Die heutige Kirche St. Joseph wurde 1891 an der Stelle einer früheren Kapelle erbaut, die der hl. Ursula geweiht war. Zwei Mauerstücke der alten Kapelle wurden in den Neubau integriert. Die Weihe erfolgte durch Pfarrer Josef Friedrich Hensel, und drei neue Glocken wurden von
einem Ehepaar der Gemeinde gestiftet. Zwei davon mussten im 1. Weltkrieg abgegeben werden. Eine neue Marienglocke kam 2005 hinzu, gegossen in Maria Laach.
Die Kirche bildet heute mit der evangelischen Kirche vor Ort ein gemeinsames fünfstimmiges Geläut.
Im Inneren fällt die farbenprächtige Rosette im Chorraum ins Auge: Der Gute Hirte in der Mitte ist umgeben von Szenen aus dem Neuen Testament – gestaltet vom Künstler Heinz Hindorf und ausgeführt von der Kunstglaserei Münch-Wolff.
Das kunsthistorisch wertvollste Stück ist jedoch die spätgotische Kanzel.
Auch ein Halbrelief des Letzten Abendmahls, Figuren der Hl. Ursula und des Hl. Cyriakus sowie eine moderne Orgel gehören zur Ausstattung.
