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Informationen und Einladungen vom Caritasverband

Caritas Worms
Datum:
Fr. 27. März 2026
Von:
Michael Beermann

Aktuelle Termine:

•    Ausstellung „Bruchstücke“ - Stefan Wiegand, Worms / Berlin: Café Gleis 7, 1. OG, Öffnungszeiten: Mo - Fr 09:00 - 16:00 Uhr (bis 15. Mai)


•    Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung & Digitaler Nachlass - zwei spannende Informationsveranstaltungen im Mai und Juni 06.05.2026  - 17.06.2026
o     Vorsorgevollmacht / Digitaler Nachlass: Mittwoch, 06.05.2026 von 16:00 bis 18:00 Uhr
o    Patientenverfügung: Mittwoch, 17.06.2026 von 16:00 bis 18:00 Uhr
o    Ort: Sozialzentrum des Seniorenzentrums Burkhardhaus (Berggartenstr. 3, 67547 Worms)
Anmeldung erbeten unter 06241 48036-540 oder E-Mail: akademie@caritas-worms.de
Aber gerne auch spontan dazukommen! Die Veranstaltung ist kostenfrei.


•    Familien- und Stadtteilfest „Zu Gast im Nordend“ in diesem Jahr am Samstag, den 30.05. auf dem Vorplatz der Lukaskirche.
o    30.05.2026 Beginn: 13:00 Uhr; Ende:17:00 Uhr

Laufende Angebote Nordend: 

o    Im Stadtteilbüro Nordend bieten wir Beratung, Bildung, Freizeit und Service. Wir sind für Menschen da, die Fragen und Sorgen haben, gemeinsam mit anderen etwas unternehmen, sich weiterbilden oder eine Idee verwirklichen wollen.
o    In der Spiel- und Lernstube im Wormser Nordend gibt es Hausaufgabenhilfe und Angebote der Förderung und Freizeitgestaltung für Kinder von 6-14 Jahren und ihre Familien.
o    Im Projekt „Jugend stärken im Quartier“ (kurz JUSTIQ) unterstützen und begleiten wir junge Menschen zwischen 15 und 26 Jahren bei ihrem Wechsel von Schule in Berufsausbildung und in Erwerbsarbeit.
o    Wer krank ist, hat ein Recht auf Hilfe. Deshalb steht unsere ärztliche Sprechstunde im Gesundheitsladen Menschen offen, die sonst keinen Zugang zu ärztlicher Versorgung finden.
o    Treffen Selbsthilfegruppe ADHS für Eltern von Kindern mit ADHS Jeden 1. Mittwoch im Monat von 20 Uhr – 22 Uhr (jedes 2. Treffen ist online) Kontakt: Ivonne und Karin E-mail: ads-alltag@web.de Treffen Selbsthilfegruppe für Menschen die von Angst und Depressionen betroffen sind Jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat von 19 – 21 Uhr Wegen eingeschränkter Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Kontakt: Tel. 06241 46842
o    Beratungsangebote der Fachdienste im CaritasCentrum St.Vinzenz: Allgemeine Lebensberatung, Schwangerschaftsberatung, Ehe-, Familien– und Lebensberatung, Betreuungsverein. Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter Tel.: 06241 48036-200.

Nachhaltigkeit, Zahlen und Menschen im Blick

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Katja Zamzow übernimmt die Leitung der Caritas-Altenhilfe in Worms

Nach dem 100. Jubiläum und der Amtseinführung von Eric Niekisch als Fachbereichsleiter der Sozialen Dienste in 2025 gibt es beim Caritasverband Worms e.V. eine weitere Veränderung: Nachdem sie drei Jahre bereits die Geschäftsprozesse verantwortet hat, übernimmt Katja Zamzow nun die Gesamtleitung des Fachbereichs Altenhilfe. „Wir freuen uns sehr, dass wir damit eine kompetente, fachlich wie menschlich geschätzte Kollegin an der Spitze unseres größten Fachbereichs haben“, sagt Caritasdirektor Lars Diemer. Mit der bundesweit schwierigen Gesamtlage steht auch die Caritas in Worms vor großen Herausforderungen für ihre Pflegeangebote – und sieht sich dennoch gut aufgestellt.

