Unser spiritueller Impuls zum 5. Sonntag im Jahreskreis am 8. Februar 2026:3 Minuten für dich und Gottes Wort

Liebe Leserin, lieber Leser,
heute erfahren wir im Evangelium, dass wir wichtig und wertvoll sind, dass wir von Jesus einen bedeutenden Auftrag haben und wir erfahren auch den Grund dafür.
Evangelium (Mt 5,13-16)
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In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: |
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Ihr seid das Licht der Welt. |
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Man zündet auch nicht eine Leuchte an |
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So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, |
Das ist unser spiritueller Impuls für den Alltagl

Viele Speisen brauchen ein wenig Salz, damit sie gut schmecken. Salz war in Zeiten ohne Kühlschrank aber auch dazu da, Lebensmittel haltbar zu machen. Salz war und ist also kostbar. Wir – die wir heute Salz im Überfluss zur Verfügung haben, bemerken leider oft nur, ob mit zu wenig oder zu viel Salz gewürzt wird. Jesus vergleicht uns mit dem Salz. Wir sollen Salz sein auf der Erde. Wir sollen das Leben für uns und andere genießbar machen, selbst genießbar sein. Wir sind kostbar wie Salz und sollen Verantwortung übernehmen und dort wo wir mit anderen leben, dem Leben Geschmack verleihen. Unserer ungenießbaren Seiten bewusst, können wir uns täglich neu entscheiden, wie wir uns verhalten.
Das zweite Bild - mit dem Jesus uns vergleicht - ist das Licht.
Wenn wir einen Schalter drücken, dann geht das Licht an. Wir machen uns kaum mehr Gedanken darüber, wie es ohne Licht wäre. Meist fällt es uns nur dann auf, wenn es fehlt – wie vor drei Wochen in Berlin, als durch einen Anschlag auf die Stromversorgung viele Menschen keine warme Wohnung und eben auch kein Licht hatten- wie sonst so viele Menschen in Kriegsgebieten. Wie dankbar können wir sein, dass es uns so gut geht. Licht brauchen wir zur Orientierung. Wenn wir anderen Licht sein sollen, dann bedeutet es also auch, dass wir anderen Orientierung geben sollen. Licht bedeutet aber auch Wärme und die Ermöglichung von Leben. Wachsen und gesund bleiben, das können wir nur mit Licht. Anderen Licht sein, heißt auch, ihnen das Leben heller/ froher zu machen. Jede/r weiß selbst, wie sie/er im persönlichen Umfeld dazu beitragen kann.
Jesus ermächtigt und ermutigt uns: Ihr seid das Licht der Welt. Vielleicht würde er heute sagen: „Macht etwas daraus. Versteckt das Licht – eure Begabungen – nicht. Ihr seid wichtig und wertvoll! Ihr werdet gebraucht! Aber es geht hier eigentlich nicht um euch: Die anderen, die euer Licht sehen, mögen erkennen, dass ihr das Licht Gottes bringt, wenn ihr Gutes tut, und sie mögen unseren Vater im Himmel preisen!“
Versuchen wir in der neuen Woche in diesem Sinn Salz und Licht zu sein.
Herzliche Grüße,
Gabriele Maurer, Pfarreikoordinatorin