Unser spiritueller Impuls zum 3. Sonntag im Jahreskreis am 25. Januar 2026:3 Minuten für dich und Gottes Wort

Liebe Leserin, lieber Leser,
im heutigen Evangelium ruft Jesus die Menschen damals und uns heute auf: Kehrt um! Achten wir beim Lesen darauf, warum wir umkehren sollen.
Evangelium (Mt 4,12-23)
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Als Jesus hörte, dass Johannes ausgeliefert worden war, |
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Er verließ Nazaret, |
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Denn es sollte sich erfüllen, |
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Das Land Sébulon und das Land Náftali, |
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Das Volk, das im Dunkel saß, |
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Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! |
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Als Jesus am See von Galiläa entlangging, |
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Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! |
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Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach. |
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Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder, |
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und sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater |
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Er zog in ganz Galiläa umher, |
Das ist unser spiritueller Impuls für den Alltagl

Jesus spricht nicht davon, dass uns Gefahr droht. Er sagt nicht, dass wir in der Sackgasse oder auf dem Holzweg sind. Er droht uns nicht und warnt uns nicht vor Unheil. Er ruft uns, umzukehren und ihm zu folgen. Durch sein Wort und Beispiel zeigt er uns den Weg zum Leben. Er erzählt den Menschen von Gottes Reich, er heilt Leid und Krankheiten. Dazu ruft er Menschen in seine Nachfolge. Er spricht davon, dass das Himmelreich nahe ist. So begründet er seinen Aufruf zur Umkehr und so bringt er Licht in das Leben der Menschen. Das Volk, das im Dunkeln saß, hat ein helles Licht gesehen. Was macht das Leben von Menschen heller? – Gute Gespräche, ernst genommen zu werden, Trost, Ermutigung, Heilung, Vergebung zu erfahren, zu spüren, wertvoll für jemanden zu sein, Gemeinschaft zu erleben, gemeinsames Lachen… .
Dieses Himmelreich beginnt nicht erst dann, wenn wir tot sind, sondern heute schon und hier.
Jesus spricht vom Himmelreich, das jetzt schon in unserem Leben beginnt, dieses Himmelreich will uns jetzt schon Freude schenken, es will unser Leben durchdringen und damit so verändern, dass mehr Leben möglich ist: Hoffnung, Zuversicht, Freude, Neubeginn, Mut… .
Damit das möglich wird, sollen wir immer wieder innehalten, nachdenken, umkehren, neu anfangen und uns auf das Wesentliche im Leben bekehren.
So können wir uns fragen:
Was würde mir helfen, dem Himmelreich schon heute näher zu kommen?
Was würde mir helfen, mehr Leben in mir selbst zu entdecken?
Wo muss ich umkehren, um mehr zu mir selbst zu finden und für andere genießbar zu sein?
Wie kann ich die Verbindung mit Gott stärken, um seine Nähe zu spüren und mich bei Ihm schon heute geborgen, geliebt und gut aufgehoben zu wissen?
Versuchen wir, in der neuen Woche in diesem Sinne umzukehren.
Eine frohe neue Woche wünscht
Gabriele Maurer, Pfarreikoordinatorin