Die heutige Kirche St. Jakobus wurde 1808–1810 als schlichter Saalbau im klassizistischen Stil errichtet.
Vorausgegangen war der Abriss einer älteren Kirche, die 1775 wegen Baufälligkeit aufgegeben werden musste.
Ihre Ursprünge reichen vermutlich bis in die romanische Zeitzurück. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1407, als die Pfarrei dem Karmeliterkloster Hirschhorn angegliedert wurde. Jahrzehntelang nutzte die Gemeinde eine außerhalb gelegene Kapelle am Liebfrauenberg als Ersatz.
Trotz schwieriger Bedingungen während der napoleonischen Zeit wagte die Gemeinde den Neubau.
Teile der alten Kirche wurden wiederverwendet, darunter romanische Spolien. Das schlichte Äußere und der reduzierte Innenraum spiegeln die bescheidenen Mittel der Bauzeit, machen die Kirche aber zu einem eindrucksvollen Zeugnis des kirchlichen Wiederaufbaus
nach Jahrhunderten wechselvoller Geschichte.
