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Unsere Kapellen in der Pfarrei St. Nikolaus Worms-Wonnegau

Kapelle Abenheim

Abenheim, Klausenbergkapelle

Die Klausenbergkapelle ist dem Erzengel Michael geweiht. Sie wurde Ende des 13. Jahrhunderts erwähnt, als Gräfin Agnes von Nassau ein Kloster und die Kapelle errichten ließ.

Die Kapelle steht auf einem Hügel über Abenheim. Die umliegenden Weinberge gehören zur Lage Klausenberg.
Historische Wege wie der Lutherweg und der Jakobsweg führen an der Kapelle vorbei.

Kapelle Alsheim

Alsheim, Kirchenruine St. Maria Magdalena und Jakobus

Die Kirchenruine St. Maria Magdalena und Jakobus befindet sich im Weiler Hangen-Wahlheim, einem Ortsteil von Alsheim. Der Bau geht vermutlich auf das 13. Jahrhundert zurück. Die Kirche wurde 1689 zerstört.
Erhalten sind die Umfassungsmauern, Maßwerkfenster und eine dreiseitig gebrochene Chornische.

Die Ruine liegt malerisch an einem Taleinschnitt auf halber Höhe der Rheinterrasse. Heute ist sie ein beliebtes Ziel für Wanderer und Pilger.

Kapelle Horchheim

Horchheim, Feldkapelle

Eine besondere Kostbarkeit ist die Feldkapelle in Horchheim, entstanden im Jahr 1710. Um 1900 wurde sie umgestaltet. 1953 wurde sie gründlich renoviert und als Gedenkstätte der Pfarrgemeinde für die Gefallenen und Vermissten des Zweiten Weltkriegs sowie für die
Opfer des Fliegerangriffs auf Horchheim eingerichtet.
Den Altar schmückt die Schutzmantelmadonna, eine Holzplastik des Mainzer Bildhauers Fritz Knobloch.
Heute wird die Kapelle für Maiandachten und Prozessionen genutzt.

Kapelle Offstein

Offstein, St. Wendelinuskapelle

Die St. Wendelinuskapelle in Offstein wurde um 1535 am westlichen Ortsrand errichtet und ist das älteste erhaltene Gebäude des Ortes. Der Bauherr ist unbekannt.

Die Kapelle wurde auch „Heiligenhäuschen“ oder „Helljer-Heisje“ genannt. Sie diente als Ort der Andacht und des Gebets für die Dorfgemeinschaft.
Heute ist sie ein bedeutendes Kulturdenkmal und ein Zeugnis der religiösen Volksfrömmigkeit.

Kirche Wachenheim

Wachenheim, St. Remigius

Die heute evangelische Pfarrkirche in Wachenheim, dem heiligen Remigius geweiht, entstand um 1300–1325 und wurde 1325 erstmals erwähnt.

Nach ihrer Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1688 erfolgte der Wiederaufbau Mitte des 18. Jahrhunderts. Reste der gotischen Remigius-Kapelle und ein Marien-Flügelaltar von 1489 sind erhalten. Bis 1968 war sie Simultankirche.

Zweimal jährlich wird noch heute ein katholischer Gottesdienst gefeiert.

Kapelle Wiesoppenheim

Wiesoppenheim, Feldkapelle

Die Feldkapelle zur Schmerzhaften Muttergottes wurde 1886 am südlichen Ortsrand von Wiesoppenheim errichtet. Sie ersetzte ein älteres Heiligenhäuschen und wurde durch Spenden der Dorfgemeinschaft finanziert.
Der Bau ist ein verputzter Rechteckbau im neugotischen Stil mit Sandsteingliederung und Dachreiter. Buntverglaste Rundbogenfenster zieren die nach Süden ausgerichtete Kapelle.

Eine jährliche Prozession am Michaelstag erinnert an ein Gelübde aus früherer Zeit.