Seit 2023 ist Katja Zamzow im Caritasverband Worms e.V. an Bord und leitete zunächst das Geschäftsprozessmanagement der Altenhilfe. 284 Mitarbeiter:innen sind in diesem Bereich tätig in verschiedenen Einrichtungen und Diensten von der ambulanten bis zur vollstationären Versorgung; sie kümmern sich um rund 500 Menschen in Worms und in der Region. „Alter ist kein Defizit, sondern eine Lebensphase mit eigener Würde. Wer das verinnerlicht hat, begegnet den Seniorinnen und Senioren auf Augenhöhe, mit Respekt und Empathie“, sagt Katja Zamzow, studierte Betriebswirtschaftlerin mit verschiedenen Zusatzqualifikationen und Ausbildungsscheinen – und das Augenmerk auf Nachhaltigkeit, Zahlen und besonders die Menschen prägt nach wie vor die Arbeit der 52-Jährigen.

Ob energetische Sanierungen an den Häusern, das eigene Klimaanpassungskonzept für das Burkhardhaus oder An- und Umbauten etwa an der Demenz-WG St. Nikolaus: „Die Menschen stehen im Mittelpunkt, sei es kurz-, mittel- oder langfristig, weil wir eben über Generationen hinausdenken und unseren Teil dazu beitragen wollen, dass das Leben in allen Phasen lebenswert und erfüllt sein kann“, sagt Katja Zamzow. „Das geht nur im Miteinander. Das will ich für meinen Bereich fördern und pflegen.“ Glücklicherweise könne sie dabei auf ein engagiertes und hochprofessionelles Team bauen, allen voran auf Burkhardhaus-Einrichtungsleiter Steffen Schön und Alexandra Bechtel als Leiterin der ambulanten Dienste mit der Sozialstation St. Lioba, aber auch auf alle anderen Mitarbeiter:innen in der Altenhilfe. „Wir haben ein gemeinsames Verständnis, wie gute Versorgung im Alter aussehen soll und welche Werte wir dazu pflegen wollen. Darüber bin ich sehr froh“, betont die neue Fachbereichsleiterin. Das gelte auch für die vielen Ehrenamtlichen, die sich in den Häusern engagieren.

Schön sei es auch, dass die Caritas in Worms mit vielen Angeboten auch direkt in den Sozialraum hineinwirken und Menschen zusammenbringen. „Mit unserem Sozialzentrum im Burkhardhaus und unserer Akademie der Generationen erreichen wir viele Wormserinnen und Wormser, die mit der klassischen Altenhilfe gar nichts zu tun haben“, sagt Katja Zamzow. So sei ihr Fachbereich sehr breit aufgestellt und könne in vielen Bereichen etwas zu einem sozialen und respektvollen Miteinander beitragen. „Und genau das ist es ja, was wir als Caritas wollen“, weiß auch Caritasdirektor Lars Diemer: „der Gesellschaft etwas zurückgeben, sie sozial und offen gestalten und damit die Welt ein bisschen besser machen.“

Eine Inspektion für die Beziehung

Ehe- und Familienberatung der Caritas in Worms hilft in guten wie in schlechten Zeiten

„Die Feuerwehr übt auch nicht erst, wenn es brennt!“ – ein Satz, der den Ehe- und Paarberaterinnen des Caritasverbandes Worms e.V. aus der Seele spricht. Er kommt vom Bundesverband katholischer Eheberater und verdeutlicht gut, was das Grundproblem vieler Paare ist, die den Weg ins CaritasCentrum St. Vinzenz finden: „Sie kommen erst in konfliktbehafteten Zeiten kurz vor einer Trennung oder danach“, weiß Beraterin Anja Koob. Dabei wäre es doch viel einfacher und sinnvoller, früher anzusetzen.

