Die heutige katholische Kirche St. Ägidius & Hl. Bruder Konrad wurde am 3. Mai 1936 von Bischof Albert Stohr eingeweiht.
Sie steht am Ortsrand in der Straße „In der Hohl“, nachdem ihr Vorgängerbau wegen geologischer Instabilitäten in den 1920er Jahren aufgegeben und 1933 abgerissen werden musste.
Die alte Kirche mit Patrozinium des Heiligen Ägidius, die 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört wurde, war 1740 neu aufgebaut worden und verfügte über einen barocken Holzaltar.
Die Mängel im Untergrund machten den Neubau notwendig.
Die neue Kirche in schlichter, sachlicher Formgebung nutzt Holzbank und Orgel aus dem Vorgängerbau.
Als Patron wurde Ägidius von Nîmes beibehalten – sein Name und Festtag (1. September) als Lostag für die Roggensaat sind im Dorf noch lebendig. Mit der Wiedereinweihung wurde der Hl. Bruder Konrad von Parzam, der zwei Jahre zuvor heilig gesprochen worden war, als zweiter Patron erwählt.
Die Kirche ist ein beliebter Rastpunkt für Wanderer mit Blick auf Donnersberg und Rheinebene.
