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Wie geht es uns, wenn ein lieber Mensch gestorben ist?

Trauerbegleitung - wie sieht die in unseren Gemeinden eigentlich aus?  Konkret bedeutete das bisher, dass der Pfarrer oder Diakon, der die Trauerfeier leitet, sich mit den Angehörigen eines Verstorbenen zum Trauergespräch trifft. Aber was kommt nach der Trauerfeier, gerade in der Zeit,  in der der Verlust eines Menschen am deutlichsten im Alltag spürbar wird? Um hierfür ein Angebot der Begleitung und Unterstützung zu schaffen, wurden vor vielen Jahren in den Gemeinden von Frankfurt und des Hochtaunuskreises Interessierte aus unseren gefunden und eine Trauerbegleitung konzipiert haben. Dabei wurden nicht nur Themen wie Gesprächsführung, Trauerphasen, Schuld und Verantwortung, Glauben und Glaubenszweifel besprochen, sondern besonders auch eigene Erfahrungen und Perspektiven eingebracht und vertieft.

Das Konzept sieht vor, dass nach ca. 6-10 Wochen nach der Beerdigung eines Verstorbenen die engsten Angehörigen angerufen werden, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und zu hören, ob man etwas für sie tun kann. 

Selbstverständlich sind die Begleiterinnen zur Verschwiegenheit verpflichtet. Beim Trauergespräch mit dem Pfarrer oder Diakon erhalten die Angehörigen einen Flyer, der auf das Gesprächsangebot hinweist. Ein Kontakt ist über das Pfarrbüro möglich oder über Waltraud Rupp: 06172/48650.

Aus Kapazitätsgründen gilt das Angebot zurzeit nur in den Gemeinden von Frankfurt und dem Hochtaunuskreis.