Schmuckband Kreuzgang

Pfarrei neu denken.

Newsletter zum pastoralen Weg, September 2020

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Datum:
Mo 21. Sep 2020
Von:
Barbara Greb

DEKANATSPROJEKTTEAM 16.09.

Inhaltlicher Schwerpunkt des Abends war die Präsentation der Arbeitsergebnisse zu verschiedenen Umfragen und Auswertungen des Lebensraums unseres Dekanats:

Sozialraumdaten, Jugend- und KiTa-Umfrage, Pfarreien mit ihren Gruppen und Räumen, geographische Studien, sowie erste Ergebnisse der Interviews. (Herzlichen Dank an alle Interviewer*innen und die, die sich haben interviewen lassen!)

Eine kleine Arbeitsgruppe arbeitet am 30.09. weiter daran, die Fülle der Ergebnisse nun übersichtlich so zusammenzustellen, dass in den Dekanats- und Pfarreigremien bzw. den Pfarreien vor Ort damit sinnvoll weitergearbeitet werden kann. 

In diesem Sinne bitten wir auch im Gebetsanliegen des Monats um Ihr Gebet.

 

Daneben gab es Infos zu den folgenden drei Punkten:

INHALTLICH UND ZEITLICHE ANPASSUNG DES PASTORALEN WEGS

In allen 20 Dekanaten haben im Frühsommer Statusgespräche stattgefunden. Diese Gespräche hat die Bistumsleitung nun gemeinsam mit der Koordinationsstelle ausgewertet und einige (coronabedingte) Anpassungen für die erste Phase des Pastoralen Wegs vorgenommen:
Es gibt eine zeitliche Verlängerung der ersten Phase um fünf Monate, bis  November 2021. Bis dahin sollen alle Dekanate Eckpunkte eines Pastoralkonzepts sowie einen Vorschlag zur neuen Pfarreienstruktur vorlegen. In den Eckpunkten sollen die Ergebnisse der Wahrnehmung des Sozialraumes und der Bestandsaufnahme enthalten sein sowie künftige pastorale Schwerpunkte benannt werden.

Bischof Dr. Peter Kohlgraf dankt in einem Brief allen Mitwirkenden am Pastoralen Weg „von Herzen für Ihr Engagement und Ihr Mitdenken darüber, wie wir unser Christsein heute und 2030 leben wollen und können.“
Den vollständigen Brief und weiterführenden Anlagen stehen auf der Bistums-Website:

https://bistummainz.de/pastoraler-weg/aktuell/nachrichten/nachricht/Hinweise-zum-weiteren-Vorgehen-auf-dem-Pastoralen-Weg/

INFOFLYER 03 PFARREI NEU DENKEN  

Im Zuge das Pastoralen Weges werden größere Pfarreien gebildet. Dies ist ein notwendiger Schritt. Denn unsere Kirche wird weniger Mitglieder haben und muss effektiv mit ihren Ressourcen umgehen. Zugleich kann die größere Pfarrei eine echte Chance sein, wenn sie als Gemeinschaft von Gemeinden und anderen Kirchorten bewusst gedacht und gestaltet wird. So kann sie als Kirche vor Ort lebendig bleiben, Nähe und Präsenz bieten, wo immer dies gut möglich ist. Zum anderen kann sie den Blick für die Vielfalt der Orte der Kirche weiten und Zusammenarbeit, Miteinander und Vernetzung stärken. 

Unser neuer Infoflyer „Pfarrei neu denken“ gibt eine Orientierung, wie das aussehen kann. Er geht in den kommenden Wochen in Druck und Versand und ist bereits zum Download auf der Bistums-Website unter https://bistummainz.de/export/sites/bistum/pastoraler-weg/.galleries/downloads/A4-Infoflyer-03-final.pdf zu finden.

NEUERUNGEN IN DER PROZESSSTRUKTUR FÜR DEN PASTORALEN WEG

Ein lebendiger Prozess braucht immer wieder Anpassungen. Viele Gruppen und Gremien legen nun Vorschläge und Eingaben vor, die wichtige und zukunftsweisende Entscheidungen erfordern. Um diese Fragen gut beraten und entscheiden zu können, arbeiten Bischof Dr. Peter Kohlgraf und Weihbischof Dr. Udo Markus Bentz künftig in der Steuerungsgruppe mit. Zentrale Aufgabe der Steuerungsgruppe sind Entscheidungen über Vorlagen aus den Teilprojektteams auf Dekanats- und Diözesanebene, die Begleitung der Dekanatsprozesse und die Steuerung des Gesamtprozesses.