60 Jahre St. Marien – die Willkommensgemeinde

Die katholische Gemeinde Sankt Marien in Seligenstadt feiert 2026 diamantenes Jubiläum.
Ein moderner Festgottesdienst am 14. Juni feiert das 60-jährige Bestehen der Pfarrei. Nicht nur architektonisch sticht Sankt Marien bis heute heraus.
Wie alles begann
Die „Schwarzen Gärten“ am Steinweg – hier hat die Geschichte der Pfarrgemeinde St. Marien Mitte der 1960er Jahre begonnen. Die Zahl der Katholiken wuchs, Seligenstadt brauchte neben der bestehenden Basilika-Pfarrei St. Marcellinus und St. Petrus eine zweite katholische Pfarrgemeinde. Platz fand man am Rande der Bahngleise, zwischen Kapellenplatz und dem im Aufbau befindlichen Stadtteil Niederfeld. Hier entstanden zunächst Kindergarten, Jugendzentrum und Pfarrhaus.
Am 28. Februar 1966 verkündete Bischof Hermann Volk die Errichtung der neuen Pfarrkuratie Sankt Mariä Verkündigung, besser bekannt als St. Marien. Erster Pfarrer wurde Ekkehard Edel, der den frischen Wind des Zweiten Vatikanischen Konzils nach Seligenstadt brachte. 1975 dann die Weihe der ganz besonderen Betonkirche St. Marien – das moderne Bauwerk stand und steht noch heute im architektonischen Kontrast zu den anderen Kirchen und Kapellen der Stadt und zählt mittlerweile zu den Sehenswürdigkeiten der „Straße der Moderne“.
Was ist zum Jubiläum geplant?
Das 60. Jubiläum der Pfarreigründung wird am Sonntag, 14. Juni, um 11 Uhr mit einem modernen Festgottesdienst gefeiert. Die Gruppe Japhetz gestaltet den Gottesdienst mit ihrer ganz eigenen musikalischen Note. Anschließend laden Pfarrgemeinderat und Festausschuss zum gemeinsamen Feiern bei Kaffee, Bier und Wein auf dem Kirchvorplatz ein. Für den süßen und herzhaften Gaumen ist gesorgt. Wir freuen uns auf ein Treffen aller Generationen und auf viele Gäste aus dem gesamten Pastoralraum Mainbogen.
Menschen der ersten Stunde
Wie schon zum 50. Jubiläum 2016 werden auch diesmal die Menschen der ersten Stunde im Fokus stehen. Wie liefen die ersten Messen im Jugendzentrum ab? Warum trug Pfarrer Edel Schlips statt Stehkragen und seit wann gibt es eigentliche gemischte Zeltlager?
Menschen der ersten Stunde, die den Aufbau und das Wachstum der Pfarrei St. Marien miterlebt haben sind eingeladen, ihre Erinnerungen und Anekdoten mit der Öffentlichkeit zu teilen. Online werden die Geschichten der ersten Stunde in Wort und Ton aufbereitet und gesammelt.
Interesse? Melden Sie sich gerne unter pgr@stmarien-seligenstadt.de oder telefonisch 0152 570 587 26.
Weltoffen in die Zukunft
Was bringt die Zukunft? Von Beginn an galt die Kirchengemeinde als weltoffen. Dazu trugen vor allem die Pfarrer bei. Der erste, Ekkehard Edel, zeigte dies auch öffentlich. Er erlaubte gemischte Geschlechter in der Schola und lud die Jugend zu Kaffee und Kuchen ins Pfarrhaus ein. Diese Weltoffenheit zeigten auch die nachfolgenden Pfarrer: Franz-Josef Schneider, Thomas Groß und Holger Allmenröder.
60 Jahre nach der Gründung der katholischen Pfarrei Sankt Mariä Verkündigung ist das Gemeindeleben kein bisschen leise. Der Sound von St Marien mit seinen vielen verschiedenen Stimmen lockt weiterhin auch über die Stadtgrenzen Seligenstadts hinweg Menschen an.