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Predigten zum Nachlesen :18. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A, 2. August 2026

katholisch-20220223-427-2_by_Markus_Weinlaender_pfarrbriefservice
Datum:
2. Aug. 2026
Von:
Helena Doetsch

Predigt von Pfr. Sudhakar Reddimasu, Pfarrvikar in St. Martin
"In der ersten Lesung führt uns der Prophet Jesaja auf einen orientalischen Markt:

Buntes Treiben! Pralles Leben. Wasserverkäufer und Händler preisen ihre Waren an, der Duft von frischem Brot und Hammelbraten steigt einem in die Nase. Alles schreit durcheinander.

Dann ein gewagtes Prophetenwort: „Kommt, kauft, esst! Auf, ihr Durstigen, kommt alle zum Wasser! Auch wer kein Geld hat, soll kommen. Kauft Getreide und esst, kommt und kauft ohne Geld, kauft Wein und Milch ohne Bezahlung!“ Kaufen ohne Geld, ohne Bezahlung? Alles umsonst?

Auch heute schauen wir auf eine Welt voller Wunden: Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, Gewalt, Hunger, Vertreibung und das Leid unzähliger Menschen. Viele fliehen aus ihrer Heimat – auch aus Marokko und anderen Ländern Nordafrikas – in der Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Würde. Doch für manche endet dieser Weg tödlich, im Meer oder an den Grenzen Europas.

Angesichts all dessen fragen wir uns: Ist dieses Leid umsonst? Sind unser Gebet, unsere Hoffnung und unser Einsatz vergeblich? Alles umsonst? Müssen wir nicht über kurz oder lang für das alles bezahlen? ..."

1. Lesung: Jes 55,1-3; Evangelium: Mt 14,13-21

Download: 2026_08_02_Predigt_18.Sonntag im JahreskreisA

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Brief von Pfr. Sudhakar Reddimasu an den Apostel Paulus zur Lesung am 12. Juli 2026 - 15. Sonntag im Jahreskreis A -
Röm 8,18-23

Die Lesung, die wir soeben gehört haben, hat mich tief berührt und zum Nachdenken angeregt. Sie hat in mir den Wunsch geweckt, Paulus aus der Perspektive eines Menschen unserer Zeit zu antworten – in Form eines persönlichen Briefes.

Ich lade Sie ein, diesen Brief mit offenem Herzen zu hören:

Mein lieber Paulus, wenn ich deinen Brief heute lese, dann spüre ich sofort, wie aktuell er geblieben ist und gleichzeitig, wie provozierend deine Worte klingen.

Du schreibst: „Die Leiden der gegenwärtigen Zeit bedeuten nichts im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll.“ Ehrlich gesagt: So würde ich mich heute kaum ausdrücken. Zu groß ist das Leid, das wir täglich vor Augen haben.

Wir erleben Kriege, Menschen auf der Flucht, die Folgen des Klimawandels, Hunger und Terror. Viele Familien leiden unter Krankheit oder Einsamkeit. Junge Menschen blicken sorgenvoll in ihre Zukunft, ältere Menschen fragen sich, wer sie noch begleitet. Und auch die Kirche kennt ihr eigenes Leid: Vertrauensverlust, Missbrauchsskandale, Kirchenaustritte und die Frage vieler Menschen, ob der Glaube überhaupt noch eine Bedeutung hat. Wenn ich in dieser Situation sagen würde, das alles bedeute „nichts", würden viele mit Recht widersprechen.

Aber je länger ich über deine Worte nachdenke, desto mehr glaube ich, dass ich dich zunächst missverstanden habe.

Download: 2026_Predigt zum 14. Sonntag, 5.7.2026

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Predigt zum 13. Sonntag im Kirchenjahr A, 28.06.2026
von Pfr. Sudhakar Reddimasu

Was ist für mich wichtig, habe ich zu Beginn des Gottesdienstes gefragt.
In einem Kindergottesdienst erzählte ein Freund von mir folgende Geschichte: „Ich hatte früher mehrere Hunde. Zwei von ihnen waren ein Boxer und ein Leonberger. Mit beiden habe ich dasselbe Experiment durchgeführt – und zwar jeweils im Kindergottesdienst. Das Ergebnis war jedes Mal genau das gleiche.“

Linke Seite 100 Euro Schein
Rechte Seite ein Knochen
Der Hund saß brav vor mir, schaute mich an und wartete auf mein Kommando.
Ich habe den Kindern und dem Hund erklärt, wie viele Knochen man für 100 Euro kaufen kann. Ich habe die Kinder dann gefragt:
Für was wird sich der Hund entscheiden?

Download: 2026_Predigt zum 13 Sonntag im KJA2026_Predigt zum 13. Sonntag, 28.06.2026