„GersPENZtal“ und KI-Glossen: Pfarrfastnacht Groß-Zimmern feiert Jubiläumsvorfreude

Am 31. Januar verwandelte der Bartholomäusverein Groß-Zimmern die nahezu ausverkaufte Mehrzweckhalle Groß-Zimmern in ein närrisches Tollhaus. Unter der Regie von Präsident Achim Grimm und dem Elferrat jagte ein Highlight das nächste.
Den tänzerischen Auftakt meisterten die TV Midi und Maxi Garden mit Bravour. Tiefgründig wurde es bei Protokoller Dr. Manfred Göbel: Seine KI-Analyse entlarvte Pfarrer Frank Blumers als Sündenbock für den größten Fauxpas des Jahres – dass der Papst nicht als Ehrengast zur Zimmner 750-Jahr-Feier geladen wurde. Nostalgisch wurde es bei Schaffrath und Rynkowski, die gewohnt pointiert feststellten: „Früher war einfach alles besser!“
Die Bühne bebte, als die Gruppe Rhythmo aus Semd mit ihrem Programm „Unfall im Labor“ den „Tanzvirus“ im Saal freisetzte. Das Männerballett der Elfchen knüpfte daran an und betanzte als Hexen den Otzberg – eine köstliche Anspielung auf die neue Pfarrei „Otzberger Land“
Während Thomas Beutel als Urlauber in der Schweiz die Lacher auf seiner Seite hatte, sorgten die Gersprenz Niggse als griechische Kriegerinnen mit Lichteffekten für Staunen.
Musikalisch abgerundet durch die mitreißende Chorgemeinschaft, lieferten „Die Pfeifen“ den Namen des Abends: Sie empfahlen dem Entbürokratisierungsminister das Wort „GersPENZtal“ für künftige Ortsgemeindefusionen. Den krönenden Abschluss bildeten Otto und Otto mit Friends, die die Halle endgültig zum Kochen brachten.