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Birkenau:Musikalische Miniaturen - Musikalisches Abendgebet

SM_Walburga_Miniaturen_Rückblick
Datum:
10. Okt. 2026
Von:
Stephan Heckmann

Am vergangenen Freitag, 02. Oktober 2026 startete die neue Musikreihe  -Musikalische Miniaturen - mit einem
„Musikalischen Abendgebet“.

Andreas Roth (Orgel), Gabriele Franke (Sopran und Flöte) und Anette Wissel (Sopran und Querflöte) vom Kirchenmusik-Team der katholischen Gemeinde Birkenau-Nieder-Liebersbach brachten an diesem Abend Kirchenmusik aus vier Jahrhunderten in der Kirche Maria Himmelfahrt zum Klingen.

Zu Beginn spielte Andreas Roth, Organist und Chorleiter des katholischen Kirchenchores „Cäcilia“ Birkenau, der seit vielen Jahren die Orgel- und Chorliteratur mit eigenen Kompositionen bereichert, ein Rondo, eine seiner jüngsten Eigenkompositionen. Nach diesem Stück aus der Moderne begrüßte Gabriele Franke die Zuhörer und stellte die Musikalischen Miniaturen und das Programm des Abends vor. Thematisch soll jede Musikalische Miniatur ihren eigenen Charakter haben, wie an diesem Abend ein musikalisches Abendgebet oder auch der Ausdruck von Freude oder Musik zum Lobe Gottes sein.

Im ersten Teil des Abendgebetes wurden Stücke von Quantz mit Flöte und Orgel, eine Arie aus der Messe Domine Deus Rex Coelestis für Sopran (Gabriele Franke) und Orgel von Antonio Vivaldi und ein musikalisches Gebet aus der Tradition der Kopten – aus Helge Burggrabe „Friedensgesänge“: „Lass deinen Mund stille sein, dann spricht dein Herz. Lass dein Herz stille sein, dann spricht Gott“ (Anette Wissel) vorgetragen.

Die Überleitung zum zweiten Teil erfolgte mit einer Lesung aus Psalm 23 „Der Gute Hirte“, vorgetragen von Stephan
Heckmann. Auf die Lesung folgte „Gott ist mein Hirte“ von Anton Dvořák, eine Arie für Sopran (Gabriele Franke) sowie eine Sonate für Flöte und Orgel von Carl Philipp Emanuel Bach, einem Sohn Johann Sebastian Bachs. Nach dem gemeinsam gebeteten Vater unser folgte ein gewaltiges „Halleluja Amen!“ von Georg Friedrich Händel, gesungen von Gabriele Franke, eine Arie, die nicht aus den großen Messen des Komponisten stammt, sondern historisch für den Gesangsunterricht der königlichen Prinzessinnen entstanden sein soll.

Gabriele Franke hatte in ihrer Begrüßung nicht zu viel versprochen, als sie betonte, dass in jeder Musikalischen Miniatur die vorgetragene Kirchenmusik eine Quelle der Freude, der Inspiration oder einfach nur Balsam für die Seele sein kann und göttliche Klänge in unserem Leben spürbar werden lässt. Die hervorragende musikalische Leistung des Kirchenmusik-Teams wurde durch anhaltenden Beifall der Zuhörer honoriert.

Vorankündigung:
Die nächste Musikalische Miniatur findet am Freitag, 06. November mit dem Thema „Magnificat – Meine Seele preist den Herren“ wieder um 18 Uhr in der Kirche Maria Himmelfahrt statt.