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Unser spiritueller Impuls zum 3. Sonntag im Jahreskreis am 25. Januar 2026:3 Minuten für dich und Gottes Wort

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Datum:
22. Jan. 2026
Von:
Gabriele Maurer

Liebe Leserin, lieber Leser,

im heutigen Evangelium ruft Jesus die Menschen damals und uns heute auf: Kehrt um! Achten wir beim Lesen darauf, warum wir umkehren sollen.

Evangelium (Mt 4,12-23)

12

Als Jesus hörte, dass Johannes ausgeliefert worden war,
   kehrte er nach Galiläa zurück.

13

Er verließ Nazaret,
   um in Kafárnaum zu wohnen, das am See liegt,
im Gebiet von Sébulon und Náftali.

14

Denn es sollte sich erfüllen,
   was durch den Propheten Jesája gesagt worden ist:

15

Das Land Sébulon und das Land Náftali,
die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan,
das heidnische Galiläa:

16

Das Volk, das im Dunkel saß,
   hat ein helles Licht gesehen;
denen, die im Schattenreich des Todes wohnten,
   ist ein Licht erschienen.

17

Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um!
Denn das Himmelreich ist nahe.

18



Als Jesus am See von Galiläa entlangging,
   sah er zwei Brüder,
Simon, genannt Petrus,
   und seinen Bruder Andreas;
sie warfen gerade ihr Netz in den See,
denn sie waren Fischer.

19

Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach!
Ich werde euch zu Menschenfischern machen.

20

Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.

21



Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder,
Jakobus, den Sohn des Zebedäus,
   und seinen Bruder Johannes;
sie waren mit ihrem Vater Zebedäus im Boot
   und richteten ihre Netze her.
Er rief sie

22

und sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater
   und folgten Jesus nach.

23


Er zog in ganz Galiläa umher,
lehrte in den Synagogen,
verkündete das Evangelium vom Reich
und heilte im Volk
   alle Krankheiten und Leiden.

Das ist unser spiritueller Impuls für den Alltagl

Dekoration

Jesus spricht nicht davon, dass uns Gefahr droht. Er sagt nicht, dass wir in der Sackgasse oder auf dem Holzweg sind. Er droht uns nicht und warnt uns nicht vor Unheil. Er ruft uns, umzukehren und ihm zu folgen. Durch sein Wort und Beispiel zeigt er uns den Weg zum Leben. Er erzählt den Menschen von Gottes Reich, er heilt Leid und Krankheiten. Dazu ruft er Menschen in seine Nachfolge. Er spricht davon, dass das Himmelreich nahe ist. So begründet er seinen Aufruf zur Umkehr und so bringt er Licht in das Leben der Menschen. Das Volk, das im Dunkeln saß, hat ein helles Licht gesehen. Was macht das Leben von Menschen heller? – Gute Gespräche, ernst genommen zu werden, Trost, Ermutigung, Heilung, Vergebung zu erfahren, zu spüren, wertvoll für jemanden zu sein, Gemeinschaft zu erleben, gemeinsames Lachen… .

Dieses Himmelreich beginnt nicht erst dann, wenn wir tot sind, sondern heute schon und hier.

Jesus spricht vom Himmelreich, das jetzt schon in unserem Leben beginnt, dieses Himmelreich will uns jetzt schon Freude schenken, es will unser Leben durchdringen und damit so verändern, dass mehr Leben möglich ist: Hoffnung, Zuversicht, Freude, Neubeginn, Mut… .

Damit das möglich wird, sollen wir immer wieder innehalten, nachdenken, umkehren, neu anfangen und uns auf das Wesentliche im Leben bekehren.

So können wir uns fragen:

Was würde mir helfen, dem Himmelreich schon heute näher zu kommen?

Was würde mir helfen, mehr Leben in mir selbst zu entdecken?

Wo muss ich umkehren, um mehr zu mir selbst zu finden und für andere genießbar zu sein?

Wie kann ich die Verbindung mit Gott stärken, um seine Nähe zu spüren und mich bei Ihm schon heute geborgen, geliebt und gut aufgehoben zu wissen?

Versuchen wir, in der neuen Woche in diesem Sinne umzukehren.

Eine frohe neue Woche wünscht

Gabriele Maurer, Pfarreikoordinatorin