Pastoraler Weg im Dekanat

Mit der Einsetzung des Dekanatsprojektteams durch die Dekanatsversammlung am 4. September 2019 beginnt die Arbeitsphase des Pastoralen Wegs im Dekanat.

Bischof Kohlgraf hat an Pfingsten 2019 alle Dekanate beauftragt, einen Erneuerungsprozess zu beginnen. Dieser soll in drei Schritten geschehen: 1. Wahrnehmung schärfen 2. Standort bestimmen 3. Strukturen klären

Beim ersten Schritt geht es darum, genau hinzuschauen, was die Menschen im Gebiet des Dekanats brauchen. In der Arbeitshilfe des Bistums heißt es dazu: „Wo erleben Menschen heute Freude und Hoffnung, Trauer und Angst? Was sind wichtige Zeichen der Zeit? Welche Entwicklungen und Aufbrüche erkennen wir? Wofür engagieren sich Menschen, was ist ihnen wichtig? Worin entdecken wir das Wirken Gottes, einen Ruf Christi und einen Impuls des Heiligen Geistes? Es wird wertvoll sein, den grundsätzlichen Austausch über die Wahrnehmung solcher Entwicklungen zu suchen. Für die Weiterarbeit im Dekanat und in den Pfarreien muss dieser Austausch um die konkrete Wahrnehmung der eigenen Sozial- und Pastoralräume vertieft werden."[1]

Erst dann kann der zweite Schritt gegangen werden. „Aus den Wahrnehmungen und Realitäten im Sozialraum, der inneren Motivation und dem gemeinsamen kirchlichen Auftrag sind thematische, inhaltliche, pastorale Schwerpunkte zu entwickeln, um die es in den nächsten Jahren gehen soll."[2]

Zum Schluss können dann die Strukturen geklärt werden, also die Fragen wie die räumliche Zuordnung der künftigen zwei Pfarreien im Dekanat aussehen soll.

Der Prozess ist auf zwei Jahre angelegt. Im Sommer 2021 soll also die Dekanatsversammlung ein Pastoralkonzept für das Dekanat nach Mainz schicken, damit Bischof Kohlgraf dieses in Kraft setzten kann.

[1] Eine Kirche die teilt. Handreichung für die erste Phase des Pastoralen Weges in den Dekanaten, Mainz 2019, 17.

[2] ebd. 21

Eine Kirche die teilt