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Freiensteinau/Grebenhain:Unser Messdienerausflug nach Mainz

Ministrantenfahrt nach Mainz 2026
Der Ausflug war für alle Beteiligten ein wunderschöner und erlebnisreicher Tag voller Freude, Gemeinschaft und vieler besonderer Eindrücke, an den sich sicherlich noch lange alle gerne erinnern werden.
Datum:
2. Juni 2026
Von:
Melanie Scholtes

Am Samstag, den 23. Mai, haben die Messdienerinnen und Messdiener sowie engagierte Kinder der Pfarrei Maria Himmelfahrt Grebenhain mit Maria Frieden Freiensteinau gemeinsam einen Ausflug nach Mainz unternommen. Ziel war der Sitz unseres Bischofs Peter Kohlgraf. Einige Kinder kannten ihn bereits von seinem Besuch zur Orgelweihe in Grebenhain und waren deshalb besonders gespannt darauf, zu sehen, wo der Bischof lebt und wie „seine Kirche“, der Mainzer Dom, aussieht. Die Vorfreude auf den nächsten Besuch des Bischofs ist ebenfalls schon groß: Am 12. September dürfen wir ihn zum 75-jährigen Jubiläum der Kirche in Freiensteinau begrüßen. Schon jetzt wird eifrig darüber gesprochen, welche Messdienerinnen und Messdiener beim Gottesdienst den Bischofsstab und die Mitra tragen dürfen. Beim Besuch des gewaltigen Mainzer Doms wurde vielen erst richtig bewusst, wie klein unsere Kirche in Freiensteinau im Vergleich dazu ist – vermutlich sogar eine der kleinsten Kirchen im gesamten Bistum. Gerade dadurch wurde den Kindern und Begleitern noch einmal besonders deutlich, welch große Ehre es ist, dass der Bischof seinen Besuch in unsere Gemeinde angekündigt hat und wir ihn in Freiensteinau willkommen heißen dürfen.

Insgesamt zehn Kinder unserer Gemeinden machten sich mit zwei Bussen auf den Weg in die Landeshauptstadt. Als Fahrer konnten wir unseren Unterstützer in der Messdienerarbeit, Bernd Staubach aus Lauterbach, gewinnen. Da aufgrund der Anzahl der Kinder ein zweiter Bus und auch Fahrer benötigt wurde, erklärte sich kurzfristig Ottmar Scholtes bereit, ebenfalls zu fahren. Der zweite Bus wurde uns freundlicherweise von der Pfarrei in Alsfeld zur Verfügung gestellt . Hierbei hat uns kurzfristig Hedwig Kluth bei der Organisation ausgeholfen. 

Die organisatorische Leitung hatte Melanie Scholtes übernommen. Schon während der Fahrt war die Vorfreude groß, und die gute Stimmung in den Bussen machte deutlich, dass ein ganz besonderer Tag voller gemeinsamer Erlebnisse vor uns lag.

Gemeinsam mit einer Gruppe aus Herbstein und Lauterbach erhielten wir zunächst eine besondere Führung durch die Sakristei des Mainzer Doms – ein Erlebnis, das nicht jedem Besucher ermöglicht wird. Unser Pfarrer Martin Kleespies ließ hierfür seine Kontakte zu einem Studienfreund spielen und machte diese besondere Besichtigung möglich. Dabei erfuhren wir auch einiges über die Geschichte unseres Bistums. Besonders beeindruckend waren die Tafeln an den Wänden, auf denen alle bisherigen Mainzer Bischöfe aufgeführt sind. In der Sakristei konnten wir außerdem bereits die vorbereiteten Gewänder der Zelebranten für den Pfingstgottesdienst sehen, die dort ordentlich bereitgelegt waren. Besonders spannend war für die Kinder auch, dass wir einige der großen und imposanten Leuchter sogar einmal halten durften. Dabei waren viele erstaunt, dass diese trotz ihres beeindruckenden Aussehens gar nicht so schwer waren, wie sie zunächst vermutet hatten. Für viele war es ein unvergesslicher Moment, einmal einen so besonderen Blick hinter die Kulissen des Doms werfen zu dürfen.

Im Anschluss folgte eine kurze Führung durch unseren Pfarrer Martin Kleespies durch den Dom. Danach ging es zu einem gemeinsamen Picknick in den Garten des Priesterseminars. Bei schönstem Sonnenschein konnten wir dort sogar noch ein schattiges Plätzchen finden und dank unseres gut gefüllten Bollerwagens eine schöne und gemütliche Mittagspause verbringen.

Anschließend machten wir uns in kleinen Gruppen auf den Weg durch die Innenstadt von Mainz und genossen ein tolles Einkaufserlebnis. Besonders beliebt war natürlich auch der Besuch im Mainzelmännchen-Shop. Nach dem Stadtbummel konnten wir außerdem noch eine kleine Dom-Rallye machen, bevor es zum gemeinsamen Eisessen ging.

Nach einem leckeren Eis, das – ebenso wie das Picknick – von der Kirchengemeinde gesponsert wurde, machten wir uns wieder auf den Heimweg. Zwar kamen wir mit etwas Verspätung, aber bei bester Laune gegen Viertel nach sieben wieder in Grebenhain an.

Der Ausflug war für alle Beteiligten ein wunderschöner und erlebnisreicher Tag voller Freude, Gemeinschaft und vieler besonderer Eindrücke, an den sich sicherlich noch lange alle gerne erinnern werden.

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