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Aschermittwoch

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In einem bekannten Karnevalslied heißt es: „Am Aschermittwoch ist alles vorbei...“. Dieser Tag markiert das Ende des ausgelassenen Karnevals und leitet gleichzeitig den Beginn der österlichen Bußzeit, die sogenannte Fastenzeit, ein. Der Name „Aschermittwoch“ geht auf eine alte kirchliche Tradition zurück. Früher kleideten sich Büßer zu Beginn der Fastenzeit in ein Bußgewand und wurden mit Asche bestreut. Im 11. Jahrhundert wurde diese Praxis auf die gesamte Gemeinde ausgeweitet und ist seither ein fester Bestandteil der katholischen Liturgie am Aschermittwoch.
Datum:
18. Feb. 2026
Von:
Markus Schenk
Aschenkreuz

Die Asche, die für das Ritual verwendet wird, stammt von verbrannten Palmzweigen des Vorjahres und wird mit Weihwasser besprengt. Während der Zeremonie zeichnet der Priester oder Diakon den Gläubigen ein Kreuz aus Asche auf die Stirn und spricht dabei Worte wie: „Bedenke Mensch, dass Du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“ oder „Bekehrt Euch und glaubt an das Evangelium“. Das Aschekreuz ist ein Zeichen für die eigene Vergänglichkeit und dafür, dass Altes vergehen muss, damit Neues entstehen kann.

Mit dem Empfang des Aschekreuzes zeigen wir Christen unsere Bereitschaft zur Umkehr und Buße. Gleichzeitig bekennen wir unseren Glauben daran, dass Kreuz und Tod nicht das Ende bedeuten, sondern vielmehr der Beginn eines neuen, ewigen Lebens bei Gott.

Die Tradition des Aschermittwochs hat auch Eingang in verschiedene Redewendungen des Alltags gefunden, wie zum Beispiel „In Sack und Asche gehen“ oder „Asche auf mein Haupt“.

Impuls zum Aschermittwoch

Asche aufs Haupt

 

Jetzt mal Asche aufs Haupt

und Klartext reden:

Der leeren Worte sind genug.

 

Jetzt mal Asche aufs Haupt

und Ruhe finden:

Der lauten Tage sind genug.

 

Jetzt mal Asche aufs Haupt

und Friede sein:

Der Kriege weltweit sind genug.

 

Jetzt mal Asche aufs Haupt

und Veränderung wagen:

Der alten Zöpfe sind genug.

 

Jetzt mal Asche aufs Haupt

und Segen leben:

Der göttlichen Kräfte sind genug.

 

Jetzt mal Asche aufs Haupt

und Hand aufs Herz:

Umkehren geht.

 

Jörg Nottebaum, Misereor, In: Pfarrbriefservice.de

Aschermittwoch - schnell erklärt

Aschermittwoch