Das Sakrament der Versöhnung ist ein besonderes Geschenk der Kirche: Es eröffnet die Möglichkeit, Schuld und Belastendes vor Gott auszusprechen und neu anzufangen. Jeder Mensch kennt Situationen, in denen er andere verletzt, Gutes unterlässt oder sich von Gott entfernt. Solche Erfahrungen können schwer auf der Seele liegen und die Lebensfreude mindern. In der Beichte begegnet uns Gott als der barmherzige Vater, der uns aufrichtet, Frieden schenkt und die Kraft gibt, unser Leben neu auszurichten.
Die Beichte ist mehr als das Aufzählen von Fehlern – sie ist eine persönliche Begegnung mit Gottes Vergebung. Wer ehrlich bereut und seine Schuld bekennt, erfährt durch die Lossprechung des Priesters die befreiende Zusage: „So spreche ich dich los von deinen Sünden. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Damit wird die Gemeinschaft mit Gott und den Menschen wiederhergestellt.
Wesentliche Schritte der Beichte sind die Gewissenserforschung, das Schuldbekenntnis, die Reue und die Bereitschaft zur Wiedergutmachung. Der Priester spendet das Sakrament im Auftrag Christi und unterliegt dabei dem Beichtgeheimnis, das absolut und unverbrüchlich ist. Alles, was im Gespräch gesagt wird, bleibt vertraulich.
Die Kirche lädt alle Gläubigen ein, regelmäßig das Sakrament der Versöhnung zu empfangen. Es ist eine Quelle des Friedens und der inneren Heilung und schenkt die Kraft, im Alltag neu zu beginnen. Ob in der festen Beichtzeit, in besonderen Angeboten vor Weihnachten und Ostern oder nach individueller Vereinbarung – die Beichte bleibt ein Weg, Gottes Barmherzigkeit ganz persönlich zu erfahren.
Eine regelmäßige Gelegenheit zur Beichte besteht in Maria Himmelskron, Heusenstamm jeden Samstag von 17:30-18:30 Uhr. Besondere Beichtgelegenheiten gibt es vor Weihnachten und Ostern. Die aktuellen Termine entnehmen sie bitte aus der Gottesdienstordnung.
Beichtgespräche sind jederzeit nach Vereinbarung möglich. Bitte melden Sie sich per Telefon oder E- Mail bei Pfarrer Weber
