Schmuckband Kreuzgang

AUSBLICK AUF DEM PASTORALEN WEG

Wie geht es im Bistum weiter?

Eine Kirche die teilt
Eine Kirche die teilt
Datum:
Mo. 1. Feb. 2021
Von:
Guntram König

Bis zum 26. November 2021 werden alle Dekanate ihre Konzepte für die zukünftige pastorale Arbeit in ihrem Gebiet abgegeben haben.

Zu Beginn der zweiten Phase des Pastoralen Weges wird der Bischof auf dieser Grundlage die etwa 50 Pastoralräume verbindlich benennen. Diese Pastoralräume werden dann in der dritten Phase die künftigen Pfarreien bilden.

Die zweite Phase ist damit eine Phase des Übergangs: Die neuen Räume der Zusammenarbeit stehen bereits verbindlich fest; die bisherigen Pfarreien und ihre Gremien bestehen aber noch fort.

Mit der Fusion bzw. Neugründung der neuen Pfarreien beginnt dann die dritte Phase des Pastoralen Weges, der Pfarreientwicklungsprozess. Sie beginnt nicht zu einem festen Termin, sondern nach und nach für alle neuen Pfarreien ab 2023/24 bis spätestens 2030.

GREMIEN UND STRUKTUREN IN PHASE II (2022 BIS SPÄTESTENS 2030) 

Für die Weiterarbeit an den Pastoralkonzepten und die Vorbereitung der Gründung der etwa 50 Pfarreien braucht es geeignete Personen und Gremien.

Eine Pastoralraumkonferenz wird das zentrale Beteiligungsgremium sein: hier sind alle Priester und Diakone, Pastoral- und Gemeindereferent(inn)en und viele weitere kirchliche Mitarbeiter(innen) Mitglied. Alle Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungsräte sind vertreten. Hinzu kommen Vertreter(innen) der Kirchorte.
Zudem gibt es verbindlich arbeitende Projektgruppen zu Grundthemen der Pastoral (Gottesdienste, Katechese, Sozialpastoral) und zu Grundthemen der Organisationsstruktur (Vermögen, Pfarrbüros und Gebäude).
Diese Arbeit soll in die Gründung einer neuen Pfarrei münden.

Zur Leitung des Prozesses wird ein leitender Pfarrer des Pastoralraumes und ein(e) Koordinator(in) für den Pastoralraum benannt sowie eine Steuerungsgruppe gewählt. Im Laufe der Phase II wird auch ein(e) Verwaltungsleiter(in) hinzukommen.
Ein Team Öffentlichkeitsarbeit soll für eine breite Information sorgen; ein geistliches Team dafür, dass die geistliche Dimension des Prozesses leitend ist.

Die Pastoralräume bleiben im Dialog mit der Bistumsleitung und werden in vielfältiger Form beraten und unterstützt.

Mit dem Ende der Phase I des Pastoralen Wegs wird die Dekanatsebene an Bedeutung verlieren und die Dekanate schließlich aufgelöst werden. Durch die vorgesehene Neuaufstellung in etwa 50 Pfarreien ist die Struktur mit 20 Dekanaten nicht mehr sinnvoll. Dennoch bleibt eine Zwischenebene sinnvoll, die Austausch, Zusammenarbeit und fachliche Unterstützung über die Pfarrei hinaus ermöglicht.