Schmuckband Kreuzgang

Gabriele Weiler-Beck

Zu meiner Verabschiedung

Weiler-Beck (c) G. Weiler-Beck
Weiler-Beck
Datum:
Do. 9. Sep. 2021
Von:
Gabriele Weiler-Beck

Am 01.10.2021 beginnt nach 41 Jahren im Dienst des Bistums Mainz die passive Phase meiner Altersteilzeit, und es schließt sich ein Kreis im Dekanat Alzey/Gau-Bickelheim, der im August 1982 in Wöllstein und den umliegenden Dörfern begann, wo ich als junge Gemeindereferentin verantwortlich war für Jugendarbeit, Religionsunterricht, Krankenkommunion, Sakramentenkatechese und Familiengottesdienste.

Aufgrund mehrerer persönlicher Schicksalschläge während dieser Zeit ging ich intensiver auf die Suche nach dem Gott, DER DA IST. So durfte ich mehr und mehr in Erkenntnis und Erfahrung hineinwachsen, was es bedeutet, sich dem Wirken des Geistes Gottes von ganzem Herzen zu öffnen und nicht mehr aus eigener Kraft heraus arbeiten zu müssen.

Nach dreijähriger Weiterbildung in Geistlicher Einzelbegleitung wurde ich im Jahre 2001 in der Pfarrgruppe Wörrstadt eingesetzt mit dem Auftrag der geistlichen Begleitung von ehrenamtlichen Mitarbeiter*Innen sowie Gruppen und Kreisen Erwachsener.

Für einige Projekte wurde ich damals zur Mitarbeit im Dekanat gerufen.

Von 2015 bis 2017 erlangte ich die Zusatzqualifikation zur Leitung von Exerzitien und Begleitung von geistlichen Gruppenprozessen.

Seit 2018 bin ich hier im Dekanat mit diesen Schwerpunkten tätig.

Am 23.6. diesen Jahres durfte ich mein 40-jähriges Sendungsjubiläum begehen.

Nach 42 Dienstjahren werde ich im Sommer 2022 aus dem hauptamtlichen Dienst des Bistums Mainz in den Ruhestand gehen. Die geistliche Einzelbegleitung führe ich gerne ehrenamtlich weiter.

Dankbar darf ich zurückblicken auf ein facettenreiches und erfülltes Berufsleben.

So konnte ich meine Berufung besonders in den letzten Jahren charismenorientiert einbringen.

Herzlichen Dank für das kollegiale und respektvolle Miteinander im Kreise der Hauptamtlichen.

Mein besonderer Dank gilt den Menschen, die mir ihr Vertrauen schenkten und ich die Ehre hatte, sie für eine Zeit auf ihrem Lebensweg begleiten zu dürfen.

Manches werde ich sicher vermissen, und die gute Nachricht ist, dass die Berufung nie in Rente geht!

Darüber freue ich mich sehr und bin gespannt, was Gott noch mit mir vorhat.

In Verbundenheit

Gabriele Weiler-Beck