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KEB Mainlinie:ABGESAGT: Sieben Zeugen für das kleine Rom

Datum:
Dienstag, 23. Mai 2023 18:30 - 21:00
Art bzw. Nummer:
23ML-9913
Von:
KEB Mainlinie
Ort:
Philosophisch-Theologische Hochschule St. Georgen
Offenbacher Landstraße 224
60599 Frankfurt / Main
Sieben Zeugen für das Kleine Rom_Plakat
Filmvorführung mit inhaltlicher Einführung und anschließender Möglichkeit zum Austausch | Das Martyrium der 7 Bischöfe der Rumänischen Griechisch-Katholischen Kirche

Die Rumänische Griechisch-Katholische Kirche ist eine mit Rom unierte Kirche. Sie wurde 1700 in Transsylvanien gegründet und bildete die Grundlage für die kirchliche, kulturelle, soziale und politische Emanzipation der Rumänen aus Transsylvanien unter der habsburgischen Herrschaft.

Das Drama der Unierten Kirche zeichnete sich nach dem Zweiten Weltkrieg ab. Rumänien gelang in den Einflussbereich der Sowjetischen Union. Der rumänische Monarch Mihai I. wurde gezwungen abzudanken und eine kommunistische Regierung wurde von Moskau in Bukarest eingesetzt. Die Kommunisten waren entschlossen nur die Rumänische Griechisch-Katholische Kirche zu vernichten: Sie wurde am 1. Dezember 1948 durch Gesetzesverordnung aufgelöst.

Nun begann für die Unierten die Phase des Martyriums. Kleriker und Gläubige wurden gezwungen in die Orthodoxe Kirche einzutreten. Das Vermögen der Unierten Kirche wurde nationalisiert oder an die Orthodoxe Kirche übergeben. Noch hatten die unierten Bischöfe die Möglichkeit sich mit einer Unterschrift zu retten. Sie taten es nicht. Sie blieben ihrem katholischen Glauben treu und lehnten den Übertritt zur Orthodoxie ab. In Folge wurden sie verhaftet, gefoltert und starben schließlich in den kommunistischen Haftanstalten. Über diese grausame Zeit, die nie in Vergessenheit geraten darf, berichten die Zeugnisse der Bischöfe, die Sie in den Dokumentarfilm „Sieben Zeugen für das Kleine Rom“ hören werden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Einfach vorbeikommen - eine Anmeldung ist nicht erforderlich!