„Was spricht dagegen, gemeinsam das Gespräch zu suchen, wenn gerade alles gut läuft? Ganz im Sinne eines Rapports: Wo stehen wir? Wo möchten wir hin?“, regen Beraterin Anja Koob und ihre Kolleginnen Christiane Kissel und Nicole Stephan an. Denn bei der Caritas in Worms können Paare – ob verheiratet oder nicht – immer kommen, nicht nur in schlechten Phasen. Sie können mit einem neutralen Dritten auch über Gelungenes, gemeisterte Krisen und Lebensereignisse sprechen, diese Ereignisse und die Hilfe des Partners würdigen und danke sagen: „Innehalten, den Blick auf sich und den anderen richten, reflektieren, was jedem guttut oder zukünftig noch an Entwicklungsaufgaben ansteht ­– eine kleine ‚Beziehungs-Inspektion‘ eben“, so Christiane Kissel.

Denn Beziehungen brauchen Pflege, ein gewisses Maß an Training in der Kommunikation und vor allem Zeit für all dies. Doch wie kann dies gelingen? „Mit einem ehrlichen Blick auf sich selbst, einem guten Maß an liebevoller Selbstreflektion und dem Wissen und der Anerkennung, dass der Partner anders ist als man selbst“, sagt Beraterin Nicole Stephan. Außerdem sei es wichtig, Interesse zu zeigen für die Themen des/der Partner:in.

Ganz konkret schlagen die Eheberaterinnen vor, sich bewusst Zeit zu zweit zu nehmen und jeden Tag ein Kompliment auszusprechen. „Paare sollten gemeinsamen Zielen und Visionen für die Zukunft Raum geben“, so Anja Koob. Dies helfe, der Beziehung Sinnhaftigkeit geben, besonders im Übergang zum Ruhestand oder anderen Lebensentwicklungen wie der Geburt eines Kindes oder dessen Auszug. Ziel sei die Auseinandersetzung darüber, wie der Partner oder die Partnerin das eigene Leben möglicherweise – oder hoffentlich! – bereichert.

„In diesem Sinne, trauen Sie sich, vereinbaren Sie einen Termin. Wir sind gerne für Sie da und Wegbegleiterinnen – auch wenn es gut läuft“, ermuntern Christiane Kissel und Nicole Stephan. Beim Auto mache man eine Inspektion ja auch nicht erst dann, wenn der Motor schon stottert.

Kontakt

Ehe-, Familien- und Lebensberatung im CaritasCentrum St. Vinzenz, Kriemhildenstraße 6, 67547 Worms, ehe-familienberatung@caritas-worms.de, Telefon 06241 48036-200; www.caritas-worms.de/eheberatung

Ukraine-Hilfe-Worms und Caritas rufen erneut zu Sachspenden auf

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Hilfsgüter-Konvoi für Ende April geplant

Mit einer neuerlichen Spendensammlung setzt der Caritasverband Worms e.V. sein Engagement für Menschen in der Ukraine fort. Um den nächsten Hilfsgütertransport des Vereins Ukraine-Hilfe-Worms e.V. zu unterstützen, der Ende April nach Boryslaw gehen soll, wird erneut zu Sachspenden aufgerufen: Benötigt werden Windeln und Inkontinenzartikel für Erwachsene, Babywindeln, Hygieneartikel wie Feuchttücher, feste Seife, Shampoo, Zahnbürsten und Zahnpasta sowie Waschpulver. Abgegeben werden können die Spenden zweimal montags – 13. Und 20. April 2026, jeweils zwischen 10 und 12 Uhr – sowie zweimal freitags – 10. und 17. April 2026, jeweils in der Zeit von 16 bis 18 Uhr – in den Räumen der Ukraine-Hilfe-Worms e.V., Wielandstraße 12, in Worms.

Die Spenden gehen erneut an die Caritas in Boryslaw, wo zuletzt Anfang Oktober 2025 ein Hilfsgütertransport aus Worms eingetroffen ist. Die Hygieneartikel werden dringend benötigt und immer direkt an Bedürftige verteilt: an Menschen mit Behinderungen, kinderreiche Familien und Binnenflüchtlinge aus den besetzten Gebieten. Diese sind besonders von den Auswirkungen des russischen Angriffskriegs betroffen, zumal die Möglichkeiten der Menschen vor Ort, ihre Landsleute zu unterstützen, vielfach ausgeschöpft sind. Die hohe Inflation, steigende Preise und fehlende Ressourcen machen Spenden aus dem Ausland nötiger denn je.

Ein großes Dankeschön richten sie auch an alle, die sich an der Hilfsgütersammlung beteiligt haben. „Solche Aktionen machen uns und die Welt um uns herum besser“, ist sich Liudmyla Khmel sicher.

Kontakt

Weitere Informationen zu den Hilfsgütersammlungen und der Ukraine-Hilfe gibt es bei Liudmyla Khmel (Liudmyla.Khmel@caritas-worms.de, Telefon 0176 14762024) und Beata Juschak (Beata.Juschak@caritas-worms.de, Telefon 0157 80597259).

Hitzeschutz für Bewohner:innen und Team

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Eigenes Konzept für Klimaanpassung entsteht für Senioren- und Pflegezentrum Burkhardhaus der Caritas in Worms

Das Senioren- und Pflegezentrum Burkhardhaus des Caritasverbandes Worms e.V. arbeitet derzeit an einem Konzept für Klimaanpassung und Hitzeschutz. Ziel des Projekts ist es, den Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeitenden vor zunehmender Hitze zu verbessern und die Aufenthaltsqualität in der Einrichtung und im Außenbereich zu stärken.

Im Herbst 2025 erhielt die Caritas in Worms den Zuwendungsbescheid des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) zur Förderung des Projekts. Die Projektlaufzeit erstreckt sich bis Oktober 2026; fachlich begleitet wird das Vorhaben durch das auf Klimaanpassung spezialisierte Büro GreenAdapt aus Berlin.

Zu Beginn des Projektes wurde zunächst die klimatische Ausgangssituation der Einrichtung untersucht. Dabei ging es unter anderem um die Frage, wie stark das Gebäude und das Gelände des Burkhardhauses von Hitze, Starkregen oder Trockenheit betroffen sein können. Die Mitarbeitenden wurden über eine Online-Befragung beteiligt. „Unser Ziel war es, Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag zu erfassen und Hinweise darauf zu bekommen, wo klimabedingte Belastungen besonders spürbar sind“, erläutert Katja Zamzow, Fachbereichsleiterin der Caritas-Altenhilfe.

Ein wichtiger Meilenstein war die Begehung der Einrichtung Ende Januar. Dabei wurden das Gebäude und der Außenbereich gemeinsam begutachtet – vom Keller bis zum Dach. „Im Fokus standen Bereiche, die sich im Sommer stark aufheizen, Verschattungssituationen und die Nutzung der Außenflächen“, berichtet Steffen Schön, Einrichtungsleiter des Burkhardhauses. Direkt im Anschluss waren die Mitarbeitenden zu einem Workshop eingeladen. Dort wurden wahrgenommene Belastungen, Erfahrungen und erste Ideen für Optimierungen gesammelt. Ergänzend wurde ein Austausch mit Bewohnerinnen und Bewohnern geführt, bei dem vor allem ihre Wahrnehmung von Hitze im Alltag und mögliche Verbesserungen für Aufenthaltsbereiche thematisiert wurden.

„Die bislang gewonnenen Erkenntnisse werden derzeit ausgewertet. Im Frühjahr wollen wir geeignete Maßnahmen identifizieren und diese dann über den Sommer weiter ausarbeiten und konkretisieren“, so Fachbereichsleiterin Zamzow. Ziel sei es, das Klimaanpassungskonzept im Herbst 2026 vorzulegen und anschließend schrittweise mit der Umsetzung erster Maßnahmen zu beginnen. Neben baulichen und organisatorischen Lösungen würden dabei auch naturbasierte Ansätze betrachtet, zum Beispiel zusätzliche Begrünung oder schattenspendende Aufenthaltsbereiche im Außenraum.

„Mit dem Projekt wollen wir unser Burkhardhaus ­– das Gebäude, die Außenflächen und unsere Abläufe – besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten und langfristig ein gesundes und angenehmes Umfeld für die dort lebenden und arbeitenden Menschen sichern“, so das Fazit von Einrichtungsleiter Schön.