diese Aufgabe in andere Hände gelegt hat.
Sie war auch als Lektorin und Kantorin und aus anderen liturgischen Diensten nicht wegzudenken. Mit ihrer Gitarre und ihrer wunderbaren Sopranstimme begleitete sie auch viele Freitagsgottesdienste und bereicherte lange Zeit den Kirchenchor. Und wenn für Taufen oder andere Gottesdienste eine musikalische Begleitung gebraucht wurde, dann kam einem zuerst Agathe Funke in den Sinn.
Haus aus lebendigen Steinen gebaut

Zur Evangelisierung gehören immer Menschen, die mit ihrem Leben Zeugnis von unserem lebendigen Glauben ablegen und das Evangelium erfahrbar machen als frohe Botschaft, die tief in unser Leben hineinwirkt. Erich und Agathe Funke sind solche Menschen, in deren Leben diese frohe Botschaft Gestalt annimmt. Sie haben daran mitgebaut, dass unsere Gemeinde ein Haus aus lebendigen Steinen wird. Mit ihrem Wirken waren sie begnadete Seelsorger und haben viel zur Glaubensgemeinschaft in unserer Pfarrgemeinde beigetragen. Menschen wie sie sind ein Schatz, der sich kaum aufwiegen lässt.
Dies alles würdigte Pfarrer Eckstein mit Klängen auf dem Dudelsack und Geschenken für ihren weiteren Weg.
In dankbarer Verbundenheit begleiten wir sie mit den besten Segenswünschen in ihre neue alte Heimat - in der Hoffnung, dass sie ab und zu einen Abstecher nach Weiterstadt machen.