Gemeindereise des Pastoralraums Neckartal in die Heimat von Pater Alex nach Indien Teil V/letzter Teil

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Höhepunkte diese Reise waren: Im Norden „DAS GOLDENE DREIECK“ AGRA/JAIPUR/DEHLI
Nach den wunderbaren Reiseeindrücke in Südindien befinden wir uns nun auf unserer letzten Etappe zu den Höhepunkten in Nordindien.
Als Highlight dieser Reise ist wohl in Agra die Besichtigung des Taj Mahal das „ewige Denkmal“, das von Großmogul Shah Jahan zum Andenken an seine 1631 verstorbene Frau Mumtaz errichtet wurde zu nennen. Das Mausoleum ist 58 Meter hoch und 56 Meter breit und befindet sich auf einer 10.000 qm großen Plattform am Fluss Yamuna. Es zählt seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe. In Jaipur auch „Pink City“ genannt, der Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan, besichtigten wir den Wasserpalast Jal Mahal und lernten den berühmten „Palast der Winde“ Hawa Mahal kennen. Ein Besuch im Observatorium Jantar Mantar durfte jedoch nicht fehlen und wir waren alle sehr beeindruckt von den Sternwarten, die Maharadscha Jai Singh II zwischen 1724 und 1734 errichten ließ und über deren präzise Ausführung konnten wir nur Staunen. Am letzten Tag unseres Aufenthaltes in Dehli stand die Besichtigung des Qutb Minar, ein Sieges- und Wachturm sowie ein Minarett, das als frühes Meisterwerk zu der indo-islamischen Architektur zählt und noch immer zu den höchsten Turmbauten der islamischen Welt gehört, auf dem Programm. Seit 1993 gehört es auch zum Weltkulturerbe der UNESCO. Wegen der riesengroßen Menschenkette am Lotustempel entschloss sich die Gruppe einstimmig, diesen nicht zu besichtigen und wir setzten unsere Fahrt in Richtung Flughafen fort. In einem wunderschönen Hotel, in der Nähe des Flughafens, konnten wir noch eine Auszeit mit einem großzügigen Abendessen in Büfettform genießen, bevor wir den Heimflug nach Frankfurt antraten. Pünktlich um 8.30 Uhr landeten wir nach einem ruhigen Flug in Frankfurt und eine großartige Reise mit vielen schönen Erinnerungen ging viel zu schnell zu Ende. Wir waren uns alle einig, dass Indien mit seinem Glanz und Farben, den prachtvollen Palästen, den pulsierenden Metropolen, exotischen Gerüche, faszinierenden Kulturen und spektakuläre Landschaften uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein Aufenthalt in Indien ist zum Verlieben schön, so hat schon der Dichter Hermann Hesse Indien als das „Sehnsuchtsland“ beschrieben. Dem können wir nur zustimmen. (Gisela Kunz)