Die Kirche Maria Himmelskron wurde ab 1278 als Teil eines Dominikanerinnenklosters erbaut und 1293 geweiht.
Der schlichte gotische Saalbau mit dreiseitigem Chor war ursprünglich in ein größeres Klosterensemble eingebunden, von dem heute nur die Kirche erhalten ist.
Nach der Auflösung des Klosters im Zuge der Säkularisation 1802 wurde sie zeitweise anderweitig genutzt, bevor sie 1906 wieder katholische Pfarrkirche wurde.
1951 ergänzte man eine Vorhalle mit historischen Grabplatten der Klosterstifterfamilie.
Innen überrascht die Kirche mit einer barockisierenden Stuckdecke aus dem Jahr 1907 und Resten mittelalterlicher Wandmalereien. Besonders auffällig sind der schlanke gotische Dachreiter sowie der freistehende Glockenturm von 1905/06. Zwei der ursprünglich drei
Glocken gingen im Zweiten Weltkrieg verloren.
