Da die Unterkirche ursprünglich nur als Übergangslösung vorgesehen war und aufgrund von Sauerstoffmangel sowie beengten räumlichen Verhältnissen zunehmend Probleme bereitete, setzten sich Pfarrer Christian Adam Danz und sein Nachfolger Pfarrer Johannes Bender intensiv für den Bau einer neuen Kirche ein.
Nach den wirtschaftlichen Belastungen durch Inflation und den Zweiten Weltkrieg konnte die Gemeinde schließlich nach 45-jährigem Engagement am 10. Juli 1966 den Grundstein für die neue Kirche legen. Rund zwei Jahre später wurde das Gotteshaus am 5. Oktober 1968 durch Bischof Hermann Volk feierlich eingeweiht.
Da die Unterkirche ursprünglich nur als Übergangslösung vorgesehen war und aufgrund von Sauerstoffmangel sowie beengten räumlichen Verhältnissen zunehmend Probleme bereitete, setzten sich Pfarrer Christian Adam Danz und sein Nachfolger Pfarrer Johannes Bender intensiv für den Bau einer neuen Kirche ein.
Nach den wirtschaftlichen Belastungen durch Inflation und den Zweiten Weltkrieg konnte die Gemeinde schließlich nach 45-jährigem Engagement am 10. Juli 1966 den Grundstein für die neue Kirche legen. Rund zwei Jahre später wurde das Gotteshaus am 5. Oktober 1968 durch Bischof Hermann Volk feierlich eingeweiht.
Die diagonal verlaufenden Betonglaswände heben den Altarraum besonders hervor und machen den Altar zum Mittelpunkt der Kirche. Dieser besteht – ebenso wie das Taufbecken – aus roter Basaltlava.
Über dem Altar hängt das Kreuz als zentraler Blickpunkt des Kirchenraumes. Es besitzt einen Holzkern, der – ähnlich wie der Ambo – mit versilberten Bronzeplatten verkleidet und mit Bergkristallen geschmückt ist. Der Corpus ist handbearbeitet und vergoldet. Dargestellt ist nicht der leidende, sondern der am Kreuz erhöhte Christus.
Im Jahr 1962 veröffentlichte der bekannte Jesuitenpater und Straßenprediger Pater Leppich, dessen Initiative „action 365 international“ auch in Räumen der Gemeinde tätig war, das Gebetsbuch „zeitung – Ein Gebetbuch: Ein Kreuzweg“. Darin werden die 14 Kreuzwegstationen anhand von Zeitungsausschnitten dargestellt, die die Nöte und Probleme der Menschen thematisieren.
Für dieses Werk ließ Pater Leppich vom Frankfurter Künstler Bernd Thesing einen Kreuzweg gestalten, den er der Gemeinde im Jahr 1981 schenkte.
Beim Betreten der Kirche befindet sich rechts von der Eingangshalle die Werktagskirche, auch „Kapelle“ genannt. Sie ist als eigenständiger Gebäudeteil konzipiert, kann jedoch durch eine faltbare Zwischenwand zur Hauptkirche hin geöffnet und mit ihr verbunden werden.
Den Mittelpunkt der Werktagskirche bildet der Tabernakel. Dieser besteht – ebenso wie Ambo und Altar – aus Bronze. Der dreistufige Treppenaufgang sowie die drei violetten Bergkristalle symbolisieren die Dreifaltigkeit Gottes und verweisen auf die Heiligkeit des Leibes Christi im Tabernakel.
In der Werktagskirche befindet sich zudem das Grab von Pfarrer Christian Adam Danz, der in seinem Testament den Wunsch geäußert hatte, in der neu erbauten Kirche seine letzte Ruhestätte zu finden.
An der Westseite des Kirchengebäudes erstreckt sich eine große Mosaikfensterwand, die ebenso wie das Altarfenster der Werktagskirche vom Mainzer Künstler Alois Plum entworfen wurde. Sie reicht von der Rückwand der Werktagskirche durch die Eingangshalle bis zur Taufkapelle.
Die Darstellung an der Rückwand der Werktagskirche zeigt das Himmelreich Gottes nach den Kapiteln vier und fünf der Offenbarung des Johannes: In der Mitte befindet sich der Thron Gottes mit dem Lamm und dem Buch mit den sieben Siegeln, umgeben von den vier Lebewesen (oben), den sieben lodernden Fackeln (unten) sowie dem gläsernen Meer, das Kristall gleicht (seitlich).
Aus der Mitte des Himmelreiches entspringt ein Fluss, der sich nach rechts durch die Eingangshalle bis zur Taufkapelle zieht. Dort wächst ein prächtiger Baum mit roten Blüten, der die Fruchtbarkeit des neuen Lebens symbolisiert, das mit dem Wasser der Taufe beginnt. Passend zur Darstellung des Flusses ist das Taufbecken um drei Stufen abgesenkt und deutet so das Hinabsteigen in das Wasser der Taufe an.