Schmuckband Kreuzgang

Rochus-Prozession

Rochuswallfahrt 2017

Das Rochusfest beginnt alljährlich mit einer feierlichen Prozession, in der die Statue des heiligen Rochus von der Basilika St. Martin - im Herzen der Stadt Bingen - in die Rochuskapelle - auf dem die Stadt überragenden Rochusberg getragen wird.

Angeführt wird die Prozession von der Binger Oberbürgermeisterin Birgit Collin-Langen, dem Bürgermeister Thomas Feser, dem Beigeordneten Michael Hüttner und den Stadträten, in Erinnerung an das Gelöbnis der Stadt aus dem Jahre 1666, auf das die Rochuswallfahrt zurückgeht. Es folgen Geistliche von nah und fern, sowie die Mitglieder der Rochusbruderschaft, die seit Ihrer Gründung die Wallfahrt betreuen.

Die Statue des Heiligen Rochus wird begleitet von kleinen Rochusjer [Kinder in Pilgertracht], jeweils mit Pilgerstab und Pilgermuschel.

Der Binger Amtmann Baron Frey von Dheren schrieb seinerzeit an das Mainzer Domkapitel, "daß die gesamte Stadt allda ein Votum getan, in honorem S. Rochi [zu Ehren des Heiligen Rochus] eine Kapelle auf dem Hesselingen zu bauen, alljährlich am Tag des hl. Rochus eine Prozession dorthin zu führen und den halben Tag zu feiern". Der Amtmann bat um Zustimmung des Domkapitels, das seine Einwilligung gab. 

Vor dem Binger Heilig-Geist-Hospital wird ein Halt eingelegt, um für all diejenigen zu beten, die wegen Krankheit ans Bett gefesselt sind. Anschließend geht es aus dem Rheintal den Rochusberg hinauf, auf dem die Rochuskapelle - weithin sichtbar - liegt. Es sind nicht nur Binger, die mit dieser Prozession das Rochusfest beginnen lassen.

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