Als die Heilig-Kreuz-Kirche 1910 auf dem Horchheimer Goldberg geweiht wurde, nannte man sie ehrfürchtig den „Dom des Eisbachtals“ – und das nicht ohne Grund. Architekt August Greifzu schuf mit Kirche, Pfarrhaus und Zwischenbau ein beeindruckendes Ensemble, das bis
heute über Horchheim thront und von Weinbergen malerisch umgeben ist.
Besonders lohnend ist ein Spaziergang um die gesamte Anlage – nicht nur wegen der abwechslungsreichen Architektur, sondern auch
wegen des Fernblicks bis zum Wormser Dom.
Das Innere der Kirche besticht durch seine original erhaltene Ausstattung von 1910 – eine Rarität, da viele Kirchen später modernisiert wurden. Besonders bemerkenswert sind Bänke, Hochaltar, Kanzel und die Art- Déco-Beleuchtung.
In der Seitenkapelle befindet sich eine Kreuzreliquie aus der alten Heilig-Kreuz-Kirche, die heute als Trauerhalle dient